Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
28. Januar 2010 | Von Werner Schwanfelder | Kategorie: China blogVerantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
Am pragmatischsten widmet sich aber Sun Tzu der Welt, in der wir leben.
Er sagt:
Die Kunst des Krieges (im Sinne von Kriegführen) ist von großer Wichtigkeit für den Staat.
Das klingt logisch und nach trivialer Selbstverständlichkeit. Übersetzt könnte dies heißen: Die Kunst unserer Lebensführung ist von großer Wichtigkeit für unser Leben. Oder bezogen auf die Wirtschaft: Die Kunst der wirtschaftlichen Auseinandersetzung ist von großer Wichtigkeit für das Unternehmen.
Dabei ist auch noch klar zu stellen, dass natürlich weder im Leben noch in der Wirtschaft Krieg herrscht (oder vielleicht doch?). Aber wir sind auf jeden Fall konfrontiert mit Auseinandersetzungen – im Leben und in der Wirtschaft.
Man muss schon gut gebaut sein, wenn man im Leben oder in einem Unternehmen erfolgreich sein will. Sun Tzu liefert uns hierfür eine interessante Beschreibung.
Die Kunst des Krieges ist eine Angelegenheit von Leben und Tod, ein Weg, der zum Erfolg oder in den Untergang führt. Folglich darf diese Art der Kunst auf keinen Fall vernachlässigt werden.
Dann breitet der Pragmatiker Sun Tzu vor uns sein Weltbild aus und spendiert uns auch gleichzeitig Rezepte, wie wir uns durchsetzen können:
Die Kunst des Krieges wird durch fünf immer gleiche Faktoren bestimmt. Sie müssen in unsere Überlegungen eingehen, wenn wir die Situation des Krieges und die Bedingungen des Schlachtfeldes verstehen wollen.

