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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Shaolin</title>
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	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
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		<title>Versager sind als F&#252;hrungskr&#228;fte unbrauchbar</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo Erfolg ist, ist auch Misserfolg. Wo hohe Anforderungen gestellt werden, gibt es auch viele Menschen, die diesen Anspr&#252;chen nicht gerecht werden. Wenn man sich das Chaos unserer heutigen Welt ansieht, so k&#246;nnte man meinen, dass es viele Versager gibt und damit dieses Weltchaos verursachen. Wenn wir den Grund daf&#252;r suchen, so k&#246;nnten wir konstatieren,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/versager-sind-als-fuehrungskraefte-unbrauchbar">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Wo Erfolg ist, ist auch Misserfolg. Wo hohe Anforderungen gestellt werden, gibt es auch viele Menschen, die diesen Anspr&#252;chen nicht gerecht werden. Wenn man sich das Chaos unserer heutigen Welt ansieht, so k&#246;nnte man meinen, dass es viele Versager gibt und damit dieses Weltchaos verursachen. Wenn wir den Grund daf&#252;r suchen, so k&#246;nnten wir konstatieren, dass, w&#252;rde sich jeder analog seiner eigenen inneren Kraft also seiner eigenen Eigenschaften einbringen, es gar keine Versager geben kann. Zum Versager werden sie nur, wenn sie zwar die hohen Anforderungen nicht bestehen k&#246;nnen, sie trotzdem nach einer hohen Verantwortung streben. Die eigene Erkenntnis kann einen selbst bewahren zum Versager zu werden. Sollte man dies bei anderen erkennen, sollte man sie auch darauf hinweisen. Vermeintliche Gewinner k&#246;nnen zu Versager werden, wenn sie zu viel Gier an den Tag legen.</p>
<p>Lunyu 17.15<br />
Der Meister sprach: Kann man denn mit einem gemeinen Streber in den Staatsdienst treten? Wenn jener den Posten noch nicht hat, f&#252;rchtet er doch nur, ihn nicht zu bekommen. Und wenn er den Posten hat, so f&#252;rchtet er nur, er k&#246;nnte ihn wieder verlieren. F&#252;rchtet er aber um seinen Posten, so ist er zu allem f&#228;hig.</p>
<p>Lunyu 4.5<br />
Der Meister sprach: Reichtum und Rang – das w&#252;nschen sich alle. Kann man beides aber nicht auf dem rechten Weg erlangen, so l&#228;sst man es. Armut und niedrige Stellung – das verw&#252;nschen alle. Kann man sich aber nicht auf dem rechten Weg davon befreien, so l&#228;sst man es. Denn wenn der Edle sich von der Humanit&#228;t entfernt, was bleibt ihm dann noch? Nicht f&#252;r die Dauer einer Mahlzeit wendet er sich von ihr ab. In allen Pr&#252;fungen und N&#246;ten h&#228;lt er an ihr fest.</p>
<p>Lunyu 4.11<br />
Konfuzius sprach: W&#228;hrend der Edle nur an seine Tugend denkt, denkt der Gemeine nur an seinen Grund und Boden. W&#228;hrend der Edle nach Gerechtigkeit strebt, strebt der Gemeine nur nach seinem privaten Vorteil.</p>
<p>Lunyu 4.12<br />
Konfuzius sprach: Wer in seinem Tun nur an den eigenen Vorteil denkt, der wird sich viele Feinde machen. </p>
<p>Lunyu 15.2<br />
Als im Staate Chen die Vorr&#228;te zur Neige gegangen waren, wurde die Gefolgschaft so schwach, dass sie nicht mehr weiterziehen konnten. Wuterf&#252;llt trat Zig Lu vor Konfuzius und sprach: Kann es denn sein, dass Edle auch Not leiden m&#252;ssen? Konfuzius sprach: Ein Edler wird in widrigen Umst&#228;nden noch fester – nur der gemeine Mann wird &#252;ber die Str&#228;nge schlagen.</p>
<p>Lunyu 1.8<br />
Konfuzius sprach: Ein Edler genie&#223;t nur dann Achtung, wenn er sich auch w&#252;rdevoll verh&#228;lt. Er darf nicht stur auf seiner Bildung beharren, Loyalit&#228;t und Vertrauen sind ihm das Wichtigste. Er hat nur Freunde, die seiner auch w&#252;rdig sind. Und hat er etwas falsch gemacht, so schreckt er nicht davor zur&#252;ck, seine Fehler zu korrigieren.</p>
<p>Manchmal kann unsere gr&#246;&#223;te Schw&#228;che auch unsere gr&#246;&#223;te St&#228;rke sein. So etwa bei jenem Jungen, der im Alter von 10 Jahren beschloss, Judo zu lernen – obwohl er bei einem Verkehrsunfall seinen linken Arm verloren hatte.<br />
Der Junge nahm Judo-Unterricht bei einem Judo-Meister. Er lernte schnell, verstand aber nicht, warum ihm der Meister nach drei Monaten nur einen einzigen Griff beigebracht hatte.<br />
&#8220;Meister&#8221;, sagte er, &#8220;sollte ich nicht mehr Griffe lernen?&#8221;<br />
Der Meister antwortete: &#8220;Das ist der einzige Griff, den du kennen musst&#8221;. Der Junge verstand den Meister nicht, aber er trainierte diesen einen Griff weiter.<br />
Monate sp&#228;ter nahm der Junge das erste Mal an einem Turnier teil. Zu seinem Erstaunen gewann er die ersten beiden K&#228;mpfe ohne gro&#223;e M&#252;he. Beim dritten Kampf hatte er etwas mehr M&#252;he, aber schlie&#223;lich gewann er auch diesen mit seinem einzigen Griff, den er kannte. Er hatte es bis in die Endrunde geschafft. Hier traf er auf einen Gegner, der sehr viel gr&#246;&#223;er, st&#228;rker und erfahrener war als er. Zun&#228;chst schien es, als habe er keine Chance. Der Schiedsrichter hatte sogar Angst, dass sich der Junge verletzen k&#246;nnte und wollte den Kampf absagen. Der Meister aber beharrte darauf, dass der Junge weiterk&#228;mpfen sollte.<br />
Kurz nach Wiederaufnahme des Kampfes machte der Gegner einen Fehler, den der Junge nutzte, um seinen Griff anzubringen. Der Junge gewann das Turnier.<br />
Auf dem Nachhauseweg gingen der Meister und der Junge nochmals alle K&#228;mpfe durch und analysierten sie. Der Junge nahm all seinen Mut zusammen und fragte den Meister:<br />
&#8220;Meister, wie konnte ich das Turnier nur mit einem einzigen Griff gewinnen?&#8221;<br />
&#8220;Aus zwei Gr&#252;nden&#8221; antwortete der Meister. &#8220;Erstens beherrscht du einen der schwierigsten W&#252;rfe des Judo meisterhaft. Und zweitens besteht die einzige Verteidigung gegen diesen Griff darin, dass dein Gegner deinen linken Arm fassen kann&#8221;.<br />
Die gr&#246;&#223;te Schw&#228;che des Jungen war zugleich seine gr&#246;&#223;te St&#228;rke.</p>
<p>Der gro&#223;e Weg ist leicht zu gehen,<br />
doch die Menschen bevorzugen die Seitenpfade.<br />
Erkenn es, wenn die Dinge aus dem Gleichgewicht sind.<br />
Bleib zentriert im Tao.<br />
…<br />
Wenn reiche Spekulanten Erfolg haben,<br />
w&#228;hrend Bauern ihr Land verlieren;<br />
wenn die Regierung Geld ausgibt<br />
f&#252;r Waffen statt f&#252;r Hilfsprogramme;<br />
wenn die Oberen verschwenderisch<br />
und verantwortungslos sind,<br />
w&#228;hrend die Armen immer &#228;rmer werden –<br />
all dies ist Raub und Chaos.<br />
Es stimmt nicht mit dem Tao &#252;berein.<br />
((Tao Te King, 53))</p>
<p>Das Tao tut nie etwas,<br />
doch durch es wird alles getan.<br />
K&#246;nnten gro&#223;e M&#228;nner und Frauen<br />
ihre Mitte in ihm finden,<br />
w&#252;rde die ganze Welt, ihren nat&#252;rlichen Rhythmen gem&#228;&#223;,<br />
von selbst umgewandelt werden.<br />
Die Menschen w&#228;ren zufrieden<br />
mit ihrem schlichten, allt&#228;glichen Leben,<br />
in Eintracht und frei von Begierde.<br />
Wenn es keine Begierde gibt,<br />
existiert alles und jedes in Frieden.<br />
((Tao Te King, 37))</p>
<p>Versager sind anscheinend solche Menschen, die sich der Gier und Begierde hingeben. Was man dagegen tun kann? Konfuzius stellt die Tugend in den Vordergrund. Und er provoziert uns mit dem Gegensatz: Tugend gegen Reichtum. Auf Reichtum, Ruhm, Ansehen und manches andere muss man nicht verzichten, wenn man sie auf dem rechten Weg erwirbt. Den rechten Weg beschreitet man, wenn man konsequent und bescheiden die eigenen St&#228;rken ausbaut. So k&#246;nnen Schw&#228;chen sich auch zu St&#228;rken entwickeln. Und Laotse f&#252;gt hinzu, dass man die Gerechten, aber auch die Versager an ihren Fr&#252;chten erkennen wird. Versager st&#252;rzen Unternehmen, Finanzm&#228;rkte, die ganze Welt ins Chaos. Es liegt an der Begierde. Und man sollte sich immer wieder an Konfuzius errinnern, der einfach vorschl&#228;gt, Fehler zuzugeben.</p>
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		<title>Es geht um mich. Wie mache ich das Beste aus meinem Leben?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der handelnde Mensch ist das Zentrum aller &#220;berlegungen. Er bestimmt das Geschehen und damit auch die Ver&#228;nderung. Und er tr&#228;gt die Verantwortung. Der handelnde Mensch k&#252;mmert sich um seine Mitmenschen, seine Familie, aber auch um sich. Der handelnde Manager f&#252;hrt sein Unternehmen durch die T&#252;cken der wirtschaftlichen Herausforderung. Um bei Sun Tzu zu bleiben kann<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/es-geht-um-mich-wie-mache-ich-das-beste-aus-meinem-leben">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der handelnde Mensch ist das Zentrum aller &#220;berlegungen. Er bestimmt das Geschehen und damit auch die Ver&#228;nderung. Und er tr&#228;gt die Verantwortung. Der handelnde Mensch k&#252;mmert sich um seine Mitmenschen, seine Familie, aber auch um sich. Der handelnde Manager f&#252;hrt sein Unternehmen durch die T&#252;cken der wirtschaftlichen Herausforderung. Um bei Sun Tzu zu bleiben kann man durchaus annehmen, dass eine solide Pers&#246;nlichkeit erfolgreicher sein wird andere.</p>
<p>Da ich die handelnde Person bin, muss ich mir daher zun&#228;chst Gedanken &#252;ber mich machen ehe ich mich der Welt widme.</p>
<p>Versuchen wir die Ann&#228;herung an uns selbst mit einer Erz&#228;hlung aus buddhistischen Schriften:</p>
<p>Wenn ein Ei gelegt wird, enth&#228;lt es nichts als Fl&#252;ssigkeit, doch mit der Zeit entsteht daraus der K&#246;rper des K&#252;kens, mit all seinen Organen, den Federn, dem Schnabel, den Krallen, den Augen. Aus eigener Kraft, fast wie von allein, entsteht aus der Fl&#252;ssigkeit ein Wesen, das in den Himmel fliegen kann. Wir sind genauso: einfach und unwissend zu Beginn, <span style="text-decoration: underline;">doch in uns tragen wir, jeder Einzelne, die Kraft und die M&#246;glichkeit, zu einem Wesen zu werden, das Buddha ist.</span> Buddha ist in jedem Einzelnen von uns und hilft uns, unsere Schale des Unwissens abzulegen.)</p>
<p>Folgt man den Worten von Konfuzius, so stellt man fest, dass er bereits eine genaue Vorstellung von dem Wesen ab, das die Welt positiv ver&#228;ndern soll. Sein Leistungstr&#228;ger hei&#223;t „der Edle“. Er wird’s richten. An ihn stellt er auch hohe Anforderungen. Es gibt auch andere, die „Gemeinen“. Von denen h&#228;lt er nicht viel. Er hat auch keine Hoffnungen, dass diese jemals die Welt werden beeinflussen k&#246;nnen.</p>
<p>Lunyu 1.8</p>
<p>Konfuzius sprach: Ein Edler genie&#223;t nur dann Achtung, wenn er sich auch w&#252;rdevoll verh&#228;lt. Er darf nicht stur auf seiner Bildung beharren, Loyalit&#228;t und Vertrauen sind ihm das Wichtigste. Er hat nur Freunde, die seiner auch w&#252;rdig sind. Und hat er etwas falsch gemacht, <span style="text-decoration: underline;">so schreckt er nicht davor zur&#252;ck, seine Fehler zu korrigieren.</span></p>
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		<title>Wie die Welt ist, in der wir leben</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 13:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die Welt ist, in der wir leben Die Welt ist, wie sie ist. Das ist eher eine simple Erkenntnis. Die Frage aber ist doch eher, ob wir uns eine andere Welt w&#252;nschen und ob wir bereit sind, an der Ver&#228;nderung dieser Welt mitzuarbeiten. Und dann stellt sich unmittelbare die Folgefrage: Wie um alles in<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/wie-die-welt-ist-in-der-wir-leben">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Welt ist, in der wir leben</p>
<p>Die Welt ist, wie sie ist. Das ist eher eine simple Erkenntnis. Die Frage aber ist doch eher, ob wir uns eine andere Welt w&#252;nschen und ob wir bereit sind, an der Ver&#228;nderung dieser Welt mitzuarbeiten. Und dann stellt sich unmittelbare die Folgefrage: Wie um alles in der Welt &#228;ndert man die Welt?</p>
<p>Jeder homo oeconomicus, also jedes wirtschaftliche Subjekt, jeder, der am wirtschaftlichen Geschehen teilnimmt, also fast jeder (gewollt oder ungewollt) beeinflusst und &#228;ndert damit nat&#252;rlich auch. Vielleicht fehlt uns nur die Sensibilit&#228;t, dies zu bemerken.</p>
<p>Und jeder Manager, der schlichtweg seinen Job macht &#228;ndert sein Unternehmen und damit auch die Welt. Das bedeutet aber nat&#252;rlich auch, dass jeder Verantwortung tr&#228;gt, ob er will oder nicht. Deshalb stehen am Anfang dieses Buches auch zwei Aussagen, die extrem wichtig sein.</p>
<p><em>Ein chinesisches Sprichwort (Autor unbekannt) lautet:</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Wenn du </em><em>dein Land &#228;ndern</em><em> </em><em>willst, musst du erst einmal </em><em>dein Dorf &#228;ndern</em><em>, wenn du dein Dorf &#228;ndern willst, musst du erst einmal </em><em>deine Familie &#228;ndern</em><em> und wenn du deine Familie &#228;ndern willst, musst du erst einmal </em><em><strong>dich selbst &#228;ndern.</strong></em><strong></strong></p>
<p>Und Laotse, ein chinesischer Philosoph von dem uns viele kluge Spr&#252;che &#252;berliefert wurden k&#246;pft sich auch die vor, die eigentlich gar nichts ver&#228;ndern wollen:</p>
<p>Verantwortlich ist man nicht nur f&#252;r das, was man tut, sondern auch f&#252;r das, was man nicht tut.</p>
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		<title>Zitierte Weisheiten</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt. Er ist nicht am rechten ZitatWeg. Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/zitierte-weisheiten">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist <span style="text-decoration: underline;">wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt.</span> <strong>Er ist nicht am rechten ZitatWeg</strong>.</p>
<p>Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die Entt&#228;uschung ablegt, mit tiefem inneren Frieden und frei von Abh&#228;ngigkeiten, sich an nichts festh&#228;lt in dieser Welt oder in der n&#228;chsten, <strong>der ist auf dem rechten Weg.</strong></p>
<p>(Aus dem Buddhismus; Dhammapada 19,20)</p>
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		<title>Shaolin: Zehntens &#8211; Sei bereit, das Denken auf den Kopf zu stellen. Sei langsam statt schnell, weich statt hart</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 12:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zehntens Sei bereit, das Denken auf den Kopf zu stellen. Sei langsam statt schnell, weich statt hart   Kommentar von Laotse: Nichts auf der Welt Ist so weich und nachgiebig wie Wasser. Doch zum Aufl&#246;sen des Harten und Unbeweglichen Ist nichts besser geeignet. Das Weiche &#252;berwindet das Harte; Das Sanfte &#252;berwindet das Starre, Das Langsame<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/shaolin-zehntens-sei-bereit-das-denken-auf-den-kopf-zu-stellen-sei-langsam-statt-schnell-weich-statt-hart">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">Zehntens</span><br />
<strong>Sei bereit, das Denken auf den Kopf zu stellen. Sei langsam statt schnell, weich statt hart</strong></p>
<p align="left"><strong> </strong></p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Nichts auf der Welt</p>
<p align="left">Ist so weich und nachgiebig wie Wasser.</p>
<p align="left">Doch zum Aufl&#246;sen des Harten und Unbeweglichen</p>
<p align="left">Ist nichts besser geeignet.</p>
<p align="left">Das Weiche &#252;berwindet das Harte;</p>
<p align="left">Das Sanfte &#252;berwindet das Starre,</p>
<p align="left">Das Langsame &#252;berwindet das Schnelle.</p>
<p align="left">Jeder wei&#223;, dass dies zutrifft,</p>
<p align="left">aber nur wenige k&#246;nnen danach handeln.</p>
<p align="left">Wahre Worte scheinen paradox zu sein.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Das Weiche &#252;berwindet das Harte.</p>
<p align="left">Das Langsame &#252;berwindet das Schnelle.</p>
<p align="left">Lass dein Wirken ein Geheimnis bleiben.</p>
<p align="left">Zeig den Menschen blo&#223; das Ergebnis.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p>Hervorbringen und n&#228;hren,</p>
<p>haben, ohne zu besitzen,</p>
<p>handeln ohne Erwartungen,</p>
<p>f&#252;hren, ohne zu herrschen:</p>
<p>Das ist die h&#246;chste Tugend.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><strong>Die zehnte Zeile im Kodex lautet:</strong></p>
<p align="left">Ich bin radikal anders.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><em>Erkenntnis</em></p>
<p align="left">Ich will mir nichts vormachen. Ich stehe vor gro&#223;en Herausforderungen. Ich soll und ich will nat&#252;rlich mein Leben radikal anders gestalten.</p>
<p align="left">Aber sowohl das Wort „radikal“ wie auch das Wort „anders“ bereiten mir Bauchschmerzen. Wie kann ich nun die erlernten und verinnerlichten Tugenden in eine radikal neue Art und Weise meines Lebens einbringen? Die h&#246;chste Tugend, wie sie die M&#246;nche anstreben, werde ich sicher nie erreichen. Meine Radikalit&#228;t wird mich nicht zum Eremiten &#228;ndern. Vielmehr werde ich den einen oder anderen Zipfel dieser „neuen“ Tugend f&#252;r mich in Anspruch nehmen. Aber bringt sie mir die radikalen Ver&#228;nderungen meines Lebens? Ich will und, davon bin ich &#252;berzeugt, ich werde mein Leben &#228;ndern. Aber radikal?</p>
<p align="left">Dieser Anspruch ist mir zu hoch. An ihm w&#252;rde ich scheitern. Ich w&#252;rde gerne ein „bisschen“ radikal sein. Aber kann es das geben? Ich denke zur&#252;ck an den Pfad zur Vollkommenheit. Wie hatte ich das noch genannt? Richtig, die Bescheidenheit der kleinen Schritte. Ja, das klingt gut. N&#228;chster Vorsatz: ein kleiner Schritt in Richtung radikal anders sein. Und dann, vielleicht, noch einer.</p>
<p align="left"> </p>
<p>Die Texte stammen aus meinem Buch oder aus den Materialien zu meinem Buch  „Die Weisheit des Shaolin“, erschienen im Campus Verlag:</p>
<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1093" title="Shaolin.Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" alt="Shaolin.Cover" width="47" height="77" /></a></p>
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		<title>Shaolin: Neuntens &#8211; Sei offen f&#252;r Neues, nimm Ver&#228;nderungen wertfrei an</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuntens Sei offen f&#252;r Neues, nimm Ver&#228;nderungen wertfrei an   Kommentar von Laotse: Ein guter K&#252;nstler l&#228;sst sich von seiner Intuition leiten, wohin immer sie will. Ein guter Wissenschaftler hat sich von Theorien befreit Und h&#228;lt seinen Geist offen f&#252;r das, was ist. Demgem&#228;&#223; sind die Meister f&#252;r alle Menschen da Und weisen niemanden zur&#252;ck.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/shaolin-neuntens-sei-offen-fuer-neues-nimm-veraenderungen-wertfrei-an">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-size: medium;">Neuntens</span><br />
<strong>Sei offen f&#252;r Neues, nimm Ver&#228;nderungen wertfrei an</strong></p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Ein guter K&#252;nstler l&#228;sst sich von seiner Intuition leiten,</p>
<p align="left">wohin immer sie will.</p>
<p align="left">Ein guter Wissenschaftler hat sich von Theorien befreit</p>
<p align="left">Und h&#228;lt seinen Geist offen f&#252;r das, was ist.</p>
<p align="left">Demgem&#228;&#223; sind die Meister f&#252;r alle Menschen da</p>
<p align="left">Und weisen niemanden zur&#252;ck.</p>
<p align="left">Sie nutzen alle Situationen</p>
<p align="left">Und verschwenden nichts.</p>
<p align="left">Das nennt man Verk&#246;rpern des Lichts.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><strong>Die neunte Zeile im Kodex lautet:</strong></p>
<p align="left">Ich bin offen gegen&#252;ber Neuem und aufgeschlossen f&#252;r Ver&#228;nderungen.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><em>Erkenntnis:</em></p>
<p align="left">Ich habe noch nie gekniffen. Ver&#228;nderungen habe ich mich immer gestellt. Und immer bewusst versucht, auch selbst zu beeinflussen. Das ist nat&#252;rlich nicht immer gelungen. Aber durch diese Erfahrungen lernt man sehr schnell und entwickelt ein Gef&#252;hl, was es mit einer Ver&#228;nderung auf sich hat. Ich selbst habe es immer so gehalten, Ver&#228;nderungen zu akzeptieren, sie aber nur in kleineren Portionen an meine Mitarbeiter weiterzugeben. Nicht jeder Mitarbeiter kann mit Ver&#228;nderungen gleich professionell umgehen. Manchmal ist weniger Ver&#228;nderung qualitativ mehr. Ich glaube, dass ich mich diesbez&#252;glich richtig verhalten habe. N&#228;chster Vorsatz: Nicht alle Ver&#228;nderungen haben mir gut getan, nicht alle Ver&#228;nderungen haben mich begeistert. Aber ich nehme mir vor, mich nicht mehr gegen Ver&#228;nderungen zu stellen, die ich ohnehin nicht beeinflussen kann.</p>
<p align="left"> </p>
<p>Die Texte stammen aus meinem Buch oder aus den Materialien zu meinem Buch „Die Weisheit des Shaolin“, erschienen im Campus Verlag:</p>
<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1093" title="Shaolin.Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" alt="Shaolin.Cover" width="47" height="77" /></a></p>
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		<item>
		<title>Shaolin: Achtens &#8211; Sei gr&#252;ndlich im Denken, perfekt im Handeln</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 10:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Achtens Sei gr&#252;ndlich im Denken, perfekt im Handeln   Kommentar von Laotse: Ein gro&#223;er Staat gleicht einem gro&#223;en Menschen: Wenn der einen Fehler begeht, erkennt er ihn. Nachdem er ihn erkannt hat, gibt er ihn zu. Nachdem er ihn zugegeben hat, berichtigt er ihn. Er betrachtet diejenigen, die seine Fehler aufzeigen, als seine wohlwollensten Lehrer.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/shaolin-achtens-sei-gruendlich-im-denken-perfekt-im-handeln">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-size: medium;">Achtens</span><br />
<strong>Sei gr&#252;ndlich im Denken, perfekt im Handeln</strong></p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Ein gro&#223;er Staat gleicht einem gro&#223;en Menschen:</p>
<p align="left">Wenn der einen Fehler begeht, erkennt er ihn.</p>
<p align="left">Nachdem er ihn erkannt hat, gibt er ihn zu.</p>
<p align="left">Nachdem er ihn zugegeben hat, berichtigt er ihn.</p>
<p align="left">Er betrachtet diejenigen, die seine Fehler aufzeigen,</p>
<p align="left">als seine wohlwollensten Lehrer.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Handle ohne Tun;</p>
<p align="left">Sei t&#228;tig ohne M&#252;he.</p>
<p align="left">Halte das Kleine f&#252;r gro&#223;</p>
<p align="left">Und das Wenige f&#252;r viel.</p>
<p align="left">Stell dich dem Schwierigen,</p>
<p align="left">solange es noch leicht ist;</p>
<p align="left">Vollbringe das gro&#223;e Werk</p>
<p align="left">Durch eine Reihe kleiner Schritte.</p>
<p align="left">Die Meister greifen nie nach dem Gro&#223;en;</p>
<p align="left">Folglich erlangen sie die Gr&#246;&#223;e.</p>
<p align="left">Wenn sie auf eine Schwierigkeit sto&#223;en,</p>
<p align="left">machen sie Halt und widmen sich ihr.</p>
<p align="left">Sie h&#228;ngen nicht an ihrem eigenen Wohlergehen;</p>
<p align="left">Folglich sind Probleme f&#252;r sie kein Problem.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Alle Str&#246;me flie&#223;en zum Meer,</p>
<p align="left">weil es tiefer liegt als sie.</p>
<p align="left">Die Niedrigkeit verleiht ihm seine Macht.</p>
<p align="left">Willst du das Volk regieren,</p>
<p align="left">dann musst du dich unter es stellen.</p>
<p align="left">Willst du das Volk f&#252;hren,</p>
<p align="left">dann musst du lernen, ihm zu folgen.</p>
<p align="left"><strong> </strong></p>
<p align="left"><strong>Die achte Zeile im Kodex lautet:</strong></p>
<p align="left">Ich bin vollkommen im Denken und im Handeln</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><em>Erkenntnis:</em></p>
<p align="left">Ich gehe eigentlich immer von der Tatsache aus, dass es nichts Perfektes gibt. Somit gibt es auch kein perfektes Denken und Handeln. Die Forderung der M&#246;nche nach Vollkommenheit in Denken und Handeln erschreckt mich. Ich f&#252;hle mich unf&#228;hig, diesem Anspruch jemals gerecht werden zu k&#246;nnen.</p>
<p align="left">Aber vielleicht liegt das Geheimnis in der Bescheidenheit der kleinen Schritte. Mit dem ersten Schritt beginnen und sich nur auf den Weg konzentrieren. Das Gehen auf dem Weg ist das Ziel. Schritt f&#252;r Schritt das Richtige tun, so f&#252;hrt der Pfad irgendwann von selbst zur Vollkommenheit.</p>
<p align="left">Diese kleinen Schritte beruhigen mich, Sie kenne ich. Ich merke, dass ich den Weg bereits begonnen habe. N&#228;chster Vorsatz: in kleinen Schritten weiter</p>
<p align="left"> </p>
<p>Die Texte stammen aus meinem Buch oder aus den Materialien zu meinem Buch „Die Weisheit des Shaolin“, erschienen im Campus Verlag:</p>
<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1093" title="Shaolin.Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" alt="Shaolin.Cover" width="47" height="77" /></a></p>
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		<item>
		<title>Shaolin: Siebtens &#8211; Sei respektvoll gegen&#252;ber allen anderen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 14:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Siebtens Sei respektvoll gegen&#252;ber allen anderen   In China erz&#228;hlt man sich die folgende Geschichte: Zwei K&#246;nigreiche standen sich feindlich gegen&#252;ber. Die K&#246;nige und ihre Ratgeber schimpften jeweils auf die andere Partei. Der Grund f&#252;r ihren &#196;rger war ein l&#228;nglicher Bergr&#252;cken, den beide K&#246;nige f&#252;r ihr Land beanspruchten. Da sie den Konflikt nicht friedlich l&#246;sen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/shaolin-siebtens-sei-respektvoll-gegenueber-allen-anderen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-size: medium;">Siebtens<br />
</span><strong>Sei respektvoll gegen&#252;ber allen anderen</strong></p>
<p> </p>
<p>In China erz&#228;hlt man sich die folgende Geschichte:</p>
<p align="left">Zwei K&#246;nigreiche standen sich feindlich gegen&#252;ber. Die K&#246;nige und ihre Ratgeber schimpften jeweils auf die andere Partei. Der Grund f&#252;r ihren &#196;rger war ein l&#228;nglicher Bergr&#252;cken, den beide K&#246;nige f&#252;r ihr Land beanspruchten. Da sie den Konflikt nicht friedlich l&#246;sen konnten, bereiteten sie jetzt eine kriegerische Auseinandersetzung vor.</p>
<p align="left">Es lebte aber auf diesem H&#252;gel ein weiser Eremit. Als er die Armeen der beiden K&#246;nige kampfbereit sah, fragte er nach dem Grund des Streits und h&#246;rte sich beide Seiten an. &#8220;Ich verstehe, dass dieser H&#252;gel f&#252;r beide sehr wertvoll ist. Aber hat er einen inneren Wert, abgesehen davon, dass er auch von Nutzen ist?&#8221;</p>
<p align="left">Die beiden K&#246;nige verneinten. &#8220;Nein, er hat keinen inneren Wert.&#8221;</p>
<p align="left">&#8220;Wenn ihr in den Krieg zieht, ist es dann nicht sicher, dass ihr viele M&#228;nner verlieren werdet und auch euer eigenes Leben in Gefahr ist?&#8221; fragte der Weise vom H&#252;gel.</p>
<p align="left">Die K&#246;nige nickten. &#8220;Ja, es werden viele sterben und wir sind auch in Gefahr!&#8221;</p>
<p align="left">Da fragte der weise Mann: &#8220;Hat das Blut der M&#228;nner einen geringeren inneren Wert als ein H&#252;gel Erde?&#8221;</p>
<p align="left">&#8220;Nein&#8221;, antworteten die K&#246;nige, &#8220;das Leben der M&#228;nner und das Leben von K&#246;nigen ist unbezahlbar.&#8221;</p>
<p align="left">Und der weise Mann fragte nur noch: &#8220;Wollt ihr daher wirklich etwas Unbezahlbares f&#252;r etwas, was keinen inneren Wert hat, aufs Spiel setzen?&#8221;</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Ein gro&#223;er Staat gleicht einem gro&#223;en Menschen:</p>
<p align="left">Wenn der einen Fehler begeht, erkennt er ihn.</p>
<p align="left">Nachdem er ihn erkannt hat, gibt er ihn zu.</p>
<p align="left">Nachdem er ihn zugegeben hat, berichtigt er ihn.</p>
<p align="left">Er betrachtet diejenigen, die seine Fehler aufzeigen,</p>
<p align="left">als seine wohl wollensten Lehrer.</p>
<p align="left"><strong> </strong></p>
<p align="left"><strong>Die siebte Zeile im Kodex lautet:</strong></p>
<p align="left">Ich respektiere die anderen und bringe ihnen Achtung und Wertsch&#228;tzung entgegen.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><em>Erkenntnis</em></p>
<p align="left">Ich z&#246;gere noch, meine Gedanken zu notieren, deshalb eigentlich keine echte Erkenntnis.</p>
<p align="left">Aber ich schreibe eine Tatsache nieder, die von Interesse ist. Es steht f&#252;r mich fest, dass ich mein Leben &#228;ndern werde. N&#228;chster Vorsatz: Ich werde die Menschen um mich herum mehr achten, sie annehmen, mich mit ihnen besch&#228;ftigen. Ich werde versuchen, nicht mehr den alten Ignoranten abzugeben, der ich bisher war.</p>
<p align="left"> </p>
<p>Die Texte stammen aus meinem Buch oder aus den Materialien zu meinem Buch  „Die Weisheit des Shaolin“, erschienen im Campus Verlag: </p>
<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1093" title="Shaolin.Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" alt="Shaolin.Cover" width="47" height="77" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Shaolin: Sechstens &#8211; Sei bedacht auf das Vorhandene, konzentriert auf das Wesentliche</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 14:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sechstens Sei bedacht auf das Vorhandene, konzentriert auf das Wesentliche   Kommentar von Laotse:  Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist! Tue das Gro&#223;e da, wo es noch klein ist! Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes. Alles Gro&#223;e auf Erden beginnt stets als Kleines.   Die sechste Zeile im Kodex lautet:<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/shaolin-sechstens-sei-bedacht-auf-das-vorhandene-konzentriert-auf-das-wesentliche">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-size: medium;">Sechstens</span><br />
<strong>Sei bedacht auf das Vorhandene, konzentriert auf das Wesentliche</strong></p>
<p> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p> Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist!<br />
Tue das Gro&#223;e da, wo es noch klein ist!<br />
Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes.<br />
Alles Gro&#223;e auf Erden beginnt stets als Kleines.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><strong>Die sechste Zeile im Kodex lautet:</strong></p>
<p align="left">Ich akzeptiere das Vorhandene und konzentriere mich auf das Wesentliche.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><em>Erkenntnis:</em></p>
<p align="left">Scheinbar sind das alles nur Binsenweisheiten. Ich muss das Vorhandene akzeptieren. Was anderes bleibt mir ja gar nicht &#252;brig. Aber der Effekt ist fantastisch. N&#228;chster Vorsatz: Ich vergeude keine Zeit mit dem Nicht-Vorhandenen und kann mich so auf das Wesentliche konzentrieren. Das Wesentliche kann ich dann auch schnell und effizient einer L&#246;sung zuf&#252;hren.</p>
<p align="left">Peter, ich verstehe dich nicht. Warum musst du bis nach China fahren, um das zu begreifen? Das ist doch wirklich einfach &#8211; oder?</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left">
<p>Die Texte stammen aus meinem Buch oder aus den Materialien zu meinem Buch  „Die Weisheit des Shaolin“, erschienen im Campus Verlag: </p>
<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1093" title="Shaolin.Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" alt="Shaolin.Cover" width="47" height="77" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Shaolin: F&#252;nftens &#8211; Sei gegenw&#228;rtig in allem, was du tust und handle aus der Gegenwart heraus</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/shaolin-fuenftens-sei-gegenwaertig-in-allem-was-du-tust-und-handle-aus-der-gegenwart-heraus</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;nftens Sei gegenw&#228;rtig in allem, was du tust und handle aus der Gegenwart heraus   Kommentar von Laotse: Du st&#252;rzt dich ins Handeln – und scheiterst so. Du versuchst, Dinge an dich zu rei&#223;en – und verlierst sie so. Du erzwingst den Abschluss eines Projekts – Und machst so zunichte, was fast vollendet war. Daher<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/shaolin-fuenftens-sei-gegenwaertig-in-allem-was-du-tust-und-handle-aus-der-gegenwart-heraus">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-size: medium;">F&#252;nftens</span></p>
<p align="left"><strong>Sei gegenw&#228;rtig in allem, was du tust und handle aus der Gegenwart heraus</strong></p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p align="left">Du st&#252;rzt dich ins Handeln – und scheiterst so.</p>
<p align="left">Du versuchst, Dinge an dich zu rei&#223;en – und verlierst sie so.</p>
<p align="left">Du erzwingst den Abschluss eines Projekts –</p>
<p align="left">Und machst so zunichte, was fast vollendet war.</p>
<p align="left">Daher handeln die Meister, indem sie den Dingen freien Lauf lassen.</p>
<p align="left">Sie bleiben am Ende so ruhig</p>
<p align="left">Wie am Anfang.</p>
<p align="left">Sie haben eben nichts,</p>
<p align="left">somit haben sie nichts zu verlieren.</p>
<p align="left"> </p>
<p>Ein Zen-M&#246;nch antwortete auf die Frage, warum er trotz seiner vielen Besch&#228;ftigungen so konzentriert arbeiten k&#246;nne: &#8220;Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich spreche, dann spreche ich.&#8221; Der Fragesteller unterbrach den M&#246;nch und sagte: &#8220;Das machen wir ja auch, was machst Du dar&#252;ber hinaus?&#8221; Der M&#246;nch sagte nochmals: &#8220;Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich spreche, dann spreche ich.&#8221; Wieder entgegnete der Fragesteller: &#8220;Das tun wir ebenfalls!&#8221; &#8220;Nein&#8221;, antwortete der M&#246;nch: &#8220;Wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, seid ihr schon am Ziel.&#8221; Fazit: Konzentriere Dich nur auf etwas &#8211; auf das, was Du im Augenblick tust.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Kommentar von Laotse:</span></p>
<p> Sei gegenw&#228;rtig in allem, was du tust,<br />
die einzige Wirklichkeit ist jetzt.<br />
Solange du Vergangenem nachh&#228;ngst oder Zuk&#252;nftigem nachstellst<br />
bist du nicht wirklich hier, am Leben.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><strong>Die f&#252;nfte Zeile im Kodex lautet:</strong></p>
<p align="left">Ich bin und lebe im Heute.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left"><em>Erkenntnis</em></p>
<p align="left">Ich denke nach. Jetzt. Die Zeit ist jetzt. Nat&#252;rlich stimmt es. Ich bin hierher gekommen, um den Ansto&#223; zum „richtigen“ Nachdenken zu erhalten, um die Zeit zu haben, nachzudenken. Jetzt mag durchaus der richtige Zeitpunkt daf&#252;r sein. Ich denke mir, dass es schon eine Lehre w&#228;re, behutsamer mit meiner kostbaren Zeit umzugehen. Die Zeit ist zu handhaben wie eine bedeutende Investition. Und au&#223;erdem kann ich meine Zeit als Geschenk nutzen, f&#252;r meine Frau zum Beispiel und f&#252;r meine T&#246;chter. Ihnen habe ich in den vergangenen Jahren zuwenig Zeit gewidmet. Und ich bin mir jetzt ganz klar dar&#252;ber, dass ich die Konsequenzen zu tragen habe. N&#228;chster Vorsatz: Ich wei&#223;, dass ich vieles unwiederbringlich vers&#228;umt habe, weil ich die Gelegenheiten des Jetzt nicht wahrgenommen habe. Das werde ich &#228;ndern!</p>
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<p>Die Texte stammen aus meinem Buch oder aus den Materialien zu meinem Buch „Die Weisheit des Shaolin“, erschienen im Campus Verlag:</p>
<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1093" title="Shaolin.Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/09/Shaolin.Cover.jpg" alt="Shaolin.Cover" width="47" height="77" /></a></p>
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