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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Reisebuch</title>
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		<title>Special: Osterbrunnenfahrt durch die Fr&#228;nkische Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 09:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lage: Forchheim liegt n&#246;rdlich von F&#252;rth. Dir Osterbrunnentour f&#252;hrt durch das Kernland der Fr&#228;nkischen Schweiz. Highlights: Osterbrunnen Fahrtstrecke: 124 km Die Osterbrunnentradition Gerade in den letzten Jahren erf&#228;hrt der wohl anmutigste Brauch der Fr&#228;nkischen Schweiz &#8211; das Osterbrunnenschm&#252;cken &#8211; einen immensen Aufschwung. Die Osterbrunnen sind zum Anziehungspunkt und zur Attraktion in der Fr&#228;nkischen Schweiz geworden,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/special-osterbrunnenfahrt-durch-die-fraenkische-schweiz">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lage: Forchheim liegt n&#246;rdlich von F&#252;rth. Dir Osterbrunnentour f&#252;hrt durch das Kernland der Fr&#228;nkischen Schweiz.<br />
Highlights: Osterbrunnen<br />
Fahrtstrecke: 124 km</p>
<p>Die Osterbrunnentradition<br />
Gerade in den letzten Jahren erf&#228;hrt der wohl anmutigste Brauch der Fr&#228;nkischen Schweiz &#8211; das Osterbrunnenschm&#252;cken &#8211; einen immensen Aufschwung. Die Osterbrunnen sind zum Anziehungspunkt und zur Attraktion in der Fr&#228;nkischen Schweiz geworden, so dass Besucher von weither kommen. Dies sollte durchaus ein Grund sein, dass man sich auch selbst einmal auf eine Osterbrunnentour begibt.</p>
<p>Vielleicht fragt man sich, seit wann es diesen Brauch gibt und wie er entstanden ist. Der Brauch hat seinen Ursprung irgendwo in der zentralen Fr&#228;nkischen Schweiz, eine genauere Herkunftsbestimmung ist jedoch nicht m&#246;glich.<br />
Der Hauptgrund f&#252;r das Schm&#252;cken von Brunnen und Quellen leidet sich ab von der Bedeutung des Wassers als lebensspendendes Element f&#252;r die wasserarme Hochebene der Fr&#228;nkischen Alb. Aufgrund der geologischen Bedingungen des Fr&#228;nkischen Juras gab es kaum nat&#252;rliche Sammelstellen f&#252;r das Wasser. So legte man Brunnen und Zisternen an, um der Wasserknappheit vorzubeugen. Aus den Brunnen sch&#246;pften dann in der Regel die Frauen das Trinkwasser und schleppten es m&#252;hevoll in ihre Wohnungen. Die Brunnenanlage des Ortes wurde sehr bald auch zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt. Das Dorfleben spielte sich auf dem Marktplatz, um den Brunnen herum ab.<br />
Ganz selbstverst&#228;ndlich hielt man die Brunnen sauber und pflegte sie. Mancherorts errichteten die Bewohner ein Brunnenhaus &#252;ber der Quelle, um sie zu sch&#252;tzen. Wenn das Wasser f&#252;r eine Region eine solche Bedeutung spielt, liegt es nat&#252;rlich auch nahe, die Brunnen bei Feiertagen ganz besonders zu schm&#252;cken.<br />
Speziell dem Osterwasser schrieb der Volksmund fr&#252;her au&#223;erdem besondere Wirkung zu. So wurde behauptet, dass Kinder, die mit frisch geweihtem Wasser an Ostern getauft wurden, besonders klug werden sollten. Das Trinken von Osterwasser sch&#252;tze gegen Krankheiten. Und wer Osterwasser im Haus verspritzt, h&#228;lt Ungeziefer fern. Vor noch nicht langer Zeit konnte man in den fr&#252;hen Morgenstunden des Ostersonntags noch junge M&#228;dchen sehen, wie sie &#8220;verstohlen&#8221; in den Osterbrunnen blickten. Angeblich konnten sie in diesem Augenblick das Gesicht ihre k&#252;nftigen Ehemannes sehen.<br />
Eine zeitlich genaue Fixierung dieses Brauches ist nicht m&#246;glich. M&#252;ndliche &#220;berlieferungen belegen uns den Brauch Anfang des 20. Jahrhunderts &#8211; so begann man beispielsweise in Aufse&#223; um l909 und in Engelhardsberg um 1914 mit dem Schm&#252;cken der Brunnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, Anfang der 50er Jahre ging die Brauchtumspflege in vielen Ortschaften Zur&#252;ck. Der Grund war recht einleuchtend. Mit der Einf&#252;hrung der zentralen Wasserversorgung kam das Wasser aus der Wasserleitung und die Brunnen waren eigentlich nicht mehr notwendig. Anfang der 80er Jahre erfuhr das Osterbrunnenschm&#252;cken eine intensive Wiederbelebung, so dass bereits 1986 226 Osterbrunnen, auf 169 Ortschaften verteilt, gez&#228;hlt werden konnten. Man geht davon aus, dass es heute in der Fr&#228;nkischen Schweiz mehr als 600 geschm&#252;ckte Osterbrunnen gibt.<br />
Der Brauch des Osterbrunnenschm&#252;ckens beginnt zun&#228;chst mit dem S&#228;ubern der Anlage, dem sog. &#8220;Fegen&#8221;. &#220;bten dieses Amt nur die jungen Burschen aus, so tun dies heute entweder die schm&#252;ckenden Frauen oder deren Ehem&#228;nner. Danach wird der Brunnen geschm&#252;ckt, im Volksmund spricht man dabei vom &#8220;Brunnenputzen&#8221;. Die Osterbrunnen bleiben normalerweise bis zwei Wochen nach Ostern geschm&#252;ckt.</p>
<p>Ein &#8220;durchschnittlicher&#8221; Osterbrunnen in der Fr&#228;nkischen Schweiz umfasst etwa 80 laufende Meter Girlandenschmuck (aus Fichtenzweigen gebundene B&#246;gen) und 1800- 2000 bemalten Eierschalen, wobei immer h&#228;ufiger Plastikeier dort eingesetzt werden, wo Zerst&#246;rung oder Diebstahl m&#246;glich sind, also am Rande der Brunnen. Je weiter innen, desto wertvoller und aufwendiger die Bemalung. Mindestens einen Tag (je nachdem wie viele Menschen mithelfen) dauert es, die Girlanden zu binden (etwa 20 cm lange Fichtenzweige werden mit Draht um eine Eisenstange gebunden), einen halben Tag dauert das Aufstellen des Ger&#252;stes, einen Tag dauert das Schm&#252;cken der Girlanden mit den vorher in zahllosen Stunden handbemalten Eierschalen heimischer H&#252;hner. Dazu kommt vielfach noch umfangreicher Blumenschmuck. Das Bemalen einer Eierschale dauert in der Regel mindestens zwischen ein und zwei Stunden. Die ausgeblasene Eierschale wird mit Essig gereinigt. Wenn die Eierschale getrocknet ist wird das Motiv mit Bleistift vorgezeichnet, danach bemalt und mit Haltestab oder F&#228;den zum Aufh&#228;ngen versehen, danach wird die Eierschale mit einem wetterfestem Lack versiegelt. </p>
<p>In vielen gr&#246;&#223;eren Orten gibt es heute noch &#8220;Osterwiesen&#8221;. Auf diesen ebenen Fl&#228;chen treffen sich am Ostersonntagnachmittag vor allem Kinder und Jugendliche, um die gekochten Ostereier aus den Nestern hoch in die Luft zu schmei&#223;en und aufzuessen, sobald die Schale Risse hat. Es wird berichtet, dass manchmal auch jemand bemalte Holzeier ins Osternest legt. Solche Holzeier ben&#246;tigt man, um H&#252;hner zum Eierlegen zu animieren. Wer so ein Ei in die Luft wirft, braucht einige Zeit ehe er den Schwindel bemerkt.</p>
<p>Die Osterbrunnen-Fahrt<br />
Eine Osterbrunnentour durch die Fr&#228;nkische Schweiz beginnt man am besten in Forchheim. Der Osterbrunnen steht in der Innenstadt auf dem Marktplatz. Der „Kriegerbrunnen“ ist ein touristischer Anziehungspunkt. Zu Ostern ist er besonders sch&#246;n. Ein Dutzend Frauen des katholischen Frauenbundes gestalten den Brunnen in liebevoller Kleinarbeit. Etwa sechstausend Eier zieren die Brunneneinfassung. Die restaurierten und herausgeputzten Fachwerkh&#228;user am Platz geben zudem eine stilvolle Kulisse ab. Von Forchheim starten und enden Tagesausfl&#252;ge zu den sch&#246;nsten Brunnen der Region.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Brauereigastst&#228;tte Eichhorn<br />
(Bamberger Str. 9, Tel.: 09191/64768, www.gasthaus-eichhorn.de)<br />
Brauereigastst&#228;tte Hebendanz<br />
(Sattlertorstra&#223;e 14, Tel.: 09191/60747, www.brauerei-hebendanz.de)</p>
<p>Fahrtstrecke: Von Forchheim fahren wir auf der B470 circa 14 km Richtung Norden nach Ebermannstadt (14,2 km). </p>
<p>Der reich geschm&#252;ckte Osterbrunnen von Ebermannstadt befindet sich auf dem Marktplatz. Am Brunnen erinnert eine Frauenstatue an das m&#252;hevolle Wasserschleppen vor der Zeit der zentralen Wasserversorgung.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Rast machen kann man in einer der beiden Brauereien in Ebermannstadt:<br />
Brauerei und Gasthof Schwanenbr&#228;u<br />
(Am Marktplatz 2, 91320 Ebermannstadt, Tel. 0 91 94 &#8211; 2 09, www.schwanenbraeu.de)<br />
Brauerei und Gasthof Sonnenbr&#228;u<br />
(Hauptstr. 29, 91320 Ebermannstadt, Tel. 09194-9093) </p>
<p>Fahrtstrecke: In Ebermannstadt bleibt man zun&#228;chst auf der B 470, biegt dann ab nach rechts in die Ramstertalstra&#223;e und dann auf die Birkenreuther Stra&#223;e nach Birkenreuth (5,7 km). </p>
<p>Der sehenswerte Osterbrunnen von Birkenreuth befindet sich direkt an der Hauptstra&#223;e. Fr&#252;her sch&#252;tzten die Birkenreuther ihre m&#252;hsam gegrabenen, tiefen Grundwasserstollen mit einem Holzverschlag oder einem Steinhaus. In der Osterzeit wird das Brunnenhaus liebevoll mit Eiern und Schleifen dekoriert.</p>
<p>Fahrtstrecke: Wir fahren zur&#252;ck nach Ebermannstadt auf die B 470; nach 1,5 km links in die L2187 einbiegen – durch Gasseldorf und Unterleinleiter bis nach Heiligenstadt (15,3 km). </p>
<p>In Heiligenstadt befindet sich der Osterbrunnen ebenfalls auf dem Marktplatz. Der achteckige Brunnen wird mit zahlreichen Girlanden versch&#246;nert. An den Osterfeiertagen findet neben einem &#246;kumenischen Gottesdienst ein Tanz rund um den Brunnen statt. Veranstaltet wird er vom Heimat- und Trachtenverein und der Tanzgruppe &#8220;Die Heiligenst&#228;dter Schneckla&#8221;. Weiterhin gibt es noch den Schneckenbrunnen direkt an der Hauptstra&#223;e. In der Woche nach Ostern wird ein Markt veranstaltet.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
In Heiligenstadt kann man bei der Drei-Kronen-Br&#228;u Rast einlegen. Den Brauereigasthof findet man am Marktplatz. Der Wirt macht ein ganz besonderes Angebot: Jedes siebte selbst getrunkene Seidla ist frei.<br />
(Drei Kronen Br&#228;u, Heiligenstadt, Marktplatz 5, 91332 Heiligenstadt, Tel. 09198-522)</p>
<p>Fahrtstrecke: Auf der L2188 (durch Neum&#252;hle) kommt man nach 4 km, geradeaus &#252;ber den Heckenhofer Berg nach Aufse&#223; (6,0 km). </p>
<p>In Aufse&#223; schm&#252;cken die Bewohner zu Ehren des Wassers nicht nur ihren Brunnen, sondern sogar ihre Dorfbr&#252;cke. Sie befindet sich direkt an der Hauptstra&#223;e, einen Osterbrunnen findet man linker Hand, hoch zum Schlossberg.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
In Aufse&#223; bietet sich die Einkehr im Brauereigasthof Rothenbach an. Im Restaurant gibt es fr&#228;nkische K&#252;che mit regionalen Produkten, Hausmacher Brotzeiten, Saisonelle Spezialit&#228;ten wie Karpfen, Spargel, Pfifferlingen oder Wild. Die Empfehlung des Gastwirts: die Fischspezialit&#228;ten. Und dazu einen Schluck gutes Rothenbacher.<br />
(Brauerei Rothenbach, Aufse&#223;, Im Tal 70, 91347 Aufse&#223;, Tel. 09198-92920, www.brauerei-rothenbach.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Von Aufse&#223; f&#228;hrt man nach Heckenhof und weiter nach Hochstahl (3,2 km). </p>
<p>In Hochstahl befindet sich der Osterbrunnen direkt an Hauptstra&#223;e. </p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Rast machen kann man im Brauereigasthof Reichold. Die K&#252;che bietet Pfannengerichte, verschiedene Braten, und als Spezialit&#228;t Wildgerichte an.<br />
Die Kleinbrauerei ist seit dem Jahre 1906 im Familienbesitz. Es wird ein fr&#228;nkisches Lagerbier (nicht so s&#252;&#223;, leicht gehopft und sehr s&#252;ffig) gebraut. Das Zwick´l Bier ist ein bernsteinfarbiges, unfiltriertes Kellerbier. Au&#223;erdem gibt es ein s&#252;ffiges helles Hefeweizen. Des Weiteren werden Bierschnaps hergestellt.<br />
 (J&#246;rg Reichold, Hochstahl 24, 91347 Aufse&#223;, Telefon: 09204/919277, www.reichold.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Auf der K39 geht es durch Zochenreuth, Waischenfeld, Hubenberg, Seelig, Voigendorf, Wiesenttal und Albertshof. In Albertshof f&#228;hrt man auf der K35 bis nach Muggendorf (14,3 km). In den einzelnen Orten gibt es kleine Osterbrunnen.</p>
<p>Besonders sch&#246;n ist wieder der Osterbrunnen in Muggendorf. Er befindet sich auf dem Marktplatz (Ortsmitte). </p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
F&#252;r eine Rast kann man den Gasthof Walch oder T&#252;rkei empfehlen. Entgegen der naheliegenden Vermutung hat der Name nichts mit dem Land &#8220;T&#252;rkei&#8221; zu tun, sondern r&#252;hrt daher, dass ein Mann namens &#8220;T&#252;rk&#8221; Gr&#252;nder des Gasthofs war. In den letzten zweihundert Jahren machten Studenten der &#8220;Bubenruthia Erlangen&#8221; oft Ausfl&#252;ge in die Fr&#228;nkische Schweiz und fanden schnell den Namen f&#252;r ihr Stammlokal: &#8220;Zur T&#252;rkei&#8221;.<br />
Speisen und Trinken kann man in gem&#252;tlicher Atmosph&#228;re: Fr&#228;nkische Bratw&#252;rste auf Kraut mit Brot, Sauerbraten mit fr&#228;nkischen Kl&#246;&#223;en oder Lendchen in Champignon-Rahm-So&#223;e und anderes mehr. Dazu ein z&#252;nftiges Bier oder einen Selbstgebrannten. Das Brennrecht ist schon immer fest mit dem Gasthof verbunden und wird von Generation zu Generation weiter vererbt. Diese Tradition wird gepflegt, die Branntweine sind daher auch au&#223;ergew&#246;hnlich.<br />
(Gasthof Walch, Oberer Markt 7, 91346 Muggendorf-Wiesenttal, Telefon 09196/205, www.gasthof-walch.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Auf der B470 fahren wir nach G&#246;&#223;weinstein, danach durch Stadelhofen und geradeaus auf der Kleingesser Stra&#223;e weiter nach Kleingesee.(14,0 km). </p>
<p>Den Osterbrunnen von Kleingesees findet man, wenn man in die erste Stra&#223;e nach dem Ortsschild links einbiegt und bis zum Feuerwehrger&#228;tehaus f&#228;hrt. </p>
<p>Fahrstrecke: &#220;ber B&#228;renfels erreicht man Obertrubach (4 km). </p>
<p>In der Gemeinde Obertrubach wird die Trubachquelle am Ortsende seit einigen Jahren mit besonders langen Eiergirlanden best&#252;ckt. Hier beginnt auch der beliebte Trubachtal-Wanderweg. Geschm&#252;ckt ist auch der Laurentiusbrunnen vor Kirche. </p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Landgasthof Alter Wirt<br />
(Geschwand 154, Tel.: 09197/627165, www.landgasthof-alter-wirt.de)<br />
Gasthof Drei Linden<br />
(Obertrubach-B&#228;renfels, Dorfstr. 38, Tel.: 09245/9188, www-drei-linden.com)</p>
<p>Fahrstrecke: Durch Hackerm&#252;hle, Wolfsberg, Untertrubach, Haselstauden und Hammerb&#252;hl erreicht man Egloffstein (10,7 km). </p>
<p>In Egloffstein sind insgesamt sechs Osterbrunnen zu bestaunen. Eine Besonderheit ist der &#8220;Brunnen am Gries&#8221;: Der Brunnen ist eigentlich ein Wasserlauf, der in einem kleinen Teich endet. B&#246;gen aus Fichtenzweigen und bunten Eiern schm&#252;cken ihn w&#228;hrend der Osterzeit.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Rast machen kann man bestens im Gasthof Schlehenm&#252;hle. Urspr&#252;nglich als M&#252;hle eingesetzt, wurde das idyllisch gelegene Anwesen im Jahr 1956 aufw&#228;ndig in eine gem&#252;tliche, famili&#228;re Pension und Gastst&#228;tte umgebaut.<br />
In der K&#252;che kocht die Chefin des Hauses neben internationalen Gerichten nat&#252;rlich auch deftige fr&#228;nkische Spezialit&#228;ten. Die eigene Hausschlachtung und ein eigener Forellenteich sorgen f&#252;r frische und beste Zutaten. Bekannt sind auch die Kuchenspezialit&#228;ten.<br />
(Gasthof und Pension Schlehenm&#252;hle, Schlehenm&#252;hle 1, 91349 Egloffstein, Telefon: 09197/291)</p>
<p>Fahrstrecke: Von Egloffstein sollten wir zuerst noch einen Abstecher nach Bieberbach (4 km) machen. </p>
<p>In Bieberbach befindet sich der gr&#246;&#223;te fr&#228;nkische Osterbrunnen. Der weltber&#252;hmte Ostereierbrunnen der Dorfgemeinschaft Bieberbach mit seinen 376 Einwohnern steht im Guinness Buch der Rekorde. Zitat: &#8220;Das Guinness Buch der Rekorde best&#228;tigt nach sorgf&#228;ltiger Pr&#252;fung die Rekordleistung: Der Heimatverein …schm&#252;ckte bis April 2000 in Bieberbach einen Osterbrunnen mit 11.108 handbearbeiteten Eiern. Bei den Eiern handelt es sich um echte, ausgeblasene H&#252;hner-, Enten- und G&#228;nseeier. Redaktion Guinness Buch der Rekorde.&#8221; Im Jahr 2005 musste er allerdings den Titel Gr&#246;&#223;ter Osterbrunnen der Welt an Sulzbach-Rosenberg abgeben.</p>
<p>Fahrstrecke: Von Bieberbach fahren wir zur&#252;ck nach Egloffstein und weiter &#252;ber Hammerb&#252;hl nach Gr&#228;fenberg (9,8 km).</p>
<p>Sehr sch&#246;n geschm&#252;ckt ist in Gr&#228;fenberg der Hauptbrunnen auf dem Marktplatz in der Ortsmitte.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Gr&#228;fenberg hat zwei Brauereigasth&#246;fe. Noch vor dem Tor linker Hand gelegen befindet sich Friedmann’s Braust&#252;berl. Hier kann man es sich in einem historischen Brauereigasthof gut gehen lassen. Es gibt haupts&#228;chlich fr&#228;nkische K&#252;che und nat&#252;rlich die Bierspezialit&#228;ten der eigenen Brauerei.<br />
(Friedmann’ s Braust&#252;berl, Bayreuther Stra&#223;e 14, 91322 Gr&#228;fenberg, Tel: 09192/318)<br />
Der andere Brauereigasthof ist der Lindenbr&#228;u Brauerei-Gasthof Brehmer-Stockum.<br />
In dem historischen Gasthaus erh&#228;lt man gute fr&#228;nkische K&#252;che und die Bierspezialit&#228;ten der eigenen Brauerei.<br />
(Am Bach 3, 91322 Gr&#228;fenberg, Telefon: 09192 348, www.lindenbraeu.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Von Gr&#228;fenberg erreichen wir &#252;ber Mittelehrenbach und Kunreuth Effeltrich (12 km).</p>
<p>Nat&#252;rlich sind auch in Effeltrich die Brunnen mit Ostereiern geschm&#252;ckt. Aber wichtiger ist noch ein ganz besonderer Osterbrauch. Am Ostermontag findet der Georgi-Ritt statt. Festlich geschm&#252;ckte Pferde ziehen durch den oberfr&#228;nkischen Ort und gedenken damit des Heiligen Georg. Bis zu 200 Reiter nehmen mit ihren Pferden an dem Umritt teil. Er ist der Kirchenpatron der Wehrkirche von Effeltrich. Der Georgi-Ritt ist ein Jahrhunderte alter Brauch. Nach der Messfeier am Morgen werden die Pferde an der Wehrkirche gesegnet. Anschlie&#223;end beginnt der Ritt um die Kirchenburg und die 1.000-j&#228;hrige Linde.</p>
<p>Fahrstrecke: Von Effeltrich schlie&#223;lich kann man zur&#252;ckfahren nach Forchheim (7,5 km) oder nach Erlangen (11 km)</p>
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		<title>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 11:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wanderspaziergang Mit der Wanderung beginnen wir in Gasseldorf. Der Ort liegt am Zusammenfluss des Leinleiterbaches mit der Wiesent am Fu&#223;e eines steil aufsteigenden Tafelbergs. Aus der Ferne &#228;hnelt er einer Burganlage. Von ihm hat man eine hervorragende Aussicht &#252;ber einen gro&#223;en Teil der Fr&#228;nkischen Schweiz, ins Wiesent- und Leinleitertal. Der Volksmund nennt den Berg „Hunnenstein“.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter-teil-2">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wanderspaziergang<br />
Mit der Wanderung beginnen wir in Gasseldorf. Der Ort liegt am Zusammenfluss des Leinleiterbaches mit der Wiesent am Fu&#223;e eines steil aufsteigenden Tafelbergs. Aus der Ferne &#228;hnelt er einer Burganlage. Von ihm hat man eine hervorragende Aussicht &#252;ber einen gro&#223;en Teil der Fr&#228;nkischen Schweiz, ins Wiesent- und Leinleitertal. Der Volksmund nennt den Berg „Hunnenstein“. Und man erz&#228;hlt sich die folgende Geschichte. Als einst die Hunnen unter ihrem blutr&#252;nstigen K&#246;nig Attila im 5. Jahrhundert nach Deutschland kamen durchzogen sie auch die stillen T&#228;ler des Jura. Einem Feldherrn aus seinem Gefolge gefiel es im Wiesenttal so gut, dass er beschloss, aus dem Heer auszutreten und sich mit Weib und Kind hier niederzulassen. Hoch droben auf eben diesem Berg baute er sich eine Wallburg aus Holz und Erde und lebte still und zufrieden im Kreise der Seinen. So weit die Geschichte; die Historiker misstrauen ihr, weil man weder wei&#223; wie der Hunne gehei&#223;en hat noch wie lange er hier gelebt hat. Viel sp&#228;ter, etwa im 12. Jahrhundert, beschloss ein Ritter aus dem Geschlecht der Aufse&#223; an der gleichen Stelle eine m&#228;chtige Steinburg erbauen zu lassen. Die Arbeiten begannen plangem&#228;&#223;. Aber der Geist des m&#228;chtigen Hunnen riss &#252;ber Nacht das ein, was am Tag aufgebaut worden war. So gaben die Ritter irgendwann ihren Versuch auf. Der Berg hatte aber seinen Spitznamen abbekommen. Er hie&#223; von nun an „Hunnenstein“.<br />
&#220;brigens f&#252;r die Gasseldorfer gibt es auch noch einen Spitznamen, n&#228;mlich Hab’ochsen. Die Geschichte geht zur&#252;ck auf einen Gasseldorfer Bauern, der bei der Predigt des Pfarrers immer ein kleines Nickerchen machte. Er h&#246;rte noch den Pfarrer die Geschichte vom Hochzeitsmahl erz&#228;hlen, dass viele eingeladen waren aber jeder seine Entschuldigung hervorbrachte, einer gerade einen Joch Ochsen gekauft hatte und sich daher ebenfalls entschuldigte. Da schlief der Bauer ein und tr&#228;umte von seinen eigenen Ochsen. Auf die war er sehr stolz, weil seine Hab’ochsen (Hauptochsen) die besten im Dorf waren. Der Pfarrer hatte seine Predigt gerade mit einem kr&#228;ftigen Amen beendet, da fuhr der Bauer aus seinem Schlummer hoch und rief ein laut vernehmbares „Hab’Ochs“. Und seit diesem Vorfall nennt man die Gasseld&#246;rfer „Hab’ochsen“wenn man sie &#228;rgern will.<br />
Von der Bushaltestelle &#252;berqueren wir die Verbindungsstra&#223;e nach Unterleinleiter und halten uns zun&#228;chst rechts bis zum halb links hoch f&#252;hrenden Druidenweg. Die Markierung ist eine gelbe Raute. Zuerst m&#252;ssen wir noch auf geteerter Stra&#223;e gehen, dann auf einem Schotterweg, der langsam ansteigt. Zuerst gehen wir noch am Leinleiterbach entlang, dann f&#252;hrt der Weg hinein in den Wald. Wir kommen durch einen ansteigenden Hohlweg, &#252;berqueren eine kleine Schlucht. Es geht weiter &#252;ber Wiesen und Felder und wir gehen dann abw&#228;rts. Der Kirchturm von Unterleinleiter ist unser Wegweiser.</p>
<p>Attraktiver Zwischenstopp<br />
Unterleinleiter liegt inmitten des Leinleitertales, an der Einm&#252;ndung des D&#252;rrbaches in die Leinleiter, umgeben von Wiesen und &#196;ckern, eingerahmt von den mit mischwaldbedeckten H&#246;henz&#252;gen des Fr&#228;nkischen Juras.<br />
Die beiden Pfarrkirchen und das Schloss der ehemaligen Freiherrn von Seckendorff pr&#228;gen den Ort. In der &#228;lteren evangelischen Bartholom&#228;uskirche (neben dem Schloss) befindet sich ein Grabmal der Ritter von Streitberg aus dem Jahr 1629. Teile der Kirche gehen bis auf das 11. Jahrhundert zur&#252;ck. Die katholische Peter-und-Paul-Kirche wurde 1841 erbaut. Besonders wichtig f&#252;r den Ort war &#252;ber viele Jahrhunderte das Schloss. Die Herren Motschiedler von Gerau werden in einer Urkunde von 1372 als erste Besitzer genannt. Im 16. Jahrhundert ging es von diesen an die Herren von St&#252;big und an die Ritter von Streitberg. Im Jahre 1523 fiel es dem Bauernkrieg zum Opfer, wurde aber wieder aufgebaut. 1690 ging fast das ganze Dorf in Flammen auf, wobei auch das Schloss mit zu Grunde ging. 1757 werden durch Heirat die Herren von Seckendorff Schlo&#223;herren auf Unterleinleiter. Das Schloss erhielt seine heutige Form um 1770.<br />
In dem Schloss war im August 1780 die damals 19-j&#228;hrige Charlotte von Kalb, die Freundin der Dichter Schiller und Jean Paul, bei der Frau Geheimrat von Seckendorff zu Besuch. Die Freiherren von Seckendorff hatten fr&#252;her hier ein Patrimonialgericht.<br />
Im Jahr 1952 gaben die Freiherren von Seckendorff ihr Schloss und ihren gesamten Besitz in Unterleinleiter auf. Ab 1958 wurden Schloss und Park wieder von Privathand erworben. Daher kann das Schloss nicht besichtigt werden.<br />
Sehr sch&#246;n ist die Parklandschaft. Sie wurde nicht nach historischen Vorbildern gestaltet, sondern g&#228;rtnerisch und k&#252;nstlerisch modern weiterentwickelt. Moderne Kunstwerke stehen jetzt im Einklang mit der Parkbepflanzung.<br />
Veranstaltungstipp: Im Schlosspark finden in den Sommermonaten Klassik-Openair-Veranstaltungen statt. </p>
<p>In Unterleinleiter folgt man der Markierung „schwarzer Punkt auf gelbem Grund“. Wir wandern auf dem Veilbronner H&#246;henweg. Wir kommen auf ein weites Hochplateau mit wunderbaren Ausblicken auf die umliegenden, fast 500 m hohen Bergr&#252;cken der Fr&#228;nkischen Schweiz. Von der H&#246;he f&#252;hrt die Stra&#223;e hinunter zur Ortschaft Veilbronn.</p>
<p>Veilbronn (fr&#228;nkisch: Fallbrunn) ist ein Ortsteil von Heiligenstadt. Nur 74 Einwohner wohnen in dem Dorf. Veilbronn war nie ein richtiges Bauerndorf. Die Einwohner des Dorfs haben fr&#252;h auf den Tourismus umgestellt.<br />
Der Ort liegt an der Leinleiter sehr romantisch zwischen Felsen. Der Name kommt von &#8220;vielen Brunnen&#8221; und wurde bereits im Jahre 1154 genannt. Von dem einstigen Wasserschl&#246;sschen, das erst Anfang dieses Jahrhunderts abgetragen wurde, ist nur noch ein Fragment erhalten geblieben. </p>
<p>Gut einkehren kann man bei Sponsel-Regus Superior. Aus der Chronik geht hervor, dass das Haus seit 1760 im Familienbesitz ist. Es wurde immer wieder umgebaut und erweitert. Seit 1978 ist der Besitz nun in die H&#228;nde von Werner Regus &#252;bergegangen und wird von ihm und seiner Frau nach der Maxime gef&#252;hrt: &#8220;Wer aufh&#246;rt, besser sein zu wollen, der hat aufgeh&#246;rt gut zu sein&#8221;. Der Landgasthof wurde im Laufe der Zeit umgebaut und mehrmals erweitert. Es kamen ein Hallenbad, Gast- und Aufenthaltsr&#228;ume, sowie eine neue K&#252;che, Lager- und K&#252;hlr&#228;ume hinzu. Das Landhaus hat jetzt eine stattliche Gr&#246;&#223;e von ca. 100 Betten.</p>
<p>In Veilbronn folgen wir der Markierung des Frankenwegs ins Leidingshofer Tal. Wir kommen vorbei an sch&#246;nen Felsformationen, wof&#252;r diese T&#228;ler ber&#252;hmt sind. Der Weg durch dieses wunderbare Tal ist mit den Symbolen des Frankenweges gekennzeichnet. Der Pfad steigt dann an und f&#252;hrt neben einem schr&#228;g, frei liegenden Felsbrocken hinaus auf das freie Feld. Oben verlassen wir den Frankenweg und folgen dem Symbol gelbes Dreieck. Der Weg f&#252;hrt nach St&#246;rnhof. Wir folgen unserer Markierung bis wir die Burgruine Streitberg erreichen. Wir durchqueren den Innenhof und haben dann herrliche Ausblicke nach allen Seiten. Linker Hand sehen wir die Burgruine Neideck, dahinter das Wiesenttal, rechts sieht man bei guter Sicht hinter Ebermannstadt sogar das Walberla.</p>
<p>Attraktiver Zwischenstopp<br />
Die Ritter von Streitberg erbauten sich ihre Burg vor dem Jahr 1120. Man wei&#223; nicht viel &#252;ber dieses Rittergeschlecht, nur soviel, dass die Ritter untereinander ziemlich zerstritten waren und das Geschlecht 1690 erlosch. Schon vorher waren die Besitzrechte der Burg an den Bischof von Bamberg gegangen. Fest steht, dass die Burganlage 1508 von den Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach k&#228;uflich erworben wurde und fast 300 Jahre in deren Besitz blieb. 1529 trat Graf Alrecht Alcibiades mit seinen Untertanen zum lutherischen Bekenntnis &#252;ber, wodurch eine protestantische Insel im katholischen Umland entstand. Im Jahre 1553 &#8211; nur einen Monat nach der Zerst&#246;rung der gegen&#252;berliegenden Burg Neideck durch die &#8220;Marktgr&#228;flichen&#8221; &#8211; wurde die Streitburg ebenfalls in Schutt und Asche gelegt. Bis 1565 wurde sie wieder aufgebaut, im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg erneut gepl&#252;ndert und ausgebrannt. Der vollst&#228;ndigen Wiederherstellung bis 1658 folgten Zeiten andauernder Geldnot, so dass die Burg langsam wieder verfiel und im 18. Jahrhundert als Getreidespeicher genutzt wurde. 1803 fiel sie an das neue K&#246;nigreich Bayern und wurde 1812 an die Streitberger B&#252;rger verkauft. Die nutzten die Burg jedoch als Steinbruch. So verkam sie bald zur heutigen Ruine. Wenigstens den sch&#246;nen Blick konnte niemand zerst&#246;ren.<br />
Unter uns liegt Streitberg, ein schickes fr&#228;nkisches Dorf mit vielen Fachwerkh&#228;usern. Wir nehmen den Weg hinunter in das Dorf. Streitberg ist klein, hat einen Marktplatz um den sich ein paar H&#228;user gruppieren. Der Ort selbst ist ber&#252;hmt wegen drei Sehensw&#252;rdigkeiten. Wir haben bereits die Ruine Streitberg besucht. Nun k&#246;nnten wir noch die Bingh&#246;hle besuchen, deren Zugang sich direkt in Streitberg befindet.<br />
Im Jahre 1905 wurde die &#8220;Bingh&#246;hle&#8221; von dem N&#252;rnberger Kommerzienrat Ignaz Bing entdeckt und erschlossen. Sie erstreckt sich &#252;ber eine L&#228;nge von 300 m durch das Erdinnere und kann gefahrlos durchwandert werden. Phantastische Tropfsteingebilde in unmittelbarster N&#228;he des Betrachters vermitteln den Eindruck einer Tropfstein-Galerie.<br />
Die dritte Sehensw&#252;rdigkeit von Streitberg ist der Streitberger Bitter. Die Alte Kulturhausbrennerei Hans Hertlein hat dem Streitberger Bitter zu Weltruhm verholfen. Die Brennerei stellt Spirituosen von h&#246;chster Qualit&#228;t her. Das Hauptprodukt ist der Streitberger Bitter, eine ausgewogene Kombination von 53 Kr&#228;utern, Beeren, Wurzeln und Rinden und weiteren 20 Ingredienzien, darunter Fruchts&#228;fte und Fruchtweine und nat&#252;rlich einer Vielzahl von Geheimnissen. Dieser Bitter wurde das erste Mal 1898 hergestellt, zu einer Zeit als die Menschen noch eine innere Beziehung zum Kr&#228;utergarten der Natur hatten. Der Streitberger Bitter ist ein kr&#228;ftig-w&#252;rziger Kr&#228;uterlik&#246;r, der vor dem Essen als Aperitif getrunken wird oder ganz klassisch nach dem Essen als Digestif.<br />
Einkehren kann man im Gasthof Schwarzer Adler. (Dorfplatz 7, Tel. 09196 / 929490)<br />
Der Gasthof befindet sich in einem sch&#246;nen Fachwerkhaus. Durch die Wirtsstube gelangt man in den gem&#252;tlichen Garten des Gasthofs. Im Schatten der Laubb&#228;ume kann man sich gen&#252;sslich zur&#252;cklehnen und den Gaumen mit fr&#228;nkischen Spezialit&#228;ten verw&#246;hnen. Besonders beliebt sind Sch&#228;ufele und Krustenbraten. Dazu gibt es Kulmbacher.</p>
<p>Von Streitberg f&#252;hrt die Stra&#223;e entlang der Wiesent nach Gasseldorf, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.</p>
<p>Ein Wort zu Joseph Victor von Scheffel, dem gro&#223;en Frankendichter. Er wurde 1826 geboren, adelt 1876 geadelt und er stark 1886. Er war zu seiner Zeit viel gelesener deutscher Schriftsteller und Dichter. Er gilt als Begr&#252;nder des Begriffes „Biedermeier“.<br />
Scheffel vereinigte in seinen Werken die beiden Grundstr&#246;mungen des damaligen Zeitgeistes, b&#252;rgerliche Bildungsbeflissenheit und nationale Begeisterung. Seine historischen Epen und Erz&#228;hlungen haben wahrscheinlich nicht unwesentlich zu dem seit der Bismarckzeit aufkommenden Selbstbild der Deutschen gef&#252;hrt. Es ergab sich eine altfr&#228;nkisch biedere, ungek&#252;nstelt zuverl&#228;ssige und ernsthaft strebsamen Nation.<br />
Mit seinem Lied der Franken („Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“) ist Scheffel in deren Heimatland zwischen Main und Donau allgegenw&#228;rtig; die Franken betrachten es als ihre &#8216;heimliche Nationalhymne&#8217;. (nach Wikipedia)<br />
In seinen Epen hat er insbesondere sein geliebtes Frankenland beschrieben. Einige Verse beschreiben auch die Region, in der wir uns gerade aufhalten: </p>
<p>Am Streitberg ragt der Steinklotz schroff<br />
Und wei&#223;, wie meerverwaschen,<br />
Das Pilgerst&#252;blein auf dem Hof<br />
Wei&#223; nichts von leeren Flaschen.<br />
Noch bl&#252;ht dem Talvogt Christian<br />
Karfunkelrot die Nase,<br />
Und Weihrauchdampf, der Burgkaplan,<br />
Turniert mit ihm beim Glase.</p>
<p>Vor Neideck dr&#252;ben woll&#8217;n wir auch<br />
Mit Schall die Fiedel streichen,<br />
Da&#223; die am Tor nach Hofburgsbrauch<br />
Den Spielmannspfennig reichen.<br />
Frau Wulfhild mit der Sammethand<br />
Erscheint im Veilchenkr&#228;nzlein;<br />
Die Herren trabten weit ins Land,<br />
Wohlauf ein Sch&#252;lert&#228;nzlein!</p>
<p>Zum schwindelhohen Adlerstein<br />
Versuch ich fr&#252;h ein Klettern,<br />
Schau rundum ins Gebirg hinein<br />
Und la&#223; die Laute schmettern.<br />
Fr&#252;hnebel spielt, von Wind gefacht<br />
Um Felsen, grobgestaltig,<br />
Hochland, wilde Hochlandpracht,<br />
T&#228;ler gr&#252;n und waldig!</p>
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		<title>Bierwissen Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte des Bieres Bier ist vermutlich so alt wie die menschliche Kultur. H&#246;chst wahrscheinlich war vergorener Brotteig der Ausgangspunkt f&#252;r die Herstellung eines Getr&#228;nks, das dem Bier weit entfernt &#228;hnelte. &#220;berliefert ist dies in Bildern und Keilschriften der alten Sumerer, dem &#228;lteste Kulturvolk dieser Erde, die um 4000 vor Christus im Gebiet zwischen Euphrat<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/bierwissen-teil-1">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte des Bieres<br />
Bier ist vermutlich so alt wie die menschliche Kultur. H&#246;chst wahrscheinlich war vergorener Brotteig der Ausgangspunkt f&#252;r die Herstellung eines Getr&#228;nks, das dem Bier weit entfernt &#228;hnelte. &#220;berliefert ist dies in Bildern und Keilschriften der alten Sumerer, dem &#228;lteste Kulturvolk dieser Erde, die um 4000 vor Christus im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris siedelten. Es waren also die Sumerer, die wahrscheinlich aus Zufall den G&#228;rvorgang an einem &#252;bersehenen Brotteig entdeckten, wiederholten und dann feststellten, dass sie das „Bier“ entdeckt hatten.<br />
In Ober&#228;gypten, 900 Flusskilometer s&#252;dlich von Kairo gelegen wurden die &#220;berreste einer kompletten Brauerei entdeckt, die aus der Zeit um 3500 Jahre vor Christus stammte. Und vom Bau der alten &#228;gyptischen Pyramiden ist &#252;berliefert, dass jedem Arbeiter pro Tag 3 bis 4 Laib Brot, 2 Kr&#252;ge Bier und etwas Zwiebel zustanden. Das war so ungef&#228;hr im Jahr 2500 vor Christus. Aus Mesopotamien wird berichtet, dass man bereits um 1900 vor Christus 20 verschiedene Biersorten kannte. Acht davon wurden aus Emmer (Zweikorn), acht aus reiner Gerste und vier aus einem Getreidegemisch hergestellt. Es gab D&#252;nnbier, feines wei&#223;es Bier, rotes Bier und auch Schwarzbier.<br />
In Deutschland gilt als erster „Bierbeweis“ der Fund von Bieramphoren in Kasendorf bei Kulmbach. Den Fund datierte man mit 800 vor Christus, also der fr&#252;heren Hallstattzeit. Aus einem fr&#228;nkischen Kriegergrab (500 bis 600 nach Christus – Fundort: Straubing) stammt ein Trinkgef&#228;&#223; in Form eines Ma&#223;kruges.<br />
Dem Bier in seiner heutigen Beschaffenheit und nach unserem Geschmack entstand erstmals durch die Verwendung von Hopfen als W&#252;rz- und Haltbarkeitsmittel. Der erste geschichtliche Nachweis von Hopfen geht auf das Jahr 768 n. Chr. zur&#252;ck.<br />
Ein wichtiges Datum ist der 23. April1516 als Wilhelm IV., Herzog in Bayern die Vorschrift erlie&#223;, dass zur Herstellung von Bier &#8220;allein Gersten, Hopfen und Wasser genommen und gebraucht s&#246;lle werden&#8221;. Damit ist 1516 das Ursprungsjahr des bayerischen Reinheitsgebotes f&#252;r Bier. Es ist das &#228;lteste Lebensmittelgesetzes der Welt und bis zum heutigen Tag g&#252;ltig. 1906 erlangte das bayerische Reinheitsgebot f&#252;r unterg&#228;riges Bier f&#252;r alle L&#228;nder des damaligen deutschen Reiches G&#252;ltigkeit.</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1075" title="stille-wege-cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" width="63" height="93" /></a></p>
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		<title>Kulinarischer Tipp zwischen Cadolzburg und Seuckendorf</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 10:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kulinarischer Tipp: K&#228;mpfen wir uns noch ein St&#252;ck durch das Industriegebiet voran, sto&#223;en wir auf das „Gw&#228;xhaus“. Das Gew&#228;chshaus hat einen guten Ruf. Selbst im tiefsten Winter sitzen die Besucher mitten im Gr&#252;nen. Philodendron, Zimmerlinde, Monstera und Co. dr&#228;ngen sich als &#252;ppige Reminiszenz an die einstige Funktion des gl&#228;sernen Geb&#228;udes auf den Fensterb&#228;nken, Gr&#252;n h&#228;ngt<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-zwischen-cadolzburg-und-seuckendorf">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kulinarischer Tipp:<br />
K&#228;mpfen wir uns noch ein St&#252;ck durch das Industriegebiet voran, sto&#223;en wir auf das „Gw&#228;xhaus“. Das Gew&#228;chshaus hat einen guten Ruf. Selbst im tiefsten Winter sitzen die Besucher mitten im Gr&#252;nen. Philodendron, Zimmerlinde, Monstera und Co. dr&#228;ngen sich als &#252;ppige Reminiszenz an die einstige Funktion des gl&#228;sernen Geb&#228;udes auf den Fensterb&#228;nken, Gr&#252;n h&#228;ngt von der Decke, sprie&#223;t aus allen Ecken. Je nach Tageszeit und Wochentag bestellen Gesch&#228;ftsleute unter dem Glasdach ein schnelles Mittagessen, legen Spazierg&#228;nger eine Rast ein, treffen sich Frauen nach dem Einkauf zum Plausch oder Gro&#223;eltern genie&#223;en am fr&#252;hen Sonntagnachmittag mit ihren Enkeln hei&#223;e Schokolade und Sacher oder hausgemachtes Eis.</p>
<p>Damit es den vielen Stammgastgaumen aus dem Industriegebiet nicht langweilig wird, wechselt von Montag bis Donnerstag der Mittagstisch. Serviert werden dann einfache Gerichte, etwa Bratw&#252;rste mit Kraut, Pichelsteiner oder gef&#252;lltes Omelette mit Rahmchampignons und Salat. Aber nat&#252;rlich kann man auch a la carte bestellen. Man findet mit Sicherheit etwas f&#252;r jeden Geschmack. (Gw&#228;xhaus, Cafe, Bistro, Cadolzburg / Erzleitenm&#252;hle 3, Tel.: 0911 / 75 68 340, <a href="http://www.gwaexhaus.de">www.gwaexhaus.de</a>)</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1075" title="stille-wege-cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" width="63" height="93" /></a></p>
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		<title>Die Aischgr&#252;nder Bierstra&#223;e 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 14:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>

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		<description><![CDATA[In Bad Windsheim k&#246;nnen wir die Tour bereits mit dem Besuch von zwei Brauereien beginnen. Bad Windsheim hat eine lange Brautradition. Im Jahre 1923 schlossen sich vier Windsheimer Brauerfamilien zusammen. Daraus entstand die Bad Windsheimer B&#252;rgerbr&#228;u. (Metzgergasse, 91438 Bad Windsheim 8-18 , Telefon (0 98 41) 66 62-0 ) Die Windsheimer B&#252;rgerbr&#228;u ist eine Spezialit&#228;tenbrauerei.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/die-aischgruender-bierstrasse-1-teil">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Bad Windsheim k&#246;nnen wir die Tour bereits mit dem Besuch von zwei Brauereien beginnen.<br />
Bad Windsheim hat eine lange Brautradition. Im Jahre 1923 schlossen sich vier Windsheimer Brauerfamilien zusammen. Daraus entstand die Bad Windsheimer B&#252;rgerbr&#228;u.<br />
(Metzgergasse, 91438 Bad Windsheim 8-18 , Telefon (0 98 41) 66 62-0 )<br />
Die Windsheimer B&#252;rgerbr&#228;u ist eine Spezialit&#228;tenbrauerei. Eine besondere Spezialit&#228;t ist das feine oberg&#228;rige Hefeweizenbier, das unter den Markennamen „Windsheimer Weisse“ vertrieben wird. Dar&#252;ber hinaus werden folgende Sorten gebraut: Windsheimer Hell, Windsheimer Meister-Gold, Primus Pils, Festbier, Alt Windsheimer Kiliani Dunkel, Windsheimer Schwarze, Freilandmuseums Pils und Freilandsmuseums Dunkel. Einige Biersorten werden auch in die B&#252;gelflasche abgef&#252;llt.</p>
<p>Das Brauhaus D&#246;bler befindet sich im Herzen der historischen Altstadt von Bad Windsheim. Das Braurecht wird seit &#252;ber 250 Jahren am Kornmarkt ausge&#252;bt.<br />
(Kornmarkt 6, 91438 Bad Windsheim , Telefon (0 98 41) 20 02, www.brauhaus-doebler.de)<br />
Seit 1867 befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie D&#246;bler und wird auch heute noch in der 4. Generation als Familienbetrieb gef&#252;hrt. In den Sudkesseln werden die nachfolgend aufgef&#252;hrten Biere hergestellt: Altstadt Hell, Windsheimer Reichsstadtbier, D&#246;bler Pils, Land M&#228;rzen, Fr&#228;nkisches Festtagsbier, Weihnachtsfestbier, D&#246;bler Doppelbock und D&#246;bler Hefeweizen.</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
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		<title>Die Aischgr&#252;nder Bierstra&#223;e</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor knapp 10 Jahren schlossen sich acht Brauereien zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, um den Bierfreunden die M&#246;glichkeit zu geben, echte fr&#228;nkische Brautradition zu erleben. Die Familienbrauereien befinden sich alle entlang des Aischgrundes. &#220;ber Jahrzehnte und vielen Generationen hinweg wurden die Rezepturen zum Brauen der s&#252;ffigen Biere weitervererbt und daher kann man mit Fug und Recht<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/die-aischgruender-bierstrasse">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp 10 Jahren schlossen sich acht Brauereien zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, um den Bierfreunden die M&#246;glichkeit zu geben, echte fr&#228;nkische Brautradition zu erleben. Die Familienbrauereien befinden sich alle entlang des Aischgrundes. &#220;ber Jahrzehnte und vielen Generationen hinweg wurden die Rezepturen zum Brauen der s&#252;ffigen Biere weitervererbt und daher kann man mit Fug und Recht noch von echter Brau-Tradition reden.<br />
Die Bierstra&#223;e beginnt in Bad Windsheim und endet nach einigen Windungen in Uehlfeld. Die Strecke betr&#228;gt ungef&#228;hr 33 Km. Diese Strecke nimmt auch der Aischtalradweg. Wenn man unterwegs ab und zu einkehren m&#246;chte sollte man am besten mit dem Rad fahren. Aber Achtung, wenn man zu viel Promille hat kann man auch als Radfahrer seinen F&#252;hrerschein verlieren.</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1075" title="stille-wege-cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" width="63" height="93" /></a></p>
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		<title>Aischgr&#252;nder Bierstra&#223;e: kulinarischer Tipp</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 15:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und dann kommt auch schon Uehlfeld in Sicht. Das ist das Ende der Bierstra&#223;e. Aber hier m&#252;ssen wir uns noch zwei weitere Brauereien ansehen und vielleicht ein kleines Bier probieren. Die Brauerei Prechtel befindet sich in der Ortsmitte von Uehlfeld direkt an der Bundesstra&#223;e B 470 (gegen&#252;ber von der Kirche). Seit &#252;ber 100 Jahren ist<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann kommt auch schon Uehlfeld in Sicht. Das ist das Ende der Bierstra&#223;e. Aber hier m&#252;ssen wir uns noch zwei weitere Brauereien ansehen und vielleicht ein kleines Bier probieren.<br />
Die Brauerei Prechtel  befindet sich in der Ortsmitte von Uehlfeld direkt an der Bundesstra&#223;e B 470 (gegen&#252;ber von der Kirche). Seit &#252;ber 100 Jahren ist die Familie Prechtel Eigent&#252;mer der Brauerei. Die Bierherstellung erfolgt noch ganz bewusst im Sinne alter Handwerkskunst. So werden im Sudhaus die R&#252;hrwerke noch mittels Transmission angetrieben, die W&#252;rzek&#252;hlung erfolgt auf einem K&#252;hlschiff und die G&#228;rung noch in offenen G&#228;rbottichen.<br />
Gebraut wird das ganze Jahr &#252;ber eine Sorte &#8211; das s&#252;ffige Landbier. Doch an Festtagen gibt es immer wieder einen besonderen &#8220;Stoff&#8221;; in der Fastenzeit das Starkbier; zur Kirchweih und zu Weihnachten das Festbier. Eine weitere Besonderheit ist noch das Hausbrauen. Hierbei kann sich jeder &#8220;Hausbrauer&#8221; nach Anmeldung und zu bestimmten Terminen seine eigenen F&#228;sser in der Brauerei mit einem unfiltrierten Spezialbier f&#252;llen lassen.<br />
Karpfentipp: Im Brauerei Gasthof Prechtel kann man auch Karpfen genie&#223;en. Es gibt. Karpfen gebacken &#038; blau, Ged&#252;nstetes Karpfenfilet in pikanter Kr&#228;uter-Senfso&#223;e und Karpfenknusper gebacken<br />
(Hauptstra&#223;e 24, 91486 Uehlfeld, Telefon (0 91 63) 2 28)</p>
<p>Auch die &#228;lteste Familienbrauerei der Region befindet sich in Uehlfeld. Es ist die Brauerei Zwanzger Bereits seit 1639 wird in der mittlerweile 12 Generation hier Bier gebraut. Es gibt Vollbier, Zwanzger Pils, Hausbr&#228;u (naturtr&#252;b), Uehlfelder Weisse und Festbier.<br />
 (Burghaslacherstr. 10 , 91486 Uehlfeld, Tel.: (09163)959756, www.brauerei-gasthof-zwanzger.de) </p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
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		<title>Kulinarischer Tipp in Cadolzburg</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 11:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der kulinarische Tipp: Der Bauhof und seine Geschichte sind eng verbunden mit der „Cadolzburg“, die sich unweit der historischen Gastst&#228;tte befindet. Die erste urkundliche Erw&#228;hnung, des Bauhofes datiert aus jener Zeit, wo mit dem Bau der Burg begonnen wurde. Aus der alten Familien-Chronik geht hervor, dass der Bauhof als Vorwerk der Burg entstand. &#220;ber den<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-in-cadolzburg">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kulinarische Tipp:</p>
<p>Der Bauhof und seine Geschichte sind eng verbunden mit der „Cadolzburg“, die sich unweit der historischen Gastst&#228;tte befindet. Die erste urkundliche Erw&#228;hnung, des Bauhofes datiert aus jener Zeit, wo mit dem Bau der Burg begonnen wurde. Aus der alten Familien-Chronik geht hervor, dass der Bauhof als Vorwerk der Burg entstand. &#220;ber den Bauernhof und seine Brauerei mussten sich urspr&#252;nglich die Besitzer der Burg ern&#228;hren. Der Bau fungierte auch als Zehnthof, in dem die Untertanen den Zehnten f&#252;r den Burggrafen abgeben mussten. Jede 10. Fuhre Getreide, aber auch Rinder, Schweine, Fisch, Gefl&#252;gel und Eier gingen an den Burgadel. Selbstverst&#228;ndlich forderten die Herrschaften auch den Zehnten vom selbstgebrauten Bier und Branntwein. Anno 1645 konnte der Bauernhof, mit Brauerei, Gasthaus und Brennerei von den Vorfahren der heutigen Besitzer erworben werden. 1925 wurden Brauerei und Brennerei aufgegeben, der Bauernhof und die Gastst&#228;tte jedoch weitergef&#252;hrt.</p>
<p>Heute hat das Restaurant einen guten Ruf &#252;ber Cadolzburg hinaus. Die regionalen und saisonalen Speisen werden mit Liebe zubereitet, ein stets freundlicher Service und gem&#252;tliche R&#228;umlichkeiten erwarten den Gast. Der Bauhof ist f&#252;r jeden Anlass eine gute Empfehlung.</p>
<p> (Restaurant Bauhof, Thomas Wei&#223;mann, Bauhof 1, 90556 Cadolzburg, Tel.: 09103-713 444, <a href="http://www.restaurant-bauhof.de">www.restaurant-bauhof.de</a>)</p>
<p> </p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
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		<title>Stille Wege rund um N&#252;rnberg</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[verfügbare Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Wander-, Rad- und Autotouren abseits des Trubels Unterwegs auf wenig frequentierten Wegen Sanfte H&#252;gel, lauschige T&#228;ler und bizarre Felspartien des Jura. Die idyllischen Winkel Cadolzburgs. Gr&#228;fenberg in seiner ganzen mittelalterlichen Anmut. Uralte Kulturlandschaft mit Obst- und Hopfeng&#228;rten. Entspannung ohne Hektik und Verkehr findet, wer<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/stille-wege-rund-um-nuernberg">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/Stille-Wege-Cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1748" title="Stille-Wege-Cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/Stille-Wege-Cover.jpg" alt="" width="100" height="140" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wander-, Rad- und Autotouren abseits des Trubels</strong></p>
<p>Unterwegs auf wenig frequentierten Wegen<br />
Sanfte H&#252;gel, lauschige T&#228;ler und bizarre Felspartien des Jura. Die idyllischen Winkel Cadolzburgs. Gr&#228;fenberg in seiner ganzen mittelalterlichen Anmut. Uralte Kulturlandschaft mit Obst- und Hopfeng&#228;rten. Entspannung ohne Hektik und Verkehr findet, wer sich auf die stillen Wegen rund um N&#252;rnberg begibt. Wo gefahren und gelaufen wird, mit Routenbeschreibungen plus Karten und Extra-Tipps zu Sehenswertem und Einkehrm&#246;glichkeiten, verr&#228;t Ihnen dieser Freizeitf&#252;hrer.<br />
144 Seiten, ca. 140 Abbildungen, Format 16,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung<br />
ISBN-13: 978-3-7658-4204-7</p>
<p>Weitere Informationen beim <a href="http://www.verlagshaus.de/titel-84204-stille_wege_rund_um_nuernberg_332.html">Berg Verlag</a></p>
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		<title>Segnitz, das G&#228;rtner- und Winzerdorf</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 10:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Zwischen Main und Wein liegt an der s&#252;dlichsten Spitze des Weindreiecks das G&#228;rtner- und Winzerdorf Segnitz. Die acht Gemeinder&#228;te und der B&#252;rgermeister bezeichnen ihren Ort als den fl&#228;chenm&#228;&#223;ig kleinsten, aber dennoch feinsten im Landkreis.   Segnitz hat eine lange Geschichte. 1142 wurde es erstmals urkundlich erw&#228;hnt. Doch aufgrund von Funden geht man davon aus,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/segnitz-das-gaertner-und-winzerdorf">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Zwischen Main und Wein liegt an der s&#252;dlichsten Spitze des Weindreiecks das G&#228;rtner- und Winzerdorf Segnitz. Die acht Gemeinder&#228;te und der B&#252;rgermeister bezeichnen ihren Ort als den fl&#228;chenm&#228;&#223;ig kleinsten, aber dennoch feinsten im Landkreis.</span></span></p>
<p style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="line-height: 150%;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Segnitz hat eine lange Geschichte. 1142 wurde es erstmals urkundlich erw&#228;hnt. Doch aufgrund von Funden geht man davon aus, dass das Gebiet schon vor mehr als 3000 Jahren besiedelt war. Westlich des Ortes, auf dem Kleinen Anger, fand man 1972 ein ausgedehntes vorgeschichtliches Gr&#228;berfeld. Das heutige Segnitz d&#252;rfte an einer Furt &#252;ber den Main entstanden sein und geh&#246;rte zun&#228;chst zu dem Ort Frickenhausen. Der Name Segnitz leitet sich ab von dem althochdeutschem Wort segasna oder segense, was soviel wie Sense bedeutet. </span></span></p>
<p style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Auch Segnitz erging es wie vielen anderen Orten der Region. Sie wurden mehrmals zwischen Adelsgeschlechtern und Kl&#246;stern verkauft und vererbt. 1448 wurde Segnitz kirchlich selbst&#228;ndig und bekam einen eigenen Pfarrer. Im Jahr 1601 f&#252;hrte der damalige Besitzer eines Dorfteils, der Markgraf von Ansbach-Brandenburg die Lutherische Lehre ein. In Segnitz gab es daraufhin zwei Herren mit unterschiedlichen Konfessionen. Diese Doppelherrschaft endete erst Beginn des 19. Jahrhunderts, als sich die alten Herrschaftsverh&#228;ltnisse aufl&#246;sten. 1814 kam der Ort schlie&#223;lich zum K&#246;nigreich Bayern.</span></span></p>
<p style="line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Arial;"></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: small;">Hier weiterlesen: <a href="http://www.schwanfelder.info/weinwandern-in-franken">Link zum Buch</a><br />
Mehr Informationen &#252;ber Segnitz gibt es hier: <a href="http://www.kitzingen.de/tourismus/kitzingerland/gemeinden/art45,188.html?fCMS=2366557f009b0a138c1d08985e63b173">Link</a></p>
<p> </p>
<p></span></span></p>
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