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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Motivation</title>
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	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 11:41:16 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>&#8220;Der gl&#252;ckliche Manager&#8221; ist erschienen!!!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 14:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen...und in Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ariston Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Der glückliche Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Gl&#252;ckliche Manager sind die besseren Manager&#8230; - &#8211; - Zu diesem Buch gibt es eine eigene homepage: www.schwanfelder.eu - &#8211; - Pressetext - &#8211; - Werner Schwanfelder, selbst jahrelang erfolgreicher Manager und heute Business-Autor, besch&#228;ftigt sich in seinem neuesten Buch mit dem Gl&#252;ck im Arbeitsleben. Er geht der spannenden Frage nach, ob Erfolg gl&#252;cklich macht oder Gl&#252;ck erfolgreich, und zeigt, dass sich Arbeit und Gl&#252;ck nicht nur miteinander vereinbaren lassen, sondern sich gegenseitig bedingen. Sein Fazit: Nur wer gl&#252;cklich ist,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/der-gluckliche-manager-ist-erschienen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2011/09/Der-gl&#252;ckliche-Manager.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1722" title="Der gl&#252;ckliche Manager" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2011/09/Der-gl&#252;ckliche-Manager-93x150.jpg" alt="" width="93" height="150" /></a></p>
<p><strong>Gl&#252;ckliche Manager sind die besseren Manager&#8230; </strong><br />
- &#8211; -</p>
<p><strong>Zu diesem Buch gibt es eine eigene homepage: <a href="http://www.schwanfelder.eu">www.schwanfelder.eu</a></strong><br />
- &#8211; -</p>
<p>Pressetext<br />
- &#8211; -</p>
<p>Werner Schwanfelder, selbst jahrelang erfolgreicher Manager und heute Business-Autor, besch&#228;ftigt sich in seinem neuesten Buch mit dem Gl&#252;ck im Arbeitsleben. Er geht der spannenden Frage nach, ob Erfolg gl&#252;cklich macht oder Gl&#252;ck erfolgreich, und zeigt, dass sich Arbeit und Gl&#252;ck nicht nur miteinander vereinbaren lassen,<br />
sondern sich gegenseitig bedingen. Sein Fazit: Nur wer gl&#252;cklich ist, kann wirklich erfolg­reich sein, folglich ist der gl&#252;ckliche Manager auch der bessere Manager – und Unternehmen mit gl&#252;cklichen Managern sind langfristig erfolgreicher.</p>
<p>Nicht der volle Terminkalender, das permanent klingelnde Smartphone oder h&#228;ufige Gesch&#228;fts­reisen sind der Schl&#252;ssel zum Erfolg, sondern das eigene Gl&#252;cksempfinden bei der Arbeit. Wer die Arbeit als Quelle<br />
des Gl&#252;cks entdeckt hat und seine Aufgaben als faszinierende Herausforderung wahrnimmt, setzt eigene Kreativit&#228;t frei und steckt damit sein Umfeld an – Kollegen ebenso wie Kunden oder Dienstleister, was wiederum zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beitr&#228;gt.</p>
<p>Weil die Umsetzung im Alltag nicht immer ganz einfach ist, erkl&#228;rt Werner Schwanfelder, wie sich „Gl&#252;cksst&#246;rer“ wie unrealistische Erwartungen, Zeitmangel, &#220;ber- oder Unterforderung ausbremsen und „Gl&#252;cksverst&#228;rker“ wie Lebens- und Arbeitsziele, Selbstbestimmung und innere Balance f&#246;rdern lassen.<br />
Au&#223;erdem erkl&#228;rt er, wie man Arbeit gestalten kann, um Flow oder Gl&#252;cksgef&#252;hle zu entwickeln. Tipps und Tests zur &#220;berpr&#252;fung der eigenen Gl&#252;cksbalance helfen, die eigenen Ressourcen zu erkennen und voll auszusch&#246;pfen, so dass man sich mit Optimismus und Elan an gro&#223;e Aufgaben wagen – und Erfolge genie&#223;en<br />
kann.</p>
<p>Werner Schwanfelder gibt allen Lesern, ob Manager oder nicht, vielseitige und praktische Anregungen, wie<br />
man in der Arbeit das Gl&#252;ck entdecken, die eigene Pers&#246;nlichkeit entwickeln und zu einer gesunden Work-Life-Balance finden kann.</p>
<p><strong>Werner Schwanfelder</strong>, geboren 1951, war nach seinem Studium der Betriebs­wirtschaft<br />
und Kommunikationswissenschaften bei der Siemens AG viele Jahre als Vice President f&#252;r eine internationale Einkaufsorganisation verantwortlich. Neben seiner beruflichen Managementt&#228;tigkeit schrieb er B&#252;cher &#252;ber F&#252;hrung und Motivation. Seit 2007 ist er freiberuflich als Autor und Vortragender zu den Themen Geldanlage, Management und China t&#228;tig und setzt sich f&#252;r eine bessere F&#252;hrungskultur ein. Er ist verheiratet und lebt in Mittelfranken.</p>
<p>Website zum Buch: <a href="http://www.schwanfelder.eu/">http://www.schwanfelder.eu/</a></p>
<p>Website des Autors: <a href="http://www.schwanfelder.info/">http://www.schwanfelder.info/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pressekontakt: PR-B&#252;ro Susanne Fink, Tel. +49 (0)89 /3076 3407, <a href="mailto:presse@susannefink.com">presse@susannefink.com</a></p>
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		<item>
		<title>Wie gl&#252;cklich bin ich?</title>
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		<comments>http://www.schwanfelder.info/wie-gluecklich-bin-ich#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 06:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[glücklicher Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Seligman]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragebogen zum download und zum Ausf&#252;llen an Ihrem Computer nach Martin E.P.Seligman (Der Fragebogen wurde erg&#228;nzt mit Beschreibungen zum Begriff „Zufriedenheit“. Weiterhin wurde eine Prozentbetrachtung aufgenommen.) Denken Sie an eine gewisse Zeitspanne (das letzte Monat oder das letzte halbe Jahr, die letzte Woche…) und &#252;berlegen Sie, welche Aussagen auf Sie zutreffen. Da eine Aussage nicht<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/wie-gluecklich-bin-ich">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1612" href="http://www.schwanfelder.info/wie-gluecklich-bin-ich/fragebogen">Fragebogen</a> zum download und zum Ausf&#252;llen an Ihrem Computer</p>
<p>nach Martin E.P.Seligman (Der Fragebogen wurde erg&#228;nzt mit Beschreibungen zum Begriff „Zufriedenheit“. Weiterhin wurde eine Prozentbetrachtung aufgenommen.)</p>
<p>Denken Sie an eine gewisse Zeitspanne (das letzte Monat oder das letzte halbe Jahr, die letzte Woche…) und &#252;berlegen Sie, welche Aussagen auf Sie zutreffen. Da eine Aussage nicht f&#252;r den gesamten Zeitraum passend ist, gewichten Sie durch Prozents&#228;tze. In Summe sollten wieder 100 Prozent herauskommen. Das entspricht dem Zeitraum, den Sie betrachten.</p>
<p>Das Ergebnis ist der gewichtete Gl&#252;cksfaktor im angedachten Zeitraum. So gl&#252;cklich sind Sie</p>
<p>Nach Aussagen von Seligman liegt der Durchschnitt bei amerikanischen Erwachsenen (3050 Befragte) bei 6,92 Punkten.</p>
<table style="width: 464px; height: 459px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top"><strong>Zustandbeschreibung</strong></td>
<td width="44"><strong>Punkte</strong></td>
<td width="52"><strong>Prozent-Satz</strong></td>
<td width="88"><strong>Produkt</strong><strong>(Multiplikation)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="247" valign="top">Extrem gl&#252;cklich (sich ekstatisch, fantastisch, Hocherfreut f&#252;hlen) au&#223;erordentlich zufrieden sein</td>
<td style="text-align: center;" width="44">10</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Sehr gl&#252;cklich (sich wirklich gut f&#252;hlen, ein Hochgef&#252;hl haben) sehr zufrieden sein</td>
<td width="44">9</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Ziemlich gl&#252;cklich (Energie sp&#252;ren, in guter Stimmung sein) ziemlich zufrieden sein</td>
<td width="44">8</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Etwas gl&#252;cklich (sich einigerma&#223;en gut und doch auch fr&#246;hlich f&#252;hlen) einigerma&#223;en zufrieden sein</td>
<td width="44">7</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Ein klein bisschen gl&#252;cklich (sich nur etwas besser als normal f&#252;hlen) ich bin ein bisschen zufrieden, ein bisschen mehr als normal</td>
<td width="44">6</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Neutral (sich weder gut noch schlecht f&#252;hlen)</td>
<td width="44">5</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Ein klein bisschen ungl&#252;cklich (sich nur etwas schlechter als normal f&#252;hlen) ich bin ein bisschen unzufrieden, ein bisschen weniger als normal</td>
<td width="44">4</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Etwas ungl&#252;cklich (sich ein wenig „down“ f&#252;hlen), eine kleine Unzufriedenheit versp&#252;ren</td>
<td width="44">3</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Ziemlich ungl&#252;cklich (sich einigerma&#223;en „down“ und energielos f&#252;hlen), ein gewisses Ma&#223; an Unzufriedenheit versp&#252;ren</td>
<td width="44">2</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Sehr ungl&#252;cklich (sehr deprimiert und ohne Energie f&#252;hlen) eine gro&#223;e Unzufriedenheit versp&#252;ren</td>
<td width="44">1</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Extrem ungl&#252;cklich (sich tief depressiv und kraftlos f&#252;hlen), eine sehr gro&#223;e Unzufriedenheit versp&#252;ren</td>
<td width="44">0</td>
<td width="52"> </td>
<td width="88"> </td>
</tr>
<tr style="text-align: center;">
<td width="247" valign="top">Summe bilden und durch 10 dividieren</td>
<td width="44">x</td>
<td width="52">x</td>
<td width="88"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>20. Tagebucheintrag zum &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/20-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 13:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Der kleine Fahrradladen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[  Die wahre Geschichte: Wer viel arbeitet, soll auch gut ruhen Am n&#228;chsten Abend sa&#223;en sie wieder beisammen. Die Sonne schien, es war sommerlich warm. „Wir haben Feierabend.“ Sagte Oliver Feucht. „Ich wollte eigentlich mit Bianca spazieren gehen. Nun sitzen wir schon wieder den ganzen Abend hier.“ „Aber du willst doch mit einsteigen?“ fragte ihn<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/20-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Die wahre Geschichte: Wer viel arbeitet, soll auch gut ruhen</strong></p>
<p>Am n&#228;chsten Abend sa&#223;en sie wieder beisammen. Die Sonne schien, es war sommerlich warm. „Wir haben Feierabend.“ Sagte Oliver Feucht. „Ich wollte eigentlich mit Bianca spazieren gehen. Nun sitzen wir schon wieder den ganzen Abend hier.“</p>
<p>„Aber du willst doch mit einsteigen?“ fragte ihn Maria.</p>
<p>„Ja klar. Aber das hei&#223;t doch nicht, dass wir jetzt jeden Abend in der Firma sein m&#252;ssen.“</p>
<p>„Nat&#252;rlich nicht. Das w&#228;re auch ein Punkt &#252;ber den wir uns Gedanken machen m&#252;ssen.“ Maria griff den Faden auf. „Herbert, Du bist teilweise sehr lange im Laden. M&#252;ssen wir jetzt alle so lange bleiben, wenn wir nun Unternehmer sind?“</p>
<p>Herbert J&#228;ger zuckte mit den Achseln. „Ich w&#252;rde sagen, wenn es notwendig ist ja, wenn es nicht notwendig ist, nein.“</p>
<p>„Das kann ich mir aber nur schwer vorstellen.“ sagte Maria.</p>
<p>„Ganz einfach: Wenn heute noch eine Bestellung herausgehen muss, weil die Lieferung in einer Woche unbedingt erfolgen soll, dann muss die Bestellung eben noch herausgehen. Und auch wenn es Mitternacht wird.“</p>
<p>„Aber wir k&#246;nnen auch einmal nachmittags aufh&#246;ren, wenn es nichts mehr zu arbeiten gibt.“ erg&#228;nzte Oliver Feucht.</p>
<p>„Glaubst du, dass sich dies jemals ereignen wird?“ warf Ralf Horcher ein.</p>
<p>Franz K&#228;fer stand auf. Bisher hatte er der Diskussion ruhig zugeh&#246;rt. Nun mischte er sich ein. „Das ist doch genau die Frage, was wir wirklich wollen. Wollen wir uns engagieren, weil uns der Laden geh&#246;rt? Wollen wir ihn entwickeln, wollen wir ihn vergr&#246;&#223;ern, wollen wir investieren? Oder wollen wir nur eine ruhige Kugel in einer 35 Stunden-Woche schieben? Wenn wir solche Typen sind, sollten wir den Laden nicht kaufen. Wir sollten hoffen, dass ihn die Frau vom Chef gut verkaufen kann und der neue Eigent&#252;mer uns 35 Stunden lang besch&#228;ftigt. Und uns dann in Ruhe l&#228;sst. Dann kann jeder mit seiner Bianca spazieren gehen.“</p>
<p>Oliver Feucht sprang auf. „Macht Euch &#252;ber meine Bianca nicht lustig. Ihr werdet ja mit Eueren Frauen oder M&#228;nnern auch irgendwann mal eine bestimmte Zeit verbringen wollen.“</p>
<p>Herbert J&#228;ger winkte ab. „Das war doch nicht so gemeint.“</p>
<p>Aber Franz K&#228;fer entgegnete: „Doch gerade so war es gemeint. Was wollen wir? Wollen wir uns f&#252;r den Laden engagieren oder mit unseren Frauen und M&#228;nnern spazieren gehen?“</p>
<p>Maria beendete diese Diskussion. „Ich habe mich bisher schon immer f&#252;r den Laden engagiert. Das werde ich auch in Zukunft tun. Und vielleicht auch noch mit etwas mehr Herzblut, weil er dann mir geh&#246;rt. Aber das muss doch auch seine Grenzen haben. Ich kann doch nicht mein ganzes Leben im Laden verbringen?“</p>
<p>Herbert J&#228;ger versuchte zu vermitteln: „Du hast vollkommen recht. Arbeit und Freizeit m&#252;ssen ausgeglichen sein und sich erg&#228;nzen. Ihr wisst, ich habe zwei Kinder. Um die muss ich mich nat&#252;rlich auch k&#252;mmern. Ich w&#252;rde mir gro&#223;e Vorw&#252;rfe machen, wenn ich keine Zeit mehr f&#252;r meine Kinder h&#228;tte.“</p>
<p>Ich meldete mich an dieser Stelle der Diskussion. „Was wollen wir damit sagen? Ich gehe davon aus, dass ich ja wieder formulieren muss. W&#228;rt Ihr einverstanden, wenn ich so formuliere: Wir alle sind bereit uns f&#252;r den Laden zu engagieren und einzusetzen.“</p>
<p>Rudi Ernst sagte: „Das ist keine Frage. Ich stimme zu. Wenn einer nicht zustimmt, dann k&#246;nnen wir den Laden nicht &#252;bernehmen.“</p>
<p>Nun fuhr Oliver Feucht hoch: „Ja, aber was hei&#223;t das, Tag und Nacht?“</p>
<p>Franz K&#228;fer: „So viel wie notwendig.“</p>
<p>Ich erg&#228;nzte: “Aber nicht mehr. Das hei&#223;t, wenn nicht notwendig, kann man auch mal um 12.00 Uhr nach Hause gehen.“</p>
<p>„Aber nicht als Lehrling.“ knurrte Ralf Horcher und lachte gleichzeitig. Es war witzig gemeint. Aber ich hatte keine Lust auf Witze.</p>
<p>Ich versuchte zu formulieren: „Wir sind bereit, uns f&#252;r den Fahrradladen zu engagieren. Wann immer es notwendig ist, werden wir pr&#228;sent sein. Wir werden mit Worten und Taten den Fahrradladen f&#246;rdern. Aber wir achten auch darauf, dass wir selbst und unsere Umwelt gesund bleiben. Wir werden uns dazu die notwendige Freizeit nehmen und diese positiv konstruktiv  anwenden.“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weise Texte zitieren&#8230;</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/weise-texte-zitieren</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[China blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buddha]]></category>
		<category><![CDATA[Konfuzius]]></category>
		<category><![CDATA[Laotse]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt. Er ist nicht am rechten Weg. Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/weise-texte-zitieren">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist <span style="text-decoration: underline;">wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt.</span> <strong>Er ist nicht am rechten Weg</strong>.</p>
<p>Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die Entt&#228;uschung ablegt, mit tiefem inneren Frieden und frei von Abh&#228;ngigkeiten, sich an nichts festh&#228;lt in dieser Welt oder in der n&#228;chsten, <strong>der ist auf dem rechten Weg.</strong></p>
<p>(Aus dem Buddhismus; Dhammapada 19,20)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>19. Tagebucheintrag zum &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/19-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/19-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Der kleine Fahrradladen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[  Im Zweifel mal an den anderen denken… Eine Geschichte Zwei Br&#252;der wohnten einst auf dem Berg Morija. Der J&#252;ngere war verheiratet und hatte Kinder, der &#196;ltere war unverheiratet und allein. Die beiden Br&#252;der arbeiteten zusammen, sie pfl&#252;gten das Feld zusammen und streuten zusammen Samen aus. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/19-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Im Zweifel mal an den anderen denken…</strong></p>
<p>Eine Geschichte</p>
<p>Zwei Br&#252;der wohnten einst auf dem Berg Morija. Der J&#252;ngere war verheiratet und hatte Kinder, der &#196;ltere war unverheiratet und allein. Die beiden Br&#252;der arbeiteten zusammen, sie pfl&#252;gten das Feld zusammen und streuten zusammen Samen aus. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleich gro&#223;e St&#246;&#223;e, f&#252;r jeden einen Sto&#223; Garben. Als es Nacht geworden war, legte sich jeder der beiden Br&#252;der bei seinen Garben nieder, um zu schlafen. Der &#228;ltere aber konnte keine Ruhe finden und sprach in seinem Herzen: &#8220;Mein Bruder hat eine Familie, ich bin dagegen allein und ohne Kinder, und doch habe ich gleich viele Garben genommen wie er. Das ist nicht recht.&#8221; Er stand auf, nahm von seinen Garben und schichtete sie heimlich und leise zu den Garben seines Bruders. Dann legte er sich wieder hin und schlief ein.<br />
In der gleichen Nacht nun, geraume Zeit sp&#228;ter, erwachte der J&#252;ngere. Auch er musste an seinen Bruder denken und sprach im Herzen: &#8220;Mein Bruder ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in seinen alten Tagen f&#252;r ihn sorgen?&#8221;<br />
Und er stand auf, nahm von seinen Garben und trug sie heimlich und leise<br />
hin&#252;ber zum Sto&#223; des &#196;lteren.<br />
Als es Tag wurde, erhoben sich die beiden Br&#252;der, und wie war jeder<br />
erstaunt, dass ihre Garbenst&#246;&#223;e die gleichen waren wie am Abend zuvor. Aber keiner sagte dem anderen ein Wort. In der zweiten Nacht wartete jeder ein Weilchen, bis er den anderen schlafend w&#228;hnte. Dann erhoben sie sich, und jeder nahm von seinen Garben, um sie zu Stoss des anderen zu tragen. Auf halbem Weg trafen sie pl&#246;tzlich aufeinander, und jeder erkannte, wie gut es der andere mit ihm meinte. Da lie&#223;en sie die Garben fallen und umarmten einander in br&#252;derlicher Liebe. Gott im Himmel aber schaute auf sie hernieder und sprach: &#8220;Heilig, heilig sei mir diese Ort. Hier will ich unter den Menschen wohnen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis-2</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[China blog]]></category>
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		<description><![CDATA[In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen. Doch Geheimnis und Erscheinungsformen entspringen aus derselben Quelle. Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit: Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen. ((Tao Te King, 1)) Der chinesische Steinmetz Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis-2">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.<br />
Doch Geheimnis und Erscheinungsformen<br />
entspringen aus derselben Quelle.<br />
Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit:<br />
Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen.<br />
((Tao Te King, 1))</p>
<p>Der chinesische Steinmetz<br />
Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser von China. Er trieb die Steuern in die H&#246;he und behandelte jeden, der nicht seiner ebenb&#252;rtig war, wie Dreck. Der Steinmetz verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit. Darum hatte er nicht viel Geld f&#252;r sich selbst.<br />
Eines Tages w&#252;nschte er sich, m&#228;chtiger zu sein als der Kaiser. Ihm sollte dieser Wunsch erf&#252;llt werden. Er wurde zur Sonne, die m&#228;chtiger war als der Kaiser. Doch es gab noch etwas, das m&#228;chtiger war als die Sonne: die Wolken. Sie nehmen der Sonne das Licht. So wurde er zur Wolke. Es gab aber etwas, das noch m&#228;chtiger war: der Wind. Er kann die Wolken vertreiben. Der Wind war aber nicht so m&#228;chtig wie der Stein. Er h&#228;lt dem Wind stand. Das Einzige, was noch st&#228;rker war als ein Stein, ist ein Steinmetz. Er kann den Stein zerschlagen. Und so wurde der Steinmetz wieder zu dem, was er war. Mit einem kleinen Unterschied: Er war gl&#252;cklich.</p>
<p>((nach: www.1000-maerchen.de [09.03.2007]))</p>
<p>Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit.<br />
Gibst du jemand anderem die Schuld,<br />
dann nimmt das Beschuldigen kein Ende.<br />
Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen<br />
und berichtigen ihre eigenen Fehler.<br />
Sie tun, was sie tun m&#252;ssen,<br />
und verlangen nichts von anderen.<br />
((Tao Te King, 79))</p>
<p>Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin.<br />
Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br />
doch es erschafft sie nicht.<br />
Es ergie&#223;t sich in sein Werk,<br />
doch es erhebt keine Forderung.<br />
[…]<br />
Da es mit allen Dingen verbunden<br />
und in ihrem Innersten verborgen ist,<br />
kann man es bescheiden nennen.<br />
Da alle Dinge in es hinein verschwinden<br />
und nur dies allein bestehen bleibt,<br />
kann man es gro&#223; nennen.<br />
Es ist sich seiner Gr&#246;&#223;e nicht bewusst;<br />
folglich ist es wahrhaft gro&#223;.<br />
((Tao Te King, 34))</p>
<p>In der Tat, die Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zum Erfolg. Und die Erfolgreichen tun gut daran, den Anfang zu machen. Sun Tzu beschreibt den erfolgreichen und bescheidenen Feldherrn, Konfuzius beschreiben wie bescheiden der Edle handelt und Laotse &#252;bt sich im Paradigmenwechsel. Der Gro&#223;e wird so richtig gro&#223;, wenn er bescheiden klein bleibt. Eben wie der chinesische Steinmetz. Und er ist dar&#252;ber hinaus auch noch gl&#252;cklich geworden.<br />
Wie »leicht« haben es Menschen, die in sich gefestigt sind. Wie »schwer« haben es viele Manager, die &#252;berfordert sind und mit ihrer T&#228;tigkeit nicht zurechtkommen. Wie problematisch ist es f&#252;r die Menschen, die solchen Managern ausgeliefert sind. In der Krise demaskieren sich die Unbescheidenen.</p>
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		<title>18. Tagebucheintrag &#8211; von der Geschichte des kleinen Fahrradladens</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Der kleine Fahrradladen]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[  Die &#252;ble Nachrede Eine Geschichte Ein Nachbar hatte &#252;ber K&#252;nzelmann schlecht geredet und die Ger&#252;chte waren bis zu K&#252;nzelmann gekommen. K&#252;nzelmann stellte den Nachbarn zur Rede. &#8220;Ich werde es bestimmt nicht wieder tun&#8221;, versprach der Nachbar. &#8220;Ich nehme alles zur&#252;ck, was ich &#252;ber Sie erz&#228;hlt habe&#8221;. K&#252;nzelmann sah den anderen ernst an. &#8220;Ich habe<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/18-tagebucheintrag-von-der-geschichte-des-kleinen-fahrradladens">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Die &#252;ble Nachrede</strong></p>
<p>Eine Geschichte</p>
<p>Ein Nachbar hatte &#252;ber K&#252;nzelmann schlecht geredet und die Ger&#252;chte waren bis zu K&#252;nzelmann gekommen. K&#252;nzelmann stellte den Nachbarn zur Rede.<br />
&#8220;Ich werde es bestimmt nicht wieder tun&#8221;, versprach der Nachbar. &#8220;Ich nehme alles zur&#252;ck, was ich &#252;ber Sie erz&#228;hlt habe&#8221;.<br />
K&#252;nzelmann sah den anderen ernst an. &#8220;Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen&#8221; erwiderte er. &#8220;Jedoch verlangt jede b&#246;se Tat ihre S&#252;hne.&#8221;<br />
&#8220;Ich bin gerne zu allem bereit.&#8221; sagte der Nachbar zerknirscht.<br />
K&#252;nzelmann erhob sich, ging ins sein Schlafzimmer und kam mit einem gro&#223;en Kopfkissen zur&#252;ck. &#8220;Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht.&#8221; sagte er.<br />
&#8220;Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zur&#252;ck, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der S&#252;hne erster Teil.&#8221;<br />
Der Nachbar tat, wie ihm gehei&#223;en. Als er wieder vor K&#252;nzelmann stand und ihm die leere Kissenh&#252;lle &#252;berreichte, fragte er: &#8220;Und der zweite Teil meiner Bu&#223;e?&#8221;<br />
&#8220;Gehen jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zur&#252;ck und sammeln Sie alle Federn wieder ein.&#8221;<br />
Der Nachbar stammelte verwirrt: &#8220;Ich kann doch unm&#246;glich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie k&#246;nnte ich sie alle wieder einfangen?&#8221;<br />
K&#252;nzelmann nickte ernst: &#8220;Das wollte ich h&#246;ren! Genau so ist es mit der &#252;blen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zur&#252;cknehmen?&#8221;</p>
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		<item>
		<title>&#220;ber die Bescheidenheit</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/ueber-die-bescheidenheit</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/ueber-die-bescheidenheit#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[China blog]]></category>
		<category><![CDATA[Konfuzius]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
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		<description><![CDATA[Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit. Gibst du jemand anderem die Schuld, dann nimmt das Beschuldigen kein Ende. Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen und berichtigen ihre eigenen Fehler. Sie tun, was sie tun m&#252;ssen, und verlangen nichts von anderen. ((Tao Te King, 79)) Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin. Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/ueber-die-bescheidenheit">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit.<br />
Gibst du jemand anderem die Schuld,<br />
dann nimmt das Beschuldigen kein Ende.<br />
Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen<br />
und berichtigen ihre eigenen Fehler.<br />
Sie tun, was sie tun m&#252;ssen,<br />
und verlangen nichts von anderen.<br />
((Tao Te King, 79))</p>
<p>Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin.<br />
Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br />
doch es erschafft sie nicht.<br />
Es ergie&#223;t sich in sein Werk,<br />
doch es erhebt keine Forderung.<br />
[…]<br />
Da es mit allen Dingen verbunden<br />
und in ihrem Innersten verborgen ist,<br />
kann man es bescheiden nennen.<br />
Da alle Dinge in es hinein verschwinden<br />
und nur dies allein bestehen bleibt,<br />
kann man es gro&#223; nennen.<br />
Es ist sich seiner Gr&#246;&#223;e nicht bewusst;<br />
folglich ist es wahrhaft gro&#223;.<br />
((Tao Te King, 34))</p>
<p>In der Tat, die Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zum Erfolg. Und die Erfolgreichen tun gut daran, den Anfang zu machen. Sun Tzu beschreibt den erfolgreichen und bescheidenen Feldherrn, Konfuzius beschreiben wie bescheiden der Edle handelt und Laotse &#252;bt sich im Paradigmenwechsel. Der Gro&#223;e wird so richtig gro&#223;, wenn er bescheiden klein bleibt. Eben wie der chinesische Steinmetz. Und er ist dar&#252;ber hinaus auch noch gl&#252;cklich geworden.<br />
Wie »leicht« haben es Menschen, die in sich gefestigt sind. Wie »schwer« haben es viele Manager, die &#252;berfordert sind und mit ihrer T&#228;tigkeit nicht zurechtkommen. Wie problematisch ist es f&#252;r die Menschen, die solchen Managern ausgeliefert sind. In der Krise demaskieren sich die Unbescheidenen.</p>
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		<title>17.	Tagebucheintrag vom Kleinen Fahrradladen</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/17-tagebucheintrag-vom-kleinen-fahrradladen</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Der kleine Fahrradladen]]></category>
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		<description><![CDATA[Worte zum Nachdenken Heute las ich in meinem Weisheitskalender ein paar Geschichten. Sie handelten alle von Zusammenarbeit, Verantwortung und Verleumdung. Hier&#252;ber gibt es anscheinend viele Texte. Es sind Themen, die die Menschen einfach ber&#252;hren. Verantwortlich ist man nicht nur f&#252;r das, was man tut, sondern auch f&#252;r das, was man nicht tut. (Laotse) Die L&#246;ffel<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/17-tagebucheintrag-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worte zum Nachdenken</p>
<p>Heute las ich in meinem Weisheitskalender ein paar Geschichten. Sie handelten alle von Zusammenarbeit, Verantwortung und Verleumdung. Hier&#252;ber gibt es anscheinend viele Texte. Es sind Themen, die die Menschen einfach ber&#252;hren.</p>
<p>Verantwortlich ist man nicht nur f&#252;r das, was man tut,<br />
sondern auch f&#252;r das, was man nicht tut.<br />
(Laotse)</p>
<p>Die L&#246;ffel<br />
Eine Geschichte<br />
Ein Rabbi kommt zu Gott: &#8220;Herr, ich m&#246;chte die H&#246;lle sehen und auch den Himmel.&#8221;<br />
&#8220;Nimm Elia als F&#252;hrer&#8221; spricht der Sch&#246;pfer, &#8220;er wird dir beides zeigen.&#8221;<br />
Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand. Er f&#252;hrt ihn in einen gro&#223;en Raum. Ringsum Menschen mit langen L&#246;ffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem k&#246;stlichen Gericht. Alle sch&#246;pfen mit ihren langen L&#246;ffeln aus dem Topf. Aber die Menschen sehen mager aus, bla&#223;, elend. Kein Wunder: Ihre L&#246;ffel sind zu lang. Sie k&#246;nnen sie nicht zum Munde f&#252;hren. Das herrliche Essen ist nicht zu genie&#223;en.<br />
Die beiden gehen hinaus. &#8220;Welch seltsamer Raum war das?&#8221; fragt der Rabbi den Propheten. &#8220;Die H&#246;lle&#8221; lautet die Antwort.<br />
Sie betreten einen zweiten Raum. Alles genau wie im ersten. Ringsum Menschen mit langen L&#246;ffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem k&#246;stlichen Gericht. Alle sch&#246;pfen mit ihren langen L&#246;ffeln aus dem Topf. Aber &#8211; ein Unterschied zu dem ersten Raum: Diese Menschen sehen gesund aus, gut gen&#228;hrt und gl&#252;cklich.<br />
&#8220;Wie kommt das?&#8221; &#8211; Der Rabbi schaut genau hin. Da sieht er den Grund: Diese Menschen schieben sich die L&#246;ffel gegenseitig in den Mund, sie geben einander zu essen. Da wei&#223; der Rabbi, wo er ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[China blog]]></category>
		<category><![CDATA[Begierde]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
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		<category><![CDATA[Sun Tzu]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis. In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen. Doch Geheimnis und Erscheinungsformen entspringen aus derselben Quelle. Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit: Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen. ((Tao Te King, 1)) Der chinesische Steinmetz Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.<br />
In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.<br />
Doch Geheimnis und Erscheinungsformen<br />
entspringen aus derselben Quelle.<br />
Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit:<br />
Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen.<br />
((Tao Te King, 1))</p>
<p>Der chinesische Steinmetz<br />
Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser von China. Er trieb die Steuern in die H&#246;he und behandelte jeden, der nicht seiner ebenb&#252;rtig war, wie Dreck. Der Steinmetz verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit. Darum hatte er nicht viel Geld f&#252;r sich selbst.<br />
Eines Tages w&#252;nschte er sich, m&#228;chtiger zu sein als der Kaiser. Ihm sollte dieser Wunsch erf&#252;llt werden. Er wurde zur Sonne, die m&#228;chtiger war als der Kaiser. Doch es gab noch etwas, das m&#228;chtiger war als die Sonne: die Wolken. Sie nehmen der Sonne das Licht. So wurde er zur Wolke. Es gab aber etwas, das noch m&#228;chtiger war: der Wind. Er kann die Wolken vertreiben. Der Wind war aber nicht so m&#228;chtig wie der Stein. Er h&#228;lt dem Wind stand. Das Einzige, was noch st&#228;rker war als ein Stein, ist ein Steinmetz. Er kann den Stein zerschlagen. Und so wurde der Steinmetz wieder zu dem, was er war. Mit einem kleinen Unterschied: Er war gl&#252;cklich.</p>
]]></content:encoded>
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