<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Werner Schwanfelder &#187; Leinleiter</title>
	<atom:link href="http://www.schwanfelder.info/tag/leinleiter/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schwanfelder.info</link>
	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 11:41:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Special: Osterbrunnenfahrt durch die Fr&#228;nkische Schweiz</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/special-osterbrunnenfahrt-durch-die-fraenkische-schweiz</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/special-osterbrunnenfahrt-durch-die-fraenkische-schweiz#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 09:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aufseß]]></category>
		<category><![CDATA[Bieberbach]]></category>
		<category><![CDATA[Birkenreuth]]></category>
		<category><![CDATA[Ebermannstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Effeltrich]]></category>
		<category><![CDATA[Egloffstein]]></category>
		<category><![CDATA[Forchheim]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Gasseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kleingesee]]></category>
		<category><![CDATA[Kunreuth]]></category>
		<category><![CDATA[Leinleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelehrenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Muggendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Obertrubach]]></category>
		<category><![CDATA[Osterbrunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Unterleinleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1428</guid>
		<description><![CDATA[Lage: Forchheim liegt n&#246;rdlich von F&#252;rth. Dir Osterbrunnentour f&#252;hrt durch das Kernland der Fr&#228;nkischen Schweiz. Highlights: Osterbrunnen Fahrtstrecke: 124 km Die Osterbrunnentradition Gerade in den letzten Jahren erf&#228;hrt der wohl anmutigste Brauch der Fr&#228;nkischen Schweiz &#8211; das Osterbrunnenschm&#252;cken &#8211; einen immensen Aufschwung. Die Osterbrunnen sind zum Anziehungspunkt und zur Attraktion in der Fr&#228;nkischen Schweiz geworden,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/special-osterbrunnenfahrt-durch-die-fraenkische-schweiz">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lage: Forchheim liegt n&#246;rdlich von F&#252;rth. Dir Osterbrunnentour f&#252;hrt durch das Kernland der Fr&#228;nkischen Schweiz.<br />
Highlights: Osterbrunnen<br />
Fahrtstrecke: 124 km</p>
<p>Die Osterbrunnentradition<br />
Gerade in den letzten Jahren erf&#228;hrt der wohl anmutigste Brauch der Fr&#228;nkischen Schweiz &#8211; das Osterbrunnenschm&#252;cken &#8211; einen immensen Aufschwung. Die Osterbrunnen sind zum Anziehungspunkt und zur Attraktion in der Fr&#228;nkischen Schweiz geworden, so dass Besucher von weither kommen. Dies sollte durchaus ein Grund sein, dass man sich auch selbst einmal auf eine Osterbrunnentour begibt.</p>
<p>Vielleicht fragt man sich, seit wann es diesen Brauch gibt und wie er entstanden ist. Der Brauch hat seinen Ursprung irgendwo in der zentralen Fr&#228;nkischen Schweiz, eine genauere Herkunftsbestimmung ist jedoch nicht m&#246;glich.<br />
Der Hauptgrund f&#252;r das Schm&#252;cken von Brunnen und Quellen leidet sich ab von der Bedeutung des Wassers als lebensspendendes Element f&#252;r die wasserarme Hochebene der Fr&#228;nkischen Alb. Aufgrund der geologischen Bedingungen des Fr&#228;nkischen Juras gab es kaum nat&#252;rliche Sammelstellen f&#252;r das Wasser. So legte man Brunnen und Zisternen an, um der Wasserknappheit vorzubeugen. Aus den Brunnen sch&#246;pften dann in der Regel die Frauen das Trinkwasser und schleppten es m&#252;hevoll in ihre Wohnungen. Die Brunnenanlage des Ortes wurde sehr bald auch zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt. Das Dorfleben spielte sich auf dem Marktplatz, um den Brunnen herum ab.<br />
Ganz selbstverst&#228;ndlich hielt man die Brunnen sauber und pflegte sie. Mancherorts errichteten die Bewohner ein Brunnenhaus &#252;ber der Quelle, um sie zu sch&#252;tzen. Wenn das Wasser f&#252;r eine Region eine solche Bedeutung spielt, liegt es nat&#252;rlich auch nahe, die Brunnen bei Feiertagen ganz besonders zu schm&#252;cken.<br />
Speziell dem Osterwasser schrieb der Volksmund fr&#252;her au&#223;erdem besondere Wirkung zu. So wurde behauptet, dass Kinder, die mit frisch geweihtem Wasser an Ostern getauft wurden, besonders klug werden sollten. Das Trinken von Osterwasser sch&#252;tze gegen Krankheiten. Und wer Osterwasser im Haus verspritzt, h&#228;lt Ungeziefer fern. Vor noch nicht langer Zeit konnte man in den fr&#252;hen Morgenstunden des Ostersonntags noch junge M&#228;dchen sehen, wie sie &#8220;verstohlen&#8221; in den Osterbrunnen blickten. Angeblich konnten sie in diesem Augenblick das Gesicht ihre k&#252;nftigen Ehemannes sehen.<br />
Eine zeitlich genaue Fixierung dieses Brauches ist nicht m&#246;glich. M&#252;ndliche &#220;berlieferungen belegen uns den Brauch Anfang des 20. Jahrhunderts &#8211; so begann man beispielsweise in Aufse&#223; um l909 und in Engelhardsberg um 1914 mit dem Schm&#252;cken der Brunnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, Anfang der 50er Jahre ging die Brauchtumspflege in vielen Ortschaften Zur&#252;ck. Der Grund war recht einleuchtend. Mit der Einf&#252;hrung der zentralen Wasserversorgung kam das Wasser aus der Wasserleitung und die Brunnen waren eigentlich nicht mehr notwendig. Anfang der 80er Jahre erfuhr das Osterbrunnenschm&#252;cken eine intensive Wiederbelebung, so dass bereits 1986 226 Osterbrunnen, auf 169 Ortschaften verteilt, gez&#228;hlt werden konnten. Man geht davon aus, dass es heute in der Fr&#228;nkischen Schweiz mehr als 600 geschm&#252;ckte Osterbrunnen gibt.<br />
Der Brauch des Osterbrunnenschm&#252;ckens beginnt zun&#228;chst mit dem S&#228;ubern der Anlage, dem sog. &#8220;Fegen&#8221;. &#220;bten dieses Amt nur die jungen Burschen aus, so tun dies heute entweder die schm&#252;ckenden Frauen oder deren Ehem&#228;nner. Danach wird der Brunnen geschm&#252;ckt, im Volksmund spricht man dabei vom &#8220;Brunnenputzen&#8221;. Die Osterbrunnen bleiben normalerweise bis zwei Wochen nach Ostern geschm&#252;ckt.</p>
<p>Ein &#8220;durchschnittlicher&#8221; Osterbrunnen in der Fr&#228;nkischen Schweiz umfasst etwa 80 laufende Meter Girlandenschmuck (aus Fichtenzweigen gebundene B&#246;gen) und 1800- 2000 bemalten Eierschalen, wobei immer h&#228;ufiger Plastikeier dort eingesetzt werden, wo Zerst&#246;rung oder Diebstahl m&#246;glich sind, also am Rande der Brunnen. Je weiter innen, desto wertvoller und aufwendiger die Bemalung. Mindestens einen Tag (je nachdem wie viele Menschen mithelfen) dauert es, die Girlanden zu binden (etwa 20 cm lange Fichtenzweige werden mit Draht um eine Eisenstange gebunden), einen halben Tag dauert das Aufstellen des Ger&#252;stes, einen Tag dauert das Schm&#252;cken der Girlanden mit den vorher in zahllosen Stunden handbemalten Eierschalen heimischer H&#252;hner. Dazu kommt vielfach noch umfangreicher Blumenschmuck. Das Bemalen einer Eierschale dauert in der Regel mindestens zwischen ein und zwei Stunden. Die ausgeblasene Eierschale wird mit Essig gereinigt. Wenn die Eierschale getrocknet ist wird das Motiv mit Bleistift vorgezeichnet, danach bemalt und mit Haltestab oder F&#228;den zum Aufh&#228;ngen versehen, danach wird die Eierschale mit einem wetterfestem Lack versiegelt. </p>
<p>In vielen gr&#246;&#223;eren Orten gibt es heute noch &#8220;Osterwiesen&#8221;. Auf diesen ebenen Fl&#228;chen treffen sich am Ostersonntagnachmittag vor allem Kinder und Jugendliche, um die gekochten Ostereier aus den Nestern hoch in die Luft zu schmei&#223;en und aufzuessen, sobald die Schale Risse hat. Es wird berichtet, dass manchmal auch jemand bemalte Holzeier ins Osternest legt. Solche Holzeier ben&#246;tigt man, um H&#252;hner zum Eierlegen zu animieren. Wer so ein Ei in die Luft wirft, braucht einige Zeit ehe er den Schwindel bemerkt.</p>
<p>Die Osterbrunnen-Fahrt<br />
Eine Osterbrunnentour durch die Fr&#228;nkische Schweiz beginnt man am besten in Forchheim. Der Osterbrunnen steht in der Innenstadt auf dem Marktplatz. Der „Kriegerbrunnen“ ist ein touristischer Anziehungspunkt. Zu Ostern ist er besonders sch&#246;n. Ein Dutzend Frauen des katholischen Frauenbundes gestalten den Brunnen in liebevoller Kleinarbeit. Etwa sechstausend Eier zieren die Brunneneinfassung. Die restaurierten und herausgeputzten Fachwerkh&#228;user am Platz geben zudem eine stilvolle Kulisse ab. Von Forchheim starten und enden Tagesausfl&#252;ge zu den sch&#246;nsten Brunnen der Region.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Brauereigastst&#228;tte Eichhorn<br />
(Bamberger Str. 9, Tel.: 09191/64768, www.gasthaus-eichhorn.de)<br />
Brauereigastst&#228;tte Hebendanz<br />
(Sattlertorstra&#223;e 14, Tel.: 09191/60747, www.brauerei-hebendanz.de)</p>
<p>Fahrtstrecke: Von Forchheim fahren wir auf der B470 circa 14 km Richtung Norden nach Ebermannstadt (14,2 km). </p>
<p>Der reich geschm&#252;ckte Osterbrunnen von Ebermannstadt befindet sich auf dem Marktplatz. Am Brunnen erinnert eine Frauenstatue an das m&#252;hevolle Wasserschleppen vor der Zeit der zentralen Wasserversorgung.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Rast machen kann man in einer der beiden Brauereien in Ebermannstadt:<br />
Brauerei und Gasthof Schwanenbr&#228;u<br />
(Am Marktplatz 2, 91320 Ebermannstadt, Tel. 0 91 94 &#8211; 2 09, www.schwanenbraeu.de)<br />
Brauerei und Gasthof Sonnenbr&#228;u<br />
(Hauptstr. 29, 91320 Ebermannstadt, Tel. 09194-9093) </p>
<p>Fahrtstrecke: In Ebermannstadt bleibt man zun&#228;chst auf der B 470, biegt dann ab nach rechts in die Ramstertalstra&#223;e und dann auf die Birkenreuther Stra&#223;e nach Birkenreuth (5,7 km). </p>
<p>Der sehenswerte Osterbrunnen von Birkenreuth befindet sich direkt an der Hauptstra&#223;e. Fr&#252;her sch&#252;tzten die Birkenreuther ihre m&#252;hsam gegrabenen, tiefen Grundwasserstollen mit einem Holzverschlag oder einem Steinhaus. In der Osterzeit wird das Brunnenhaus liebevoll mit Eiern und Schleifen dekoriert.</p>
<p>Fahrtstrecke: Wir fahren zur&#252;ck nach Ebermannstadt auf die B 470; nach 1,5 km links in die L2187 einbiegen – durch Gasseldorf und Unterleinleiter bis nach Heiligenstadt (15,3 km). </p>
<p>In Heiligenstadt befindet sich der Osterbrunnen ebenfalls auf dem Marktplatz. Der achteckige Brunnen wird mit zahlreichen Girlanden versch&#246;nert. An den Osterfeiertagen findet neben einem &#246;kumenischen Gottesdienst ein Tanz rund um den Brunnen statt. Veranstaltet wird er vom Heimat- und Trachtenverein und der Tanzgruppe &#8220;Die Heiligenst&#228;dter Schneckla&#8221;. Weiterhin gibt es noch den Schneckenbrunnen direkt an der Hauptstra&#223;e. In der Woche nach Ostern wird ein Markt veranstaltet.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
In Heiligenstadt kann man bei der Drei-Kronen-Br&#228;u Rast einlegen. Den Brauereigasthof findet man am Marktplatz. Der Wirt macht ein ganz besonderes Angebot: Jedes siebte selbst getrunkene Seidla ist frei.<br />
(Drei Kronen Br&#228;u, Heiligenstadt, Marktplatz 5, 91332 Heiligenstadt, Tel. 09198-522)</p>
<p>Fahrtstrecke: Auf der L2188 (durch Neum&#252;hle) kommt man nach 4 km, geradeaus &#252;ber den Heckenhofer Berg nach Aufse&#223; (6,0 km). </p>
<p>In Aufse&#223; schm&#252;cken die Bewohner zu Ehren des Wassers nicht nur ihren Brunnen, sondern sogar ihre Dorfbr&#252;cke. Sie befindet sich direkt an der Hauptstra&#223;e, einen Osterbrunnen findet man linker Hand, hoch zum Schlossberg.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
In Aufse&#223; bietet sich die Einkehr im Brauereigasthof Rothenbach an. Im Restaurant gibt es fr&#228;nkische K&#252;che mit regionalen Produkten, Hausmacher Brotzeiten, Saisonelle Spezialit&#228;ten wie Karpfen, Spargel, Pfifferlingen oder Wild. Die Empfehlung des Gastwirts: die Fischspezialit&#228;ten. Und dazu einen Schluck gutes Rothenbacher.<br />
(Brauerei Rothenbach, Aufse&#223;, Im Tal 70, 91347 Aufse&#223;, Tel. 09198-92920, www.brauerei-rothenbach.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Von Aufse&#223; f&#228;hrt man nach Heckenhof und weiter nach Hochstahl (3,2 km). </p>
<p>In Hochstahl befindet sich der Osterbrunnen direkt an Hauptstra&#223;e. </p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Rast machen kann man im Brauereigasthof Reichold. Die K&#252;che bietet Pfannengerichte, verschiedene Braten, und als Spezialit&#228;t Wildgerichte an.<br />
Die Kleinbrauerei ist seit dem Jahre 1906 im Familienbesitz. Es wird ein fr&#228;nkisches Lagerbier (nicht so s&#252;&#223;, leicht gehopft und sehr s&#252;ffig) gebraut. Das Zwick´l Bier ist ein bernsteinfarbiges, unfiltriertes Kellerbier. Au&#223;erdem gibt es ein s&#252;ffiges helles Hefeweizen. Des Weiteren werden Bierschnaps hergestellt.<br />
 (J&#246;rg Reichold, Hochstahl 24, 91347 Aufse&#223;, Telefon: 09204/919277, www.reichold.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Auf der K39 geht es durch Zochenreuth, Waischenfeld, Hubenberg, Seelig, Voigendorf, Wiesenttal und Albertshof. In Albertshof f&#228;hrt man auf der K35 bis nach Muggendorf (14,3 km). In den einzelnen Orten gibt es kleine Osterbrunnen.</p>
<p>Besonders sch&#246;n ist wieder der Osterbrunnen in Muggendorf. Er befindet sich auf dem Marktplatz (Ortsmitte). </p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
F&#252;r eine Rast kann man den Gasthof Walch oder T&#252;rkei empfehlen. Entgegen der naheliegenden Vermutung hat der Name nichts mit dem Land &#8220;T&#252;rkei&#8221; zu tun, sondern r&#252;hrt daher, dass ein Mann namens &#8220;T&#252;rk&#8221; Gr&#252;nder des Gasthofs war. In den letzten zweihundert Jahren machten Studenten der &#8220;Bubenruthia Erlangen&#8221; oft Ausfl&#252;ge in die Fr&#228;nkische Schweiz und fanden schnell den Namen f&#252;r ihr Stammlokal: &#8220;Zur T&#252;rkei&#8221;.<br />
Speisen und Trinken kann man in gem&#252;tlicher Atmosph&#228;re: Fr&#228;nkische Bratw&#252;rste auf Kraut mit Brot, Sauerbraten mit fr&#228;nkischen Kl&#246;&#223;en oder Lendchen in Champignon-Rahm-So&#223;e und anderes mehr. Dazu ein z&#252;nftiges Bier oder einen Selbstgebrannten. Das Brennrecht ist schon immer fest mit dem Gasthof verbunden und wird von Generation zu Generation weiter vererbt. Diese Tradition wird gepflegt, die Branntweine sind daher auch au&#223;ergew&#246;hnlich.<br />
(Gasthof Walch, Oberer Markt 7, 91346 Muggendorf-Wiesenttal, Telefon 09196/205, www.gasthof-walch.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Auf der B470 fahren wir nach G&#246;&#223;weinstein, danach durch Stadelhofen und geradeaus auf der Kleingesser Stra&#223;e weiter nach Kleingesee.(14,0 km). </p>
<p>Den Osterbrunnen von Kleingesees findet man, wenn man in die erste Stra&#223;e nach dem Ortsschild links einbiegt und bis zum Feuerwehrger&#228;tehaus f&#228;hrt. </p>
<p>Fahrstrecke: &#220;ber B&#228;renfels erreicht man Obertrubach (4 km). </p>
<p>In der Gemeinde Obertrubach wird die Trubachquelle am Ortsende seit einigen Jahren mit besonders langen Eiergirlanden best&#252;ckt. Hier beginnt auch der beliebte Trubachtal-Wanderweg. Geschm&#252;ckt ist auch der Laurentiusbrunnen vor Kirche. </p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Landgasthof Alter Wirt<br />
(Geschwand 154, Tel.: 09197/627165, www.landgasthof-alter-wirt.de)<br />
Gasthof Drei Linden<br />
(Obertrubach-B&#228;renfels, Dorfstr. 38, Tel.: 09245/9188, www-drei-linden.com)</p>
<p>Fahrstrecke: Durch Hackerm&#252;hle, Wolfsberg, Untertrubach, Haselstauden und Hammerb&#252;hl erreicht man Egloffstein (10,7 km). </p>
<p>In Egloffstein sind insgesamt sechs Osterbrunnen zu bestaunen. Eine Besonderheit ist der &#8220;Brunnen am Gries&#8221;: Der Brunnen ist eigentlich ein Wasserlauf, der in einem kleinen Teich endet. B&#246;gen aus Fichtenzweigen und bunten Eiern schm&#252;cken ihn w&#228;hrend der Osterzeit.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Rast machen kann man bestens im Gasthof Schlehenm&#252;hle. Urspr&#252;nglich als M&#252;hle eingesetzt, wurde das idyllisch gelegene Anwesen im Jahr 1956 aufw&#228;ndig in eine gem&#252;tliche, famili&#228;re Pension und Gastst&#228;tte umgebaut.<br />
In der K&#252;che kocht die Chefin des Hauses neben internationalen Gerichten nat&#252;rlich auch deftige fr&#228;nkische Spezialit&#228;ten. Die eigene Hausschlachtung und ein eigener Forellenteich sorgen f&#252;r frische und beste Zutaten. Bekannt sind auch die Kuchenspezialit&#228;ten.<br />
(Gasthof und Pension Schlehenm&#252;hle, Schlehenm&#252;hle 1, 91349 Egloffstein, Telefon: 09197/291)</p>
<p>Fahrstrecke: Von Egloffstein sollten wir zuerst noch einen Abstecher nach Bieberbach (4 km) machen. </p>
<p>In Bieberbach befindet sich der gr&#246;&#223;te fr&#228;nkische Osterbrunnen. Der weltber&#252;hmte Ostereierbrunnen der Dorfgemeinschaft Bieberbach mit seinen 376 Einwohnern steht im Guinness Buch der Rekorde. Zitat: &#8220;Das Guinness Buch der Rekorde best&#228;tigt nach sorgf&#228;ltiger Pr&#252;fung die Rekordleistung: Der Heimatverein …schm&#252;ckte bis April 2000 in Bieberbach einen Osterbrunnen mit 11.108 handbearbeiteten Eiern. Bei den Eiern handelt es sich um echte, ausgeblasene H&#252;hner-, Enten- und G&#228;nseeier. Redaktion Guinness Buch der Rekorde.&#8221; Im Jahr 2005 musste er allerdings den Titel Gr&#246;&#223;ter Osterbrunnen der Welt an Sulzbach-Rosenberg abgeben.</p>
<p>Fahrstrecke: Von Bieberbach fahren wir zur&#252;ck nach Egloffstein und weiter &#252;ber Hammerb&#252;hl nach Gr&#228;fenberg (9,8 km).</p>
<p>Sehr sch&#246;n geschm&#252;ckt ist in Gr&#228;fenberg der Hauptbrunnen auf dem Marktplatz in der Ortsmitte.</p>
<p>Der Osterbraten f&#252;r Leib und Seele<br />
Gr&#228;fenberg hat zwei Brauereigasth&#246;fe. Noch vor dem Tor linker Hand gelegen befindet sich Friedmann’s Braust&#252;berl. Hier kann man es sich in einem historischen Brauereigasthof gut gehen lassen. Es gibt haupts&#228;chlich fr&#228;nkische K&#252;che und nat&#252;rlich die Bierspezialit&#228;ten der eigenen Brauerei.<br />
(Friedmann’ s Braust&#252;berl, Bayreuther Stra&#223;e 14, 91322 Gr&#228;fenberg, Tel: 09192/318)<br />
Der andere Brauereigasthof ist der Lindenbr&#228;u Brauerei-Gasthof Brehmer-Stockum.<br />
In dem historischen Gasthaus erh&#228;lt man gute fr&#228;nkische K&#252;che und die Bierspezialit&#228;ten der eigenen Brauerei.<br />
(Am Bach 3, 91322 Gr&#228;fenberg, Telefon: 09192 348, www.lindenbraeu.de)</p>
<p>Fahrstrecke: Von Gr&#228;fenberg erreichen wir &#252;ber Mittelehrenbach und Kunreuth Effeltrich (12 km).</p>
<p>Nat&#252;rlich sind auch in Effeltrich die Brunnen mit Ostereiern geschm&#252;ckt. Aber wichtiger ist noch ein ganz besonderer Osterbrauch. Am Ostermontag findet der Georgi-Ritt statt. Festlich geschm&#252;ckte Pferde ziehen durch den oberfr&#228;nkischen Ort und gedenken damit des Heiligen Georg. Bis zu 200 Reiter nehmen mit ihren Pferden an dem Umritt teil. Er ist der Kirchenpatron der Wehrkirche von Effeltrich. Der Georgi-Ritt ist ein Jahrhunderte alter Brauch. Nach der Messfeier am Morgen werden die Pferde an der Wehrkirche gesegnet. Anschlie&#223;end beginnt der Ritt um die Kirchenburg und die 1.000-j&#228;hrige Linde.</p>
<p>Fahrstrecke: Von Effeltrich schlie&#223;lich kann man zur&#252;ckfahren nach Forchheim (7,5 km) oder nach Erlangen (11 km)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/special-osterbrunnenfahrt-durch-die-fraenkische-schweiz/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter-teil-2</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter-teil-2#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 11:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Binghöhle]]></category>
		<category><![CDATA[Ebermannstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Frankendichter]]></category>
		<category><![CDATA[Fränkische Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Gasseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Leinleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Lied der Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Staffelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Streitberger Bitter]]></category>
		<category><![CDATA[Victor von Scheffel]]></category>
		<category><![CDATA[Walberla]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesent]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1426</guid>
		<description><![CDATA[Wanderspaziergang Mit der Wanderung beginnen wir in Gasseldorf. Der Ort liegt am Zusammenfluss des Leinleiterbaches mit der Wiesent am Fu&#223;e eines steil aufsteigenden Tafelbergs. Aus der Ferne &#228;hnelt er einer Burganlage. Von ihm hat man eine hervorragende Aussicht &#252;ber einen gro&#223;en Teil der Fr&#228;nkischen Schweiz, ins Wiesent- und Leinleitertal. Der Volksmund nennt den Berg „Hunnenstein“.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter-teil-2">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wanderspaziergang<br />
Mit der Wanderung beginnen wir in Gasseldorf. Der Ort liegt am Zusammenfluss des Leinleiterbaches mit der Wiesent am Fu&#223;e eines steil aufsteigenden Tafelbergs. Aus der Ferne &#228;hnelt er einer Burganlage. Von ihm hat man eine hervorragende Aussicht &#252;ber einen gro&#223;en Teil der Fr&#228;nkischen Schweiz, ins Wiesent- und Leinleitertal. Der Volksmund nennt den Berg „Hunnenstein“. Und man erz&#228;hlt sich die folgende Geschichte. Als einst die Hunnen unter ihrem blutr&#252;nstigen K&#246;nig Attila im 5. Jahrhundert nach Deutschland kamen durchzogen sie auch die stillen T&#228;ler des Jura. Einem Feldherrn aus seinem Gefolge gefiel es im Wiesenttal so gut, dass er beschloss, aus dem Heer auszutreten und sich mit Weib und Kind hier niederzulassen. Hoch droben auf eben diesem Berg baute er sich eine Wallburg aus Holz und Erde und lebte still und zufrieden im Kreise der Seinen. So weit die Geschichte; die Historiker misstrauen ihr, weil man weder wei&#223; wie der Hunne gehei&#223;en hat noch wie lange er hier gelebt hat. Viel sp&#228;ter, etwa im 12. Jahrhundert, beschloss ein Ritter aus dem Geschlecht der Aufse&#223; an der gleichen Stelle eine m&#228;chtige Steinburg erbauen zu lassen. Die Arbeiten begannen plangem&#228;&#223;. Aber der Geist des m&#228;chtigen Hunnen riss &#252;ber Nacht das ein, was am Tag aufgebaut worden war. So gaben die Ritter irgendwann ihren Versuch auf. Der Berg hatte aber seinen Spitznamen abbekommen. Er hie&#223; von nun an „Hunnenstein“.<br />
&#220;brigens f&#252;r die Gasseldorfer gibt es auch noch einen Spitznamen, n&#228;mlich Hab’ochsen. Die Geschichte geht zur&#252;ck auf einen Gasseldorfer Bauern, der bei der Predigt des Pfarrers immer ein kleines Nickerchen machte. Er h&#246;rte noch den Pfarrer die Geschichte vom Hochzeitsmahl erz&#228;hlen, dass viele eingeladen waren aber jeder seine Entschuldigung hervorbrachte, einer gerade einen Joch Ochsen gekauft hatte und sich daher ebenfalls entschuldigte. Da schlief der Bauer ein und tr&#228;umte von seinen eigenen Ochsen. Auf die war er sehr stolz, weil seine Hab’ochsen (Hauptochsen) die besten im Dorf waren. Der Pfarrer hatte seine Predigt gerade mit einem kr&#228;ftigen Amen beendet, da fuhr der Bauer aus seinem Schlummer hoch und rief ein laut vernehmbares „Hab’Ochs“. Und seit diesem Vorfall nennt man die Gasseld&#246;rfer „Hab’ochsen“wenn man sie &#228;rgern will.<br />
Von der Bushaltestelle &#252;berqueren wir die Verbindungsstra&#223;e nach Unterleinleiter und halten uns zun&#228;chst rechts bis zum halb links hoch f&#252;hrenden Druidenweg. Die Markierung ist eine gelbe Raute. Zuerst m&#252;ssen wir noch auf geteerter Stra&#223;e gehen, dann auf einem Schotterweg, der langsam ansteigt. Zuerst gehen wir noch am Leinleiterbach entlang, dann f&#252;hrt der Weg hinein in den Wald. Wir kommen durch einen ansteigenden Hohlweg, &#252;berqueren eine kleine Schlucht. Es geht weiter &#252;ber Wiesen und Felder und wir gehen dann abw&#228;rts. Der Kirchturm von Unterleinleiter ist unser Wegweiser.</p>
<p>Attraktiver Zwischenstopp<br />
Unterleinleiter liegt inmitten des Leinleitertales, an der Einm&#252;ndung des D&#252;rrbaches in die Leinleiter, umgeben von Wiesen und &#196;ckern, eingerahmt von den mit mischwaldbedeckten H&#246;henz&#252;gen des Fr&#228;nkischen Juras.<br />
Die beiden Pfarrkirchen und das Schloss der ehemaligen Freiherrn von Seckendorff pr&#228;gen den Ort. In der &#228;lteren evangelischen Bartholom&#228;uskirche (neben dem Schloss) befindet sich ein Grabmal der Ritter von Streitberg aus dem Jahr 1629. Teile der Kirche gehen bis auf das 11. Jahrhundert zur&#252;ck. Die katholische Peter-und-Paul-Kirche wurde 1841 erbaut. Besonders wichtig f&#252;r den Ort war &#252;ber viele Jahrhunderte das Schloss. Die Herren Motschiedler von Gerau werden in einer Urkunde von 1372 als erste Besitzer genannt. Im 16. Jahrhundert ging es von diesen an die Herren von St&#252;big und an die Ritter von Streitberg. Im Jahre 1523 fiel es dem Bauernkrieg zum Opfer, wurde aber wieder aufgebaut. 1690 ging fast das ganze Dorf in Flammen auf, wobei auch das Schloss mit zu Grunde ging. 1757 werden durch Heirat die Herren von Seckendorff Schlo&#223;herren auf Unterleinleiter. Das Schloss erhielt seine heutige Form um 1770.<br />
In dem Schloss war im August 1780 die damals 19-j&#228;hrige Charlotte von Kalb, die Freundin der Dichter Schiller und Jean Paul, bei der Frau Geheimrat von Seckendorff zu Besuch. Die Freiherren von Seckendorff hatten fr&#252;her hier ein Patrimonialgericht.<br />
Im Jahr 1952 gaben die Freiherren von Seckendorff ihr Schloss und ihren gesamten Besitz in Unterleinleiter auf. Ab 1958 wurden Schloss und Park wieder von Privathand erworben. Daher kann das Schloss nicht besichtigt werden.<br />
Sehr sch&#246;n ist die Parklandschaft. Sie wurde nicht nach historischen Vorbildern gestaltet, sondern g&#228;rtnerisch und k&#252;nstlerisch modern weiterentwickelt. Moderne Kunstwerke stehen jetzt im Einklang mit der Parkbepflanzung.<br />
Veranstaltungstipp: Im Schlosspark finden in den Sommermonaten Klassik-Openair-Veranstaltungen statt. </p>
<p>In Unterleinleiter folgt man der Markierung „schwarzer Punkt auf gelbem Grund“. Wir wandern auf dem Veilbronner H&#246;henweg. Wir kommen auf ein weites Hochplateau mit wunderbaren Ausblicken auf die umliegenden, fast 500 m hohen Bergr&#252;cken der Fr&#228;nkischen Schweiz. Von der H&#246;he f&#252;hrt die Stra&#223;e hinunter zur Ortschaft Veilbronn.</p>
<p>Veilbronn (fr&#228;nkisch: Fallbrunn) ist ein Ortsteil von Heiligenstadt. Nur 74 Einwohner wohnen in dem Dorf. Veilbronn war nie ein richtiges Bauerndorf. Die Einwohner des Dorfs haben fr&#252;h auf den Tourismus umgestellt.<br />
Der Ort liegt an der Leinleiter sehr romantisch zwischen Felsen. Der Name kommt von &#8220;vielen Brunnen&#8221; und wurde bereits im Jahre 1154 genannt. Von dem einstigen Wasserschl&#246;sschen, das erst Anfang dieses Jahrhunderts abgetragen wurde, ist nur noch ein Fragment erhalten geblieben. </p>
<p>Gut einkehren kann man bei Sponsel-Regus Superior. Aus der Chronik geht hervor, dass das Haus seit 1760 im Familienbesitz ist. Es wurde immer wieder umgebaut und erweitert. Seit 1978 ist der Besitz nun in die H&#228;nde von Werner Regus &#252;bergegangen und wird von ihm und seiner Frau nach der Maxime gef&#252;hrt: &#8220;Wer aufh&#246;rt, besser sein zu wollen, der hat aufgeh&#246;rt gut zu sein&#8221;. Der Landgasthof wurde im Laufe der Zeit umgebaut und mehrmals erweitert. Es kamen ein Hallenbad, Gast- und Aufenthaltsr&#228;ume, sowie eine neue K&#252;che, Lager- und K&#252;hlr&#228;ume hinzu. Das Landhaus hat jetzt eine stattliche Gr&#246;&#223;e von ca. 100 Betten.</p>
<p>In Veilbronn folgen wir der Markierung des Frankenwegs ins Leidingshofer Tal. Wir kommen vorbei an sch&#246;nen Felsformationen, wof&#252;r diese T&#228;ler ber&#252;hmt sind. Der Weg durch dieses wunderbare Tal ist mit den Symbolen des Frankenweges gekennzeichnet. Der Pfad steigt dann an und f&#252;hrt neben einem schr&#228;g, frei liegenden Felsbrocken hinaus auf das freie Feld. Oben verlassen wir den Frankenweg und folgen dem Symbol gelbes Dreieck. Der Weg f&#252;hrt nach St&#246;rnhof. Wir folgen unserer Markierung bis wir die Burgruine Streitberg erreichen. Wir durchqueren den Innenhof und haben dann herrliche Ausblicke nach allen Seiten. Linker Hand sehen wir die Burgruine Neideck, dahinter das Wiesenttal, rechts sieht man bei guter Sicht hinter Ebermannstadt sogar das Walberla.</p>
<p>Attraktiver Zwischenstopp<br />
Die Ritter von Streitberg erbauten sich ihre Burg vor dem Jahr 1120. Man wei&#223; nicht viel &#252;ber dieses Rittergeschlecht, nur soviel, dass die Ritter untereinander ziemlich zerstritten waren und das Geschlecht 1690 erlosch. Schon vorher waren die Besitzrechte der Burg an den Bischof von Bamberg gegangen. Fest steht, dass die Burganlage 1508 von den Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach k&#228;uflich erworben wurde und fast 300 Jahre in deren Besitz blieb. 1529 trat Graf Alrecht Alcibiades mit seinen Untertanen zum lutherischen Bekenntnis &#252;ber, wodurch eine protestantische Insel im katholischen Umland entstand. Im Jahre 1553 &#8211; nur einen Monat nach der Zerst&#246;rung der gegen&#252;berliegenden Burg Neideck durch die &#8220;Marktgr&#228;flichen&#8221; &#8211; wurde die Streitburg ebenfalls in Schutt und Asche gelegt. Bis 1565 wurde sie wieder aufgebaut, im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg erneut gepl&#252;ndert und ausgebrannt. Der vollst&#228;ndigen Wiederherstellung bis 1658 folgten Zeiten andauernder Geldnot, so dass die Burg langsam wieder verfiel und im 18. Jahrhundert als Getreidespeicher genutzt wurde. 1803 fiel sie an das neue K&#246;nigreich Bayern und wurde 1812 an die Streitberger B&#252;rger verkauft. Die nutzten die Burg jedoch als Steinbruch. So verkam sie bald zur heutigen Ruine. Wenigstens den sch&#246;nen Blick konnte niemand zerst&#246;ren.<br />
Unter uns liegt Streitberg, ein schickes fr&#228;nkisches Dorf mit vielen Fachwerkh&#228;usern. Wir nehmen den Weg hinunter in das Dorf. Streitberg ist klein, hat einen Marktplatz um den sich ein paar H&#228;user gruppieren. Der Ort selbst ist ber&#252;hmt wegen drei Sehensw&#252;rdigkeiten. Wir haben bereits die Ruine Streitberg besucht. Nun k&#246;nnten wir noch die Bingh&#246;hle besuchen, deren Zugang sich direkt in Streitberg befindet.<br />
Im Jahre 1905 wurde die &#8220;Bingh&#246;hle&#8221; von dem N&#252;rnberger Kommerzienrat Ignaz Bing entdeckt und erschlossen. Sie erstreckt sich &#252;ber eine L&#228;nge von 300 m durch das Erdinnere und kann gefahrlos durchwandert werden. Phantastische Tropfsteingebilde in unmittelbarster N&#228;he des Betrachters vermitteln den Eindruck einer Tropfstein-Galerie.<br />
Die dritte Sehensw&#252;rdigkeit von Streitberg ist der Streitberger Bitter. Die Alte Kulturhausbrennerei Hans Hertlein hat dem Streitberger Bitter zu Weltruhm verholfen. Die Brennerei stellt Spirituosen von h&#246;chster Qualit&#228;t her. Das Hauptprodukt ist der Streitberger Bitter, eine ausgewogene Kombination von 53 Kr&#228;utern, Beeren, Wurzeln und Rinden und weiteren 20 Ingredienzien, darunter Fruchts&#228;fte und Fruchtweine und nat&#252;rlich einer Vielzahl von Geheimnissen. Dieser Bitter wurde das erste Mal 1898 hergestellt, zu einer Zeit als die Menschen noch eine innere Beziehung zum Kr&#228;utergarten der Natur hatten. Der Streitberger Bitter ist ein kr&#228;ftig-w&#252;rziger Kr&#228;uterlik&#246;r, der vor dem Essen als Aperitif getrunken wird oder ganz klassisch nach dem Essen als Digestif.<br />
Einkehren kann man im Gasthof Schwarzer Adler. (Dorfplatz 7, Tel. 09196 / 929490)<br />
Der Gasthof befindet sich in einem sch&#246;nen Fachwerkhaus. Durch die Wirtsstube gelangt man in den gem&#252;tlichen Garten des Gasthofs. Im Schatten der Laubb&#228;ume kann man sich gen&#252;sslich zur&#252;cklehnen und den Gaumen mit fr&#228;nkischen Spezialit&#228;ten verw&#246;hnen. Besonders beliebt sind Sch&#228;ufele und Krustenbraten. Dazu gibt es Kulmbacher.</p>
<p>Von Streitberg f&#252;hrt die Stra&#223;e entlang der Wiesent nach Gasseldorf, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.</p>
<p>Ein Wort zu Joseph Victor von Scheffel, dem gro&#223;en Frankendichter. Er wurde 1826 geboren, adelt 1876 geadelt und er stark 1886. Er war zu seiner Zeit viel gelesener deutscher Schriftsteller und Dichter. Er gilt als Begr&#252;nder des Begriffes „Biedermeier“.<br />
Scheffel vereinigte in seinen Werken die beiden Grundstr&#246;mungen des damaligen Zeitgeistes, b&#252;rgerliche Bildungsbeflissenheit und nationale Begeisterung. Seine historischen Epen und Erz&#228;hlungen haben wahrscheinlich nicht unwesentlich zu dem seit der Bismarckzeit aufkommenden Selbstbild der Deutschen gef&#252;hrt. Es ergab sich eine altfr&#228;nkisch biedere, ungek&#252;nstelt zuverl&#228;ssige und ernsthaft strebsamen Nation.<br />
Mit seinem Lied der Franken („Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“) ist Scheffel in deren Heimatland zwischen Main und Donau allgegenw&#228;rtig; die Franken betrachten es als ihre &#8216;heimliche Nationalhymne&#8217;. (nach Wikipedia)<br />
In seinen Epen hat er insbesondere sein geliebtes Frankenland beschrieben. Einige Verse beschreiben auch die Region, in der wir uns gerade aufhalten: </p>
<p>Am Streitberg ragt der Steinklotz schroff<br />
Und wei&#223;, wie meerverwaschen,<br />
Das Pilgerst&#252;blein auf dem Hof<br />
Wei&#223; nichts von leeren Flaschen.<br />
Noch bl&#252;ht dem Talvogt Christian<br />
Karfunkelrot die Nase,<br />
Und Weihrauchdampf, der Burgkaplan,<br />
Turniert mit ihm beim Glase.</p>
<p>Vor Neideck dr&#252;ben woll&#8217;n wir auch<br />
Mit Schall die Fiedel streichen,<br />
Da&#223; die am Tor nach Hofburgsbrauch<br />
Den Spielmannspfennig reichen.<br />
Frau Wulfhild mit der Sammethand<br />
Erscheint im Veilchenkr&#228;nzlein;<br />
Die Herren trabten weit ins Land,<br />
Wohlauf ein Sch&#252;lert&#228;nzlein!</p>
<p>Zum schwindelhohen Adlerstein<br />
Versuch ich fr&#252;h ein Klettern,<br />
Schau rundum ins Gebirg hinein<br />
Und la&#223; die Laute schmettern.<br />
Fr&#252;hnebel spielt, von Wind gefacht<br />
Um Felsen, grobgestaltig,<br />
Hochland, wilde Hochlandpracht,<br />
T&#228;ler gr&#252;n und waldig!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter-teil-2/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Ebermannstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Forellen]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Gasseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunbrauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Leinleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Streitberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesent]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1414</guid>
		<description><![CDATA[Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter Teil 1 Wanderung von Gasseldorf nach Streitberg Lage Ebermannstadt befindet sich nord&#246;stlich von Forchheim. Man erreicht die Stadt von Forchheim &#252;ber die B 470 Highlights der Stadtbegehung: Marktplatz mit historischem H&#228;userensemble und Marienkapelle Highlights der Wanderung: Gasseldorf und der „Hunnenstein“, Leinleitertal, Schlo&#223; und Parkanlage in Unterleinleiter, Felsenensemble bei<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter<br />
Teil 1<br />
Wanderung von Gasseldorf nach Streitberg</p>
<p>Lage Ebermannstadt befindet sich nord&#246;stlich von Forchheim. Man erreicht die Stadt von Forchheim &#252;ber die B 470<br />
Highlights der Stadtbegehung: Marktplatz mit historischem H&#228;userensemble und Marienkapelle<br />
Highlights der Wanderung: Gasseldorf und der „Hunnenstein“, Leinleitertal, Schlo&#223; und Parkanlage in Unterleinleiter, Felsenensemble bei Veilbronn,<br />
Wanderung: Von Gasseldorf durch das Leinleitertal bis Veilbronn und zur&#252;ck durch das Leidingshofertal bis Streitberg und zur&#252;ck nach Gasseldorf. Wegstrecke: ca 17 km; Gehzeit: ca. 5 Stunden.</p>
<p>Ebermannstadt nennt sich die heimliche Hauptstadt der Fr&#228;nkischen Schweiz, wobei der Name Eingangstor zur Fr&#228;nkischen Schweiz wohl den Sachverhalt besser treffen w&#252;rde. Andere nennen die Stadt auch noch Herz der Fr&#228;nkischen Schweiz. Herz hat Ebermannstadt mit Sicherheit. Ein Spaziergang durch die Stadt macht viel Freude. Etwas versteckt liegt die sehenswerte Ebermannst&#228;dter Altstadt. Sie verf&#252;gt aber viel fr&#228;nkischen Charme. Dazu laden auch die Gesch&#228;fte, Cafés und Gastst&#228;tten ein, die im Sommer mit Bierg&#228;rten erg&#228;nzt werden. Auch zwei Brauereien gibt es noch in der Stadt, die ihr Bier nach eigenen Rezepten brauen.</p>
<p>Gang in die Geschichte<br />
Der Ort wurde bereits 981 als kaiserliche &#8220;villa Ebermarstad&#8221; genannt. Aber die Urspr&#252;nge des Ortes geht in die Zeit vor 531 zur&#252;ck. Ca. 1230 kommt Ebermannstadt in den Besitz der Herren von Schl&#252;sselberg. Am 9.10.1323 erfolgt die Stadterhebung durch Kaiser Ludwig von Bayern. Ebermannstadt darf befestigt werden, bekommt das Marktrecht und erh&#228;lt einen Rat.<br />
1430 wurde der Ort durch Hussiten zerst&#246;rt, die damals in der ganzen Region schrecklich w&#252;teten. Erneute Verw&#252;stungen gab es im Zweiten Markgrafenkrieg 1552, im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg durch die Schweden und schlie&#223;lich 1796 unter durchziehenden Franzosen. Eine steile Aufw&#228;rtsentwicklung der Stadt erfolgt insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Damals fanden hier viele Heimatvertriebene, vor allem aus Schlesien, Ostpreu&#223;en und aus dem Sudetenraum eine neue Heimat.<br />
So ist die Stadt heute auf der einen Seite modern, aufstrebend, dynamisch, auf der anderen Seite aber immer noch gem&#252;tlich und traditionell.</p>
<p>Stadtbegehung<br />
Die Altstadt besitzt viele sehenswerte Fachwerkh&#228;usern besonders auch um den Marktplatz, so dass es Sinn macht, auch dort mit der Stadtbegehung zu beginnen.<br />
Mit dem Erhalt der Stadtrechte 1323 durfte auch Markt abgehalten werden. Ein gro&#223;z&#252;giger Marktplatz war also wichtig. Auf ihm wurden auch die Vieh-, Pferde- und Schweinem&#228;rkte abgehalten. Zum Marktplatz geh&#246;ren seit langer Zeit auch die Brunnen. 1867 wurde anstelle der urspr&#252;nglichen zwei Brunnen ein gusseiserner Brunnen, mit 4 Wassersch&#246;pfern und einer vergoldeten Marienfigur errichtet. 1998 wurde bei der Neugestaltung der Hauptstra&#223;e und des Marktplatzes der gesamte Bereich verkehrsberuhigt und wieder zwei Brunnen eingegliedert. Der neue Marienbrunnen ist in seiner Form dem 1867 errichteten Brunnen entlehnt. In der Achse steht der zweite Brunnen. Der Marktplatz ist heute Fu&#223;g&#228;ngerzone.<br />
Die Stadtanlage mit dem Verlauf der Strassen und Pl&#228;tze sind seit dem Mittelalter unver&#228;ndert. Allerdings sind bei jedem Kriegsgeschehen wichtige Teile der Stadt zerst&#246;rt worden. So ging auch im 30-j&#228;hrigen Krieg die Stadt in Flammen auf. Dabei wurde das Rathaus auf dem Marktplatz und mit ihm das Archiv der Stadt, zerst&#246;rt. Nach Ende des 30-J&#228;hrigen Krieges errichtete man an dieser Stelle das neue Rathaus, das Mitte des 19. Jahrhunderts wegen Bauf&#228;lligkeit wieder abgebrochen und durch den Sandsteinbau ersetzt wurde. Bis Anfang der 70er Jahre befand sich ein kleiner Turm auf dem Geb&#228;ude. Im gro&#223;en Rathaussaal befand sich zeitweise das Heimatmuseum. Heute ist der Bau im Privatbesitz.<br />
Fachwerkh&#228;user gibt es in der Stadt noch viele. Aber auch sie wurden ein Opfer der Kriegswirren. So datieren heute die &#228;ltesten Fachwerkh&#228;user aus der Zeit nach 1670. Etwa die H&#228;lfte der H&#228;user steht unter Denkmalschutz sowie die gesamte Altstadt unter Ensembleschutz.<br />
Das &#228;lteste Geb&#228;ude der Stadt ist die Marienkapelle (etwa 13.Jahrh.) mit Wehrturm, gotischem Grundbau und sp&#228;tbarocker Innenausstattung. Das Deckengem&#228;lde im Chor wurde bei der letzten Restaurierung, die 1978 beendet wurde, freigelegt. Die Bemalung der Empore und Decke datieren von 1687/88. Der Innenraum wurde 1796 beim Durchzug der napoleonischen Truppen teilweise zerst&#246;rt.<br />
Bereits im 14. Jahrhundert werden zwei Kirchen erw&#228;hnt, so m&#252;ssen auch wir auf die zweite Kirche hinweisen. Es ist die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.<br />
Urspr&#252;nglich stand an dieser Stelle eine mit 4-Scharwacht&#252;rmen versehene Wehrkirche die wegen Bauf&#228;lligkeit 1853 durch einen einfachen Neubau ersetzt wurde. 1859 erfolgte die Einweihung der Stadtpfarrkirche.<br />
Interessant ist das Scheunenviertel, das unter Ensembleschutz steht. Die Bebauung in der Altstadt war genau festgelegt. So durften nur die Stallungen und ein kleiner Anbau in der N&#228;he des Hauses gebaut werden. Aus Platzgr&#252;nden und zum Feuerschutz wurden die Scheunen au&#223;erhalb der Stadt errichtet. Wie wichtig dieser Feuerschutz war, zeigte der Brand von 1900 bei dem 24 Scheunen nach einem Blitzeinschlag ein Raub der Flammen wurden</p>
<p>Kulinarische Tipps:<br />
Nat&#252;rlich gibt es auch in Ebermannstadt zwei Brauereien, die man unbedingt besuchen sollte.<br />
Beginnen wir mit der Brauerei und dem Gasthof Schwanenbr&#228;u. Seit 1812 wird Pilsner, Vollbier, M&#228;rzen, Festbier (zum Altstadtfest) und Weihnachtsbock gebraut. Dazu kommen diverse geistige Getr&#228;nke. Das Bier und den Schnaps kann man in der Gastst&#228;tte und im idyllischen Biergarten probieren. Die K&#252;che bietet nicht nur fr&#228;nkische Kost, sondern durchaus auch internationale Gourmet-K&#252;che. In der Saison gibt es eine reichhaltige Karpfenkarte. Dann erst erkennt man in vielen Varianten man Karpfen zubereiten kann. Im Biergarten gibt es nat&#252;rlich auch z&#252;nftige Brotzeiten.<br />
(Am Marktplatz 2, 91320 Ebermannstadt, Tel. 0 91 94 &#8211; 2 09, www.schwanenbraeu.de) </p>
<p>Weiterhin ist zu erw&#228;hnen die Brauerei und Gasthof Sonnenbr&#228;u. Das Bier wird im ehemaligen „Kommunbrauhaus“ der Stadt Ebermannstadt gebraut. Das Ergebnis sind Sonnen-Pils, Sonnen-Gold und Kellerbier. Der Brauer empfiehlt insbesondere die oberg&#228;rige Spezialit&#228;t „Eber- Wei&#223;e“. In der Brennerei wird auch ein „Bier-Brand“ hergestellt. Im Gasthof gibt es als Speisen Karpfen, Forellen, fr&#228;nkische Spezialit&#228;ten und vegetarische Gerichte.<br />
(Hauptstr. 29, 91320 Ebermannstadt, Tel. 09194-9093)<br />
Weitere Informatioinen finden Sie in dem Buch &#8220;Sillte Wege rund um N&#252;rnberg&#8221;, erschienen im Bergverlag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erholung auf den stillen Wegen rund um N&#252;rnberg</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/erholung-auf-den-stillen-wegen-rund-um-nuernberg</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/erholung-auf-den-stillen-wegen-rund-um-nuernberg#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 10:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aufseß]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Windsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Cadolzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Forchheim]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Fünf-Seidla-Steig]]></category>
		<category><![CDATA[Georgensgmünd]]></category>
		<category><![CDATA[Hersbruck]]></category>
		<category><![CDATA[Herzogenaurach]]></category>
		<category><![CDATA[Hilpoltstein]]></category>
		<category><![CDATA[Lauf]]></category>
		<category><![CDATA[Leinleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Osterbrunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Planetenweg]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturenweg]]></category>
		<category><![CDATA[Spalt]]></category>
		<category><![CDATA[Streitberg]]></category>
		<category><![CDATA[Thuisbrunn]]></category>
		<category><![CDATA[Uehlfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Walberla]]></category>
		<category><![CDATA[Weißenohe]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesent]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1159</guid>
		<description><![CDATA[Erholung auf den stillen Wegen rund um N&#252;rnberg   Ich bin beruflich und privat viel in der Welt herumgekommen. Und doch freue ich mich immer wieder, wenn ich meine Heimat zur&#252;ckkomme. In solchen Phasen erlebe ich mein Frankenland sehr intensiv. Ich freue mich &#252;ber das Gr&#252;n der Wiesen, &#252;ber die so heimeligen „Steckalas“-W&#228;lder, die Fachwerkh&#228;user,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/erholung-auf-den-stillen-wegen-rund-um-nuernberg">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erholung auf den stillen Wegen rund um N&#252;rnberg</strong></p>
<p> <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/nbg.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1139" title="nbg" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/nbg.jpg" alt="nbg" width="49" height="75" /></a></p>
<p>Ich bin beruflich und privat viel in der Welt herumgekommen. Und doch freue ich mich immer wieder, wenn ich meine Heimat zur&#252;ckkomme. In solchen Phasen erlebe ich mein Frankenland sehr intensiv. Ich freue mich &#252;ber das Gr&#252;n der Wiesen, &#252;ber die so heimeligen „Steckalas“-W&#228;lder, die Fachwerkh&#228;user, die Bauerng&#228;rten und die Burgen und Schl&#246;sser. Hier kann ich aufatmen, mich erholen vom Stress der Welt. In dieser Oase kann ich alle Sch&#246;nheit in angenehmer Stille genie&#223;en. In diesem Buch m&#246;chte ich Sie in meine Lieblingsregionen entf&#252;hren.</p>
<p>Wir beginnen im Norden von N&#252;rnberg in der mittelalterlichen Stadt Forchheim und wandern hoch auf das Walberla, von dem man in aller Gem&#228;chlichkeit das Frankenland &#252;berblicken kann. In Forchheim k&#246;nnen wir auch einen Spaziergang auf die Keller machen und in Ruhe ein s&#252;ffiges Bier schl&#252;rfen – nur nicht zur Zeit des Annafestes, dann geht es auch in Forchheim und auf den Kellern nicht mehr ruhig zu.</p>
<p>Eine andere Tour f&#252;hrt uns ins Wiesent- und Leinleitertal. Wir wandern durch die herrliche Felslandschaft und genie&#223;en den Ausblick von der Ruine Streitberg.</p>
<p>Rund um N&#252;rnberg ist Bierland. Bei Aufse&#223; gibt es die h&#246;chste Brauereidichte in Deutschland. Was liegt n&#228;her, als dass die regionalen Kulturverantwortlichen Brauereiwanderwege eingerichtet haben. So kann man von Brauerei zu Brauerei wandern. Besonders sch&#246;n ist der „F&#252;nf-Seidla-Steig“ von Wei&#223;enohe nach Thuisbrunn.</p>
<p>Auf dem Weg von Egloffstein nach Hundshaupten kann man den kulinarischen Genuss mit wunderbarer Landschaft, Baukultur und Tierbeobachtung verbinden. </p>
<p>Im Osten von N&#252;rnberg liegen die St&#228;dte Herbruck und Lauf. Das ist historischer Grund. Wir folgen der „goldenen Stra&#223;e“ und betrachten die &#220;berreste der Hallstein-Kultur.</p>
<p>Im S&#252;den von N&#252;rnberg schlie&#223;lich beschreiten wir den Planetenweg und den Skulpturenweg von Georgensgm&#252;nd aus. Ein Erlebnis ist auch der M&#252;hlenweg von Roth nach Hilpoltstein. Aber die Region bietet ebenso sch&#246;ne Seenlandschaft, romantische Burgen und nat&#252;rlich s&#252;ffiges Bier. Spalt gilt als das Bierzentrum dieser Region.</p>
<p>Im Westen von N&#252;rnberg liegt Herzogenaurach, eine Stadt und eine Umgebung, die mehr zu bieten hat als adidas und Puma. Ein Weg f&#252;hrt von der Feste Cadolzburg bis zu den Vororten von Erlangen. Und weil es nat&#252;rlich auch im Westen von N&#252;rnberg Bier gibt – und zum Bier kulinarisch Karpfen bestens passen &#8211; besuchen wir den Aischgrund von Bad Windsheim bis Uehlfeld.</p>
<p>Schlie&#223;lich noch ein letzter Vorschlag, einem alten Brauch folgend: die Osterbrunnentour. Aber nicht an den Feiertagen. In der Woche darauf sind die Wege wieder „still“.</p>
<p>F&#252;r alle Befindlichkeiten ist gesorgt. Man kann die Wege mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen entdecken. F&#252;r jeden Geschmack ist etwas dabei.</p>
<p>Ich w&#252;nsche den Lesern und den Ausfl&#252;gler erholsame Tage im sch&#246;nsten Teil von Franken.</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/erholung-auf-den-stillen-wegen-rund-um-nuernberg/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

