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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Laotse</title>
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	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
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		<title>Sun Tzu, Konfuzius und Laotse sind auf koreanisch erschienen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 16:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1636" href="http://www.schwanfelder.info/sun-tzu-konfuzius-und-laotse-sind-auf-koreanisch-erschienen/sun-tzu-koreanisch"><img class="alignleft size-medium wp-image-1636" title="Sun Tzu koreanisch" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2011/04/Sun-Tzu-koreanisch-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a rel="attachment wp-att-1637" href="http://www.schwanfelder.info/sun-tzu-konfuzius-und-laotse-sind-auf-koreanisch-erschienen/konfuzius-koreanisch"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1637" title="Konfuzius koreanisch" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2011/04/Konfuzius-koreanisch-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a><a rel="attachment wp-att-1638" href="http://www.schwanfelder.info/sun-tzu-konfuzius-und-laotse-sind-auf-koreanisch-erschienen/laotse-koreanisch"><img class="alignright size-medium wp-image-1638" title="Laotse koreanisch" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2011/04/Laotse-koreanisch-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
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		<title>Weise Texte zitieren&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt. Er ist nicht am rechten Weg. Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/weise-texte-zitieren">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist <span style="text-decoration: underline;">wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt.</span> <strong>Er ist nicht am rechten Weg</strong>.</p>
<p>Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die Entt&#228;uschung ablegt, mit tiefem inneren Frieden und frei von Abh&#228;ngigkeiten, sich an nichts festh&#228;lt in dieser Welt oder in der n&#228;chsten, <strong>der ist auf dem rechten Weg.</strong></p>
<p>(Aus dem Buddhismus; Dhammapada 19,20)</p>
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		<title>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen. Doch Geheimnis und Erscheinungsformen entspringen aus derselben Quelle. Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit: Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen. ((Tao Te King, 1)) Der chinesische Steinmetz Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis-2">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.<br />
Doch Geheimnis und Erscheinungsformen<br />
entspringen aus derselben Quelle.<br />
Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit:<br />
Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen.<br />
((Tao Te King, 1))</p>
<p>Der chinesische Steinmetz<br />
Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser von China. Er trieb die Steuern in die H&#246;he und behandelte jeden, der nicht seiner ebenb&#252;rtig war, wie Dreck. Der Steinmetz verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit. Darum hatte er nicht viel Geld f&#252;r sich selbst.<br />
Eines Tages w&#252;nschte er sich, m&#228;chtiger zu sein als der Kaiser. Ihm sollte dieser Wunsch erf&#252;llt werden. Er wurde zur Sonne, die m&#228;chtiger war als der Kaiser. Doch es gab noch etwas, das m&#228;chtiger war als die Sonne: die Wolken. Sie nehmen der Sonne das Licht. So wurde er zur Wolke. Es gab aber etwas, das noch m&#228;chtiger war: der Wind. Er kann die Wolken vertreiben. Der Wind war aber nicht so m&#228;chtig wie der Stein. Er h&#228;lt dem Wind stand. Das Einzige, was noch st&#228;rker war als ein Stein, ist ein Steinmetz. Er kann den Stein zerschlagen. Und so wurde der Steinmetz wieder zu dem, was er war. Mit einem kleinen Unterschied: Er war gl&#252;cklich.</p>
<p>((nach: www.1000-maerchen.de [09.03.2007]))</p>
<p>Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit.<br />
Gibst du jemand anderem die Schuld,<br />
dann nimmt das Beschuldigen kein Ende.<br />
Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen<br />
und berichtigen ihre eigenen Fehler.<br />
Sie tun, was sie tun m&#252;ssen,<br />
und verlangen nichts von anderen.<br />
((Tao Te King, 79))</p>
<p>Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin.<br />
Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br />
doch es erschafft sie nicht.<br />
Es ergie&#223;t sich in sein Werk,<br />
doch es erhebt keine Forderung.<br />
[…]<br />
Da es mit allen Dingen verbunden<br />
und in ihrem Innersten verborgen ist,<br />
kann man es bescheiden nennen.<br />
Da alle Dinge in es hinein verschwinden<br />
und nur dies allein bestehen bleibt,<br />
kann man es gro&#223; nennen.<br />
Es ist sich seiner Gr&#246;&#223;e nicht bewusst;<br />
folglich ist es wahrhaft gro&#223;.<br />
((Tao Te King, 34))</p>
<p>In der Tat, die Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zum Erfolg. Und die Erfolgreichen tun gut daran, den Anfang zu machen. Sun Tzu beschreibt den erfolgreichen und bescheidenen Feldherrn, Konfuzius beschreiben wie bescheiden der Edle handelt und Laotse &#252;bt sich im Paradigmenwechsel. Der Gro&#223;e wird so richtig gro&#223;, wenn er bescheiden klein bleibt. Eben wie der chinesische Steinmetz. Und er ist dar&#252;ber hinaus auch noch gl&#252;cklich geworden.<br />
Wie »leicht« haben es Menschen, die in sich gefestigt sind. Wie »schwer« haben es viele Manager, die &#252;berfordert sind und mit ihrer T&#228;tigkeit nicht zurechtkommen. Wie problematisch ist es f&#252;r die Menschen, die solchen Managern ausgeliefert sind. In der Krise demaskieren sich die Unbescheidenen.</p>
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		<item>
		<title>Bericht in den F&#252;rther Nachrichten: Laotse, fr&#228;nkisch interpretiert (29.5.2010)</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/bericht-in-den-fuerther-nachrichten-laotse-fraenkisch-interpretiert-29-5-2010</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/bericht-in-den-fuerther-nachrichten-laotse-fraenkisch-interpretiert-29-5-2010#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 May 2010 13:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laotse, fr&#228;nkisch interpretiert Ratgeber f&#252;r Manager brachten Werner Schwanfelder ins chinesische Fernsehen Bitte Bild anklicken! Laotse l&#228;sst sich nicht nur im Land des L&#228;chelns lesen. Werner Schwanfelder hat die Weisheiten der chinesischen Philosophen als Ratgeber f&#252;r Manager in zig Sprachen &#252;bersetzt, unter anderem ins Chinesische. Das Buch »Laotse f&#252;r Manager – Meisterschaft durch Gelassenheit«, bescherte<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/bericht-in-den-fuerther-nachrichten-laotse-fraenkisch-interpretiert-29-5-2010">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="width: 448px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff">
<tbody>
<tr>
<td>Laotse, fr&#228;nkisch interpretiert</td>
</tr>
<tr>
<td>Ratgeber f&#252;r Manager brachten Werner Schwanfelder ins chinesische Fernsehen</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>
<table style="width: 100px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left" bgcolor="#808080">
<tbody>
<tr>
<td>
<table style="width: 100%;" border="0" cellspacing="1" cellpadding="3">
<tbody>
<tr>
<td align="center" bgcolor="#ffffff"><a href="http://fln.fuerther-nachrichten.de/bild.asp?bild=646561&amp;ar=0&amp;man=5&amp;kat=239"><img src="http://images.nordbayern.de/bilder/1/11/1/2/20100528_4c_fland_laotse_thumb.jpg" border="0" alt="Foto: Hans-Joachim Winckler" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" bgcolor="#e4e4e4">Bitte Bild anklicken!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Laotse l&#228;sst sich nicht nur im Land des L&#228;chelns lesen. Werner Schwanfelder hat die Weisheiten der chinesischen Philosophen als Ratgeber f&#252;r Manager in zig Sprachen &#252;bersetzt, unter anderem ins Chinesische. Das Buch »Laotse f&#252;r Manager – Meisterschaft durch Gelassenheit«, bescherte dem Obermichelbacher Buchautor und Ex-Siemens-Manager jetzt einen Auftritt im staatlichen Fernsehen Chinas.</p>
<p>OBERMICHELBACH – Zu Hause, im kleinen Obermichelbach, ist Werner Schwanfelder eher als Kulturaktivist, Umweltsch&#252;tzer, Kirchentagspilger oder als der Typ bekannt, der seinen Garten mit den schr&#228;gen Kunstinstallationen ziert. Das interessierte Lesepublikum dagegen k&#246;nnte den 59-J&#228;hrigen als Verfasser von Reisef&#252;hrern oder von Ratgebern f&#252;r Geldanlagen kennen.</p>
<p>Sein Handbuch »Aktien f&#252;r Einsteiger« hat es sogar auf die Bestseller-Listen geschafft. 80 000 Mal wurde es verkauft, mit der Finanzkrise gingen die Verkaufszahlen aber in den Keller. »Und jetzt legt keiner mehr Geld an, also braucht auch niemand mehr Empfehlungen«, so Schwanfelder.</p>
<p>Nicht ganz so gut verkaufen sich auch seine Interpretationen der Lebensweisheiten von Chinas alten Philosophen f&#252;r Manager. Was aber nicht anders zu erwarten gewesen sei, wie Schwanfelder erkl&#228;rt. »Manager lesen eh nicht so viel und wissen sowieso alles besser.« 5000-fach wurde sein »Laotse f&#252;r Manager« verkauft, zumindest in Deutschland.</p>
<p>Auf deutlich mehr Interesse ist er dagegen offenbar in China gesto&#223;en. Wie oft das Buch dort &#252;ber die Ladentheke ging, wei&#223; Schwanfelder zwar nicht – das Recht f&#252;r die &#220;bersetzung hat der Campus-Verlag f&#252;r eine einmalige Zahlung an einen chinesischen Gesch&#228;ftspartner abgetreten – doch zumindest wurde das Buch dort so popul&#228;r, dass es die Fernsehmacher vom staatlichen Sender CCTV auf die Spur des Obermichelbachers lockte. In D&#252;sseldorf zeichneten sie das Interview mit Schwanfelder auf.</p>
<p>Wie gerade Schwanfelder, der zwei Jahrzehnte der oberen F&#252;hrungsebene eines Unternehmens angeh&#246;rte, an dem seit l&#228;ngerem zu beobachten ist, wie munter die Aktion&#228;re bedient und gleichzeitig Arbeitspl&#228;tze abgebaut werden, dazu kam, den Spitzenleuten in der Unternehmenswelt zu erkl&#228;ren, wie sie es besser machen k&#246;nnten? Der Ex-Siemensianer erl&#228;utert, dass er lange Zeit der Meinung gewesen sei, »dass wir ein sehr gutes Management hatten«. Nur als das Shareholder Value und damit das Gesch&#228;ftsziel, in m&#246;glichst kurzer Zeit m&#246;glichst viel f&#252;r die Aktion&#228;re herauszuholen, auch bei seinem Arbeitgeber vorrangig wurde, zog sich Schwanfelder vor drei Jahren aus diesem Berufsleben zur&#252;ck. &#220;berrascht sei er gewesen, wie viele scheiterten, als die wirtschaftliche Gesamtwetterlage zusehends schwieriger wurde. Und so setzte er sich zu Hause an den Schreibtisch, um zu &#252;berlegen, wie er seine Ex-Kollegen dazu bewegen k&#246;nnte, nachhaltiger zu wirtschaften.</p>
<p>Er bediente sich der Lebensweisheiten der chinesischen Philosophen. Zwei Einkaufsabteilungen hatte er f&#252;r Siemens in Fernost aufgebaut und dabei zwei junge M&#228;nner kennen und sch&#228;tzen gelernt, die ihm Br&#252;cken bauten zur Mentalit&#228;t der Chinesen und zu deren Meistern. &#220;ber Sun Tzu und Konfuzius landete er bei Laotse. Einfachheit, Nachsicht und Mitgef&#252;hl lehrt der »Gute Alte«. »F&#252;r mich«, sagt Schwanfelder, »ist Laotse derjenige, der f&#252;r einen Paradigmenwechsel stehen k&#246;nnte, auch in der Unternehmenskultur.«</p>
<p>Laotses Kernaussage transkribiert Schwanfelder mit dem »Wu Wei«, dem Nicht-Handeln. »Auf den ersten Blick mag das f&#252;r einen Manager ein Paradoxon sein«, r&#228;umt Schwanfelder ein. Nur meine das Wu Wei nicht die Unt&#228;tigkeit, sondern, die Dinge geschehen zu lassen, Geduld zu zeigen, genau hinzusehen, Konsequenzen gut abzuw&#228;gen und den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. »Halte dich an das Einfache/Sei fair und gro&#223;z&#252;gig/Versuche nicht Kontrolle auszu&#252;ben/Tu, was dir Freude bereitet/Steh voll und ganz zur Verf&#252;gung«, sagt Laotse. Oder mit Schwanfelders Worten: »Sei nicht gierig, sei bescheiden, sei nicht schnell, lass die Zeit wirken, sei fair zu Deinen Mitarbeitern, den Wertsch&#228;tzung schafft Wertsch&#246;pfung.« Eigentlich Selbstverst&#228;ndlichkeiten, sollte man meinen, oder? »Umso faszinierender« findet es Schwanfelder, »dass man trotzdem so viel dar&#252;ber sagen muss.«</p>
<p>Nicht, dass sich Schwanfelder berufen f&#252;hlte, den Chinesen ihren Laotse erkl&#228;ren zu k&#246;nnen, doch er habe sich sehr gefreut, dass sie ihn nach seiner Interpretation des alten Meisters fragten. Dass sie gerade jetzt auf ihn zukamen, erkl&#228;rt sich Schwanfelder mit der rasanten Entwicklung Chinas. Zeitverz&#246;gert, nur wahnsinnig schnell und deshalb umso belastender entwickle sich das moderne Leben in dem Land. So suchten die Chinesen nach neuen Werten, Richtlinien und Lebensstrategien, um die Modernit&#228;t, die sie &#252;berrollt, in den Griff zu bekommen. Und interessierten sich in der R&#252;ckbesinnung auf Laotse eben auch f&#252;r deren Lesart im Ausland. Im Oktober soll das Interview gesendet werden. Schwanfelder bekommt den Beitrag in einer &#220;bersetzung und wird ihn auf seine Internetseite stellen (<a href="http://www.schwanfelder.info/" target="_blank">www.schwanfelder.info).</a></p>
<p><em>Sabine Dietz</em></td>
</tr>
<tr>
<td>28.5.2010 0:00 MEZ</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CCTV &#8211; Interview f&#252;r 1,3 Milliarden Chinesen</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/cctv-interview-fuer-13-milliarden-chinesen</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/cctv-interview-fuer-13-milliarden-chinesen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Aschewolke hat es verz&#246;gert. Aber schlie&#223;lich kam das Fernsehteam von CCTV, dem staatlichen chinesischen Fernsehsender doch noch nach D&#252;sseldorf. Wir trafen uns im Konfuzius-Institut. Der chinesische Fernsehsender produziert gerade eine Sendereihe &#252;ber Laotse. Es geht darum, wie Laotse heute „praktisch wirkt“. Nat&#252;rlich geht es in erster Linie um China. Welche Auswirkungen hat Laotse auf<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/cctv-interview-fuer-13-milliarden-chinesen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://up.picr.de/4456227.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Aschewolke hat es verz&#246;gert. Aber schlie&#223;lich kam das Fernsehteam von CCTV, dem staatlichen chinesischen Fernsehsender doch noch nach D&#252;sseldorf. Wir trafen uns im Konfuzius-Institut. Der chinesische Fernsehsender produziert gerade eine Sendereihe &#252;ber Laotse. Es geht darum, wie Laotse heute „praktisch wirkt“. Nat&#252;rlich geht es in erster Linie um China. Welche Auswirkungen hat Laotse auf die chinesische Gesellschaft? Da die gesellschaftlichen Umw&#228;lzungen in China noch gr&#246;&#223;er und schneller und rasanter vor sich gehen als sonst wo auf der Weilt, ist man bem&#252;ht neue und alte Werte als Perspektiven zu sichern. Laotse und der Taoismus k&#246;nnte solch ein Wertesystem abgeben. Welche Bedeutung hat der Taoismus noch im heutigen China? Wie wirkt er sich ganz praktisch aus?<br />
Und dann werden auch Ausl&#228;nder um ihre Meinung gebeten, Menschen die sich eben mit dem Taoismus besch&#228;ftigt haben. Welche Meinung haben sie?<br />
So wurde auch ich befragt. Eine ganze Stunde dauerte das Interview.<br />
Im Oktober wird der Film gesendet werden. Dann werde ich auch an dieser Stelle den Film abspeichern.<br />
Das Interview war f&#252;r mich eine gro&#223;e Ehre. Meine Meinung z&#228;hlt ein klein bisschen auch in China. Und vielleicht haben meine B&#252;cher doch einen gewissen Einfluss. Und wenn es auch nur ein kleiner Einfluss ist f&#252;r eine gerechtere, f&#252;r eine sensiblere Welt.<br />
Ich w&#252;rde mich freuen, wenn nur ein paar der 1,3 Milliarden Chinesen, die die Sendungen von CCTV empfangen von meinen Worten ein bisschen profitieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#220;ber die Bescheidenheit</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/ueber-die-bescheidenheit</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/ueber-die-bescheidenheit#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

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		<description><![CDATA[Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit. Gibst du jemand anderem die Schuld, dann nimmt das Beschuldigen kein Ende. Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen und berichtigen ihre eigenen Fehler. Sie tun, was sie tun m&#252;ssen, und verlangen nichts von anderen. ((Tao Te King, 79)) Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin. Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/ueber-die-bescheidenheit">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit.<br />
Gibst du jemand anderem die Schuld,<br />
dann nimmt das Beschuldigen kein Ende.<br />
Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen<br />
und berichtigen ihre eigenen Fehler.<br />
Sie tun, was sie tun m&#252;ssen,<br />
und verlangen nichts von anderen.<br />
((Tao Te King, 79))</p>
<p>Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin.<br />
Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br />
doch es erschafft sie nicht.<br />
Es ergie&#223;t sich in sein Werk,<br />
doch es erhebt keine Forderung.<br />
[…]<br />
Da es mit allen Dingen verbunden<br />
und in ihrem Innersten verborgen ist,<br />
kann man es bescheiden nennen.<br />
Da alle Dinge in es hinein verschwinden<br />
und nur dies allein bestehen bleibt,<br />
kann man es gro&#223; nennen.<br />
Es ist sich seiner Gr&#246;&#223;e nicht bewusst;<br />
folglich ist es wahrhaft gro&#223;.<br />
((Tao Te King, 34))</p>
<p>In der Tat, die Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zum Erfolg. Und die Erfolgreichen tun gut daran, den Anfang zu machen. Sun Tzu beschreibt den erfolgreichen und bescheidenen Feldherrn, Konfuzius beschreiben wie bescheiden der Edle handelt und Laotse &#252;bt sich im Paradigmenwechsel. Der Gro&#223;e wird so richtig gro&#223;, wenn er bescheiden klein bleibt. Eben wie der chinesische Steinmetz. Und er ist dar&#252;ber hinaus auch noch gl&#252;cklich geworden.<br />
Wie »leicht« haben es Menschen, die in sich gefestigt sind. Wie »schwer« haben es viele Manager, die &#252;berfordert sind und mit ihrer T&#228;tigkeit nicht zurechtkommen. Wie problematisch ist es f&#252;r die Menschen, die solchen Managern ausgeliefert sind. In der Krise demaskieren sich die Unbescheidenen.</p>
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		<title>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis. In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen. Doch Geheimnis und Erscheinungsformen entspringen aus derselben Quelle. Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit: Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen. ((Tao Te King, 1)) Der chinesische Steinmetz Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.<br />
In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.<br />
Doch Geheimnis und Erscheinungsformen<br />
entspringen aus derselben Quelle.<br />
Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit:<br />
Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen.<br />
((Tao Te King, 1))</p>
<p>Der chinesische Steinmetz<br />
Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser von China. Er trieb die Steuern in die H&#246;he und behandelte jeden, der nicht seiner ebenb&#252;rtig war, wie Dreck. Der Steinmetz verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit. Darum hatte er nicht viel Geld f&#252;r sich selbst.<br />
Eines Tages w&#252;nschte er sich, m&#228;chtiger zu sein als der Kaiser. Ihm sollte dieser Wunsch erf&#252;llt werden. Er wurde zur Sonne, die m&#228;chtiger war als der Kaiser. Doch es gab noch etwas, das m&#228;chtiger war als die Sonne: die Wolken. Sie nehmen der Sonne das Licht. So wurde er zur Wolke. Es gab aber etwas, das noch m&#228;chtiger war: der Wind. Er kann die Wolken vertreiben. Der Wind war aber nicht so m&#228;chtig wie der Stein. Er h&#228;lt dem Wind stand. Das Einzige, was noch st&#228;rker war als ein Stein, ist ein Steinmetz. Er kann den Stein zerschlagen. Und so wurde der Steinmetz wieder zu dem, was er war. Mit einem kleinen Unterschied: Er war gl&#252;cklich.</p>
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		<title>Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zur Pers&#246;nlichkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 10:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Motto hei&#223;t: Auf dem Boden bleiben. Der Manager darf nicht abheben. Erfolg ist gut. Steigt der Erfolg aber zu Kopf, wird er zum gef&#228;hrlichen Bumerang. Manager sind gut beraten, wenn sie eine Prise Demut behalten. Nicht sie allein sind die gro&#223;en Macher. Sondern viele andere haben auch Anteil an ihrem Erfolg. Der gute Manager<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/bescheidenheit-ist-der-schluessel-zur-persoenlichkeit">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Motto hei&#223;t: Auf dem Boden bleiben. Der Manager darf nicht abheben. Erfolg ist gut. Steigt der Erfolg aber zu Kopf, wird er zum gef&#228;hrlichen Bumerang. Manager sind gut beraten, wenn sie eine Prise Demut behalten. Nicht sie allein sind die gro&#223;en Macher. Sondern viele andere haben auch Anteil an ihrem Erfolg. Der gute Manager hat den Erfolg nur organisiert.<br />
Nur Pers&#246;nlichkeiten &#252;berzeugen. Nur Pers&#246;nlichkeiten f&#252;hren und motivieren gleicherma&#223;en. Darum sollte sich der Manager um seine Pers&#246;nlichkeit k&#252;mmern. Pers&#246;nlichkeit resultiert aus der gelernten und verarbeiteten Erfahrung. Jede Erfahrung ist in diesem Sinne gut. Dem Manager ist viel Erfahrung zu w&#252;nschen.</p>
<p>Wie beschreibt Sun Tzu den Idealen Feldherrn? </p>
<p>Er sollte vorr&#252;cken ohne Ruhm zu begehren, er sollte sich zur&#252;ckziehen, ohne Schande zu bef&#252;rchten, sein einziger Gedanke sollte es sein, sein Land zu sch&#228;tzen und seinem Lehnsherrn gut zu dienen. Dann ist er ein Juwel des Reiches.</p>
<p>Lunyu 7.36<br />
Der Meister sprach: Verschwendung macht die Menschen unbescheiden, Sparsamkeit macht sie unflexibel. Doch es ist besser unflexibel zu sein als unbescheiden.</p>
<p>Lunyu 15.18<br />
Konfuzius sprach: Der Edle macht Rechtschaffenheit zu seiner Basis, Korrektheit zur Ma&#223;gabe seines Handelns und Bescheidenheit zu seiner Gespr&#228;chshaltung. Vertrauensw&#252;rdigkeit ist sein Mittel zum Erfolg – und das macht den Edlen aus!</p>
<p>Lunyu 14.26<br />
Konfuzius sprach: Befasse Dich nur mit den Aufgaben, die auch Deinem Posten entsprechen.<br />
Meister Zeng erwiderte: Ein Edler ist, wer versucht, nur die Dinge zu planen, die innerhalb seines Einflusses liegen.</p>
<p>Lunyu 2.13<br />
Zi Gong fragte, was einen Edlen ausmache. Der Meister sprach: Er predigt nur das, was er zuvor schon selbst in die Tat umgesetzt hat.</p>
<p>Lunyu 7.38<br />
Der Meister Konfuzius war zugleich sanftm&#252;tig und streng, er war Ehrfurcht gebietend, ohne grausam zu sein, und dabei liebensw&#252;rdig und ausgeglichen.</p>
<p>Lunyu 13.26<br />
Konfuzius sprach: Der Edle ist erhaben, aber nicht stolz. Der Gemeine ist stolz, aber nicht wirklich erhaben.</p>
<p> […]<br />
Er hat, besitzt aber nicht,<br />
handelt, erwartet aber nicht.<br />
Wenn sein Werk getan ist, vergisst er es.<br />
Eben darum w&#228;hrt es ewig.<br />
((Tao Te King, 2))</p>
<p>Verehrt man die Gro&#223;en zu sehr,<br />
werden die Menschen kraftlos.<br />
Steht Besitz zu hoch im Kurs,<br />
beginnen die Menschen zu stehlen.<br />
Hat man zu viele W&#252;nsche,<br />
verirrt sich das Herz.<br />
Der Meister lenkt,<br />
indem er den Geist der Menschen leert<br />
und ihr Innerstes f&#252;llt,<br />
indem er ihren Ehrgeiz schw&#228;cht<br />
und ihre Entschlossenheit st&#228;rkt.<br />
Er hilft den Menschen, alles loszuwerden,<br />
was sie wissen und was sie begehren,<br />
und sorgt f&#252;r Verwirrung<br />
bei jenen, die sich f&#252;r Wissende halten.<br />
&#220;be dich im Nichttun,<br />
und alles f&#252;gt sich zum Guten.<br />
((Tao Te King, 3))</p>
<p>Wenn ein Land gro&#223;e Macht erlangt,<br />
wird es wie das Meer:<br />
Alle Fl&#252;sse flie&#223;en stromabw&#228;rts hinein.<br />
Je m&#228;chtiger es wird,<br />
desto dringender ist Bescheidenheit geboten.<br />
Bescheidenheit bedeutet, dem Tao zu vertrauen<br />
und sich deshalb nicht verteidigen zu m&#252;ssen.<br />
Ein gro&#223;er Staat gleicht einem gro&#223;en Menschen:<br />
Wenn der einen Fehler begeht, erkennt er ihn.<br />
Nachdem er ihn erkannt hat, gibt er ihn zu.<br />
Nachdem er ihn zugegeben hat, berichtigt er ihn.<br />
Er betrachtet diejenigen, die seine Fehler aufzeigen,<br />
als seine wohl wollensten Lehrer.<br />
((Tao Te King, 61))</p>
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		<title>Ich setze auf Begeisterung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer lebt und arbeitet nicht gerne mit Begeisterung. Aber woher kommt die Begeisterung? Zum einen von der eigenen Lebenseinstellung. Es gibt nun einmal Optimisten und auch Pessimisten. Aber wichtig sind auch die Rahmenbedingungen, die en Menschen ein kreatives und interessantes Leben und Arbeiten erm&#246;glichen. In vielen F&#228;llen kommt dann die Begeisterung von selbst. Sun Tzu<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/ich-setze-auf-begeisterung">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer lebt und arbeitet nicht gerne mit Begeisterung. Aber woher kommt die Begeisterung? Zum einen von der eigenen Lebenseinstellung. Es gibt nun einmal Optimisten und auch Pessimisten. Aber wichtig sind auch die Rahmenbedingungen, die en Menschen ein kreatives und interessantes Leben und Arbeiten erm&#246;glichen. In vielen F&#228;llen kommt dann die Begeisterung von selbst.</p>
<p>Sun Tzu h&#228;lt nichts davon mit plumper Begeisterung in den Krieg zu ziehen. Aber sehr wohl will er seinen Soldaten Begeisterung vermitteln. Das klingt bei ihm folgenderma&#223;en:</p>
<p>Wenn ein General zeigt, dass er Vertrauen in seine M&#228;nner hat, aber jedes Mal daran erinnert, dass seine Befehle befolgt werden m&#252;ssen wird der Gewinn beiderseitig sein.</p>
<p>Lunyu 7.8<br />
Konfuzius sprach: Wer nicht begeisterungsf&#228;hig ist, den unterrichte ich nicht. Wer nicht selbst nach Worten sucht, den leite ich nicht an. Wer mir nicht die restlichen drei Ecken zeigt, wenn ich eine Ecke aufgezeigt habe, den unterweise ich nicht weiter. </p>
<p>Lunyu 16.5<br />
Konfuzius sprach: Es gibt drei Arten von Freuden, die gesund sind, und drei Arten von Freuden, die einem nur schaden. Es ist gut, sich mit gutem Stil und Musik selbst zu disziplinieren. Es ist auch gut, wenn man Freude daran hat, das Gute an anderen Menschen hervorzuheben. Ferner ist es gut, wenn man weise Freunde um sich sammelt. Sch&#228;dlich hingegen ist es, sich an schlechter Musik zu erg&#246;tzen, wenn man sich Ausschweifungen hingibt und wenn man an &#252;berm&#228;&#223;igen Festgelagen teilnimmt.</p>
<p>Schaffe Heiligkeit und Weisheit ab,<br />
und die Menschen werden hundertmal gl&#252;cklicher sein.<br />
Schaffe Moral und Gesetze ab,<br />
und die Menschen werden das Richtige tun.<br />
Schaffe Ehrgeiz und Gewinnsucht ab,<br />
und es wird keine Diebe geben.<br />
Sollten diese drei Schritte nicht reichen,<br />
dann bleib einfach im Mittelpunkt des Kreises<br />
und lass allen Dingen freien Lauf.<br />
((Tao Te King, 19))</p>
<p>[…]<br />
Wenn die Regierung sich zu sehr einmischt,<br />
verlieren die Menschen den Mut.<br />
[…]<br />
((Tao Te King, 75))</p>
<p>Die Wissenden reden nicht.<br />
Die Redenden wissen nicht.<br />
((Tao Te King, 56))</p>
<p>Ist Begeisterung die Eintrittskarte oder ist es die Aufgabe von F&#252;hrern, Begeisterung zu erzeugen? Wahrscheinlich d&#252;rfte beides eine gewisse Relevanz haben. Wenn man selbst nicht begeisterungsf&#228;hig ist, kann man wahrscheinlich auch keine Begeisterung wecken. Aber es ist die Aufgabe des F&#252;hrers, den Lauf der Begeisterung zu forcieren. Konfuzius will Begeisterung &#252;ber die „richtigen Freuden“ wecken und Laotse pl&#228;diert f&#252;r den Freiraum des Handelns. Gerade dies sollten sich die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik merken: Freiraum schafft Begeisterung.<br />
Der Freiraum in einem Unternehmen kann umso besser, umso kreativer, umso effizienter ausgenutzt werden, je besser Mitarbeiter und Manager dar&#252;ber in einen Dialog kommen.</p>
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		<title>Versager sind als F&#252;hrungskr&#228;fte unbrauchbar</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo Erfolg ist, ist auch Misserfolg. Wo hohe Anforderungen gestellt werden, gibt es auch viele Menschen, die diesen Anspr&#252;chen nicht gerecht werden. Wenn man sich das Chaos unserer heutigen Welt ansieht, so k&#246;nnte man meinen, dass es viele Versager gibt und damit dieses Weltchaos verursachen. Wenn wir den Grund daf&#252;r suchen, so k&#246;nnten wir konstatieren,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/versager-sind-als-fuehrungskraefte-unbrauchbar">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Wo Erfolg ist, ist auch Misserfolg. Wo hohe Anforderungen gestellt werden, gibt es auch viele Menschen, die diesen Anspr&#252;chen nicht gerecht werden. Wenn man sich das Chaos unserer heutigen Welt ansieht, so k&#246;nnte man meinen, dass es viele Versager gibt und damit dieses Weltchaos verursachen. Wenn wir den Grund daf&#252;r suchen, so k&#246;nnten wir konstatieren, dass, w&#252;rde sich jeder analog seiner eigenen inneren Kraft also seiner eigenen Eigenschaften einbringen, es gar keine Versager geben kann. Zum Versager werden sie nur, wenn sie zwar die hohen Anforderungen nicht bestehen k&#246;nnen, sie trotzdem nach einer hohen Verantwortung streben. Die eigene Erkenntnis kann einen selbst bewahren zum Versager zu werden. Sollte man dies bei anderen erkennen, sollte man sie auch darauf hinweisen. Vermeintliche Gewinner k&#246;nnen zu Versager werden, wenn sie zu viel Gier an den Tag legen.</p>
<p>Lunyu 17.15<br />
Der Meister sprach: Kann man denn mit einem gemeinen Streber in den Staatsdienst treten? Wenn jener den Posten noch nicht hat, f&#252;rchtet er doch nur, ihn nicht zu bekommen. Und wenn er den Posten hat, so f&#252;rchtet er nur, er k&#246;nnte ihn wieder verlieren. F&#252;rchtet er aber um seinen Posten, so ist er zu allem f&#228;hig.</p>
<p>Lunyu 4.5<br />
Der Meister sprach: Reichtum und Rang – das w&#252;nschen sich alle. Kann man beides aber nicht auf dem rechten Weg erlangen, so l&#228;sst man es. Armut und niedrige Stellung – das verw&#252;nschen alle. Kann man sich aber nicht auf dem rechten Weg davon befreien, so l&#228;sst man es. Denn wenn der Edle sich von der Humanit&#228;t entfernt, was bleibt ihm dann noch? Nicht f&#252;r die Dauer einer Mahlzeit wendet er sich von ihr ab. In allen Pr&#252;fungen und N&#246;ten h&#228;lt er an ihr fest.</p>
<p>Lunyu 4.11<br />
Konfuzius sprach: W&#228;hrend der Edle nur an seine Tugend denkt, denkt der Gemeine nur an seinen Grund und Boden. W&#228;hrend der Edle nach Gerechtigkeit strebt, strebt der Gemeine nur nach seinem privaten Vorteil.</p>
<p>Lunyu 4.12<br />
Konfuzius sprach: Wer in seinem Tun nur an den eigenen Vorteil denkt, der wird sich viele Feinde machen. </p>
<p>Lunyu 15.2<br />
Als im Staate Chen die Vorr&#228;te zur Neige gegangen waren, wurde die Gefolgschaft so schwach, dass sie nicht mehr weiterziehen konnten. Wuterf&#252;llt trat Zig Lu vor Konfuzius und sprach: Kann es denn sein, dass Edle auch Not leiden m&#252;ssen? Konfuzius sprach: Ein Edler wird in widrigen Umst&#228;nden noch fester – nur der gemeine Mann wird &#252;ber die Str&#228;nge schlagen.</p>
<p>Lunyu 1.8<br />
Konfuzius sprach: Ein Edler genie&#223;t nur dann Achtung, wenn er sich auch w&#252;rdevoll verh&#228;lt. Er darf nicht stur auf seiner Bildung beharren, Loyalit&#228;t und Vertrauen sind ihm das Wichtigste. Er hat nur Freunde, die seiner auch w&#252;rdig sind. Und hat er etwas falsch gemacht, so schreckt er nicht davor zur&#252;ck, seine Fehler zu korrigieren.</p>
<p>Manchmal kann unsere gr&#246;&#223;te Schw&#228;che auch unsere gr&#246;&#223;te St&#228;rke sein. So etwa bei jenem Jungen, der im Alter von 10 Jahren beschloss, Judo zu lernen – obwohl er bei einem Verkehrsunfall seinen linken Arm verloren hatte.<br />
Der Junge nahm Judo-Unterricht bei einem Judo-Meister. Er lernte schnell, verstand aber nicht, warum ihm der Meister nach drei Monaten nur einen einzigen Griff beigebracht hatte.<br />
&#8220;Meister&#8221;, sagte er, &#8220;sollte ich nicht mehr Griffe lernen?&#8221;<br />
Der Meister antwortete: &#8220;Das ist der einzige Griff, den du kennen musst&#8221;. Der Junge verstand den Meister nicht, aber er trainierte diesen einen Griff weiter.<br />
Monate sp&#228;ter nahm der Junge das erste Mal an einem Turnier teil. Zu seinem Erstaunen gewann er die ersten beiden K&#228;mpfe ohne gro&#223;e M&#252;he. Beim dritten Kampf hatte er etwas mehr M&#252;he, aber schlie&#223;lich gewann er auch diesen mit seinem einzigen Griff, den er kannte. Er hatte es bis in die Endrunde geschafft. Hier traf er auf einen Gegner, der sehr viel gr&#246;&#223;er, st&#228;rker und erfahrener war als er. Zun&#228;chst schien es, als habe er keine Chance. Der Schiedsrichter hatte sogar Angst, dass sich der Junge verletzen k&#246;nnte und wollte den Kampf absagen. Der Meister aber beharrte darauf, dass der Junge weiterk&#228;mpfen sollte.<br />
Kurz nach Wiederaufnahme des Kampfes machte der Gegner einen Fehler, den der Junge nutzte, um seinen Griff anzubringen. Der Junge gewann das Turnier.<br />
Auf dem Nachhauseweg gingen der Meister und der Junge nochmals alle K&#228;mpfe durch und analysierten sie. Der Junge nahm all seinen Mut zusammen und fragte den Meister:<br />
&#8220;Meister, wie konnte ich das Turnier nur mit einem einzigen Griff gewinnen?&#8221;<br />
&#8220;Aus zwei Gr&#252;nden&#8221; antwortete der Meister. &#8220;Erstens beherrscht du einen der schwierigsten W&#252;rfe des Judo meisterhaft. Und zweitens besteht die einzige Verteidigung gegen diesen Griff darin, dass dein Gegner deinen linken Arm fassen kann&#8221;.<br />
Die gr&#246;&#223;te Schw&#228;che des Jungen war zugleich seine gr&#246;&#223;te St&#228;rke.</p>
<p>Der gro&#223;e Weg ist leicht zu gehen,<br />
doch die Menschen bevorzugen die Seitenpfade.<br />
Erkenn es, wenn die Dinge aus dem Gleichgewicht sind.<br />
Bleib zentriert im Tao.<br />
…<br />
Wenn reiche Spekulanten Erfolg haben,<br />
w&#228;hrend Bauern ihr Land verlieren;<br />
wenn die Regierung Geld ausgibt<br />
f&#252;r Waffen statt f&#252;r Hilfsprogramme;<br />
wenn die Oberen verschwenderisch<br />
und verantwortungslos sind,<br />
w&#228;hrend die Armen immer &#228;rmer werden –<br />
all dies ist Raub und Chaos.<br />
Es stimmt nicht mit dem Tao &#252;berein.<br />
((Tao Te King, 53))</p>
<p>Das Tao tut nie etwas,<br />
doch durch es wird alles getan.<br />
K&#246;nnten gro&#223;e M&#228;nner und Frauen<br />
ihre Mitte in ihm finden,<br />
w&#252;rde die ganze Welt, ihren nat&#252;rlichen Rhythmen gem&#228;&#223;,<br />
von selbst umgewandelt werden.<br />
Die Menschen w&#228;ren zufrieden<br />
mit ihrem schlichten, allt&#228;glichen Leben,<br />
in Eintracht und frei von Begierde.<br />
Wenn es keine Begierde gibt,<br />
existiert alles und jedes in Frieden.<br />
((Tao Te King, 37))</p>
<p>Versager sind anscheinend solche Menschen, die sich der Gier und Begierde hingeben. Was man dagegen tun kann? Konfuzius stellt die Tugend in den Vordergrund. Und er provoziert uns mit dem Gegensatz: Tugend gegen Reichtum. Auf Reichtum, Ruhm, Ansehen und manches andere muss man nicht verzichten, wenn man sie auf dem rechten Weg erwirbt. Den rechten Weg beschreitet man, wenn man konsequent und bescheiden die eigenen St&#228;rken ausbaut. So k&#246;nnen Schw&#228;chen sich auch zu St&#228;rken entwickeln. Und Laotse f&#252;gt hinzu, dass man die Gerechten, aber auch die Versager an ihren Fr&#252;chten erkennen wird. Versager st&#252;rzen Unternehmen, Finanzm&#228;rkte, die ganze Welt ins Chaos. Es liegt an der Begierde. Und man sollte sich immer wieder an Konfuzius errinnern, der einfach vorschl&#228;gt, Fehler zuzugeben.</p>
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