<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Werner Schwanfelder &#187; Kulinarischer Tipp</title>
	<atom:link href="http://www.schwanfelder.info/tag/kulinarischer-tipp/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schwanfelder.info</link>
	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 11:41:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Ebermannstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Forellen]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Gasseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunbrauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Leinleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Streitberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesent]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1414</guid>
		<description><![CDATA[Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter Teil 1 Wanderung von Gasseldorf nach Streitberg Lage Ebermannstadt befindet sich nord&#246;stlich von Forchheim. Man erreicht die Stadt von Forchheim &#252;ber die B 470 Highlights der Stadtbegehung: Marktplatz mit historischem H&#228;userensemble und Marienkapelle Highlights der Wanderung: Gasseldorf und der „Hunnenstein“, Leinleitertal, Schlo&#223; und Parkanlage in Unterleinleiter, Felsenensemble bei<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter<br />
Teil 1<br />
Wanderung von Gasseldorf nach Streitberg</p>
<p>Lage Ebermannstadt befindet sich nord&#246;stlich von Forchheim. Man erreicht die Stadt von Forchheim &#252;ber die B 470<br />
Highlights der Stadtbegehung: Marktplatz mit historischem H&#228;userensemble und Marienkapelle<br />
Highlights der Wanderung: Gasseldorf und der „Hunnenstein“, Leinleitertal, Schlo&#223; und Parkanlage in Unterleinleiter, Felsenensemble bei Veilbronn,<br />
Wanderung: Von Gasseldorf durch das Leinleitertal bis Veilbronn und zur&#252;ck durch das Leidingshofertal bis Streitberg und zur&#252;ck nach Gasseldorf. Wegstrecke: ca 17 km; Gehzeit: ca. 5 Stunden.</p>
<p>Ebermannstadt nennt sich die heimliche Hauptstadt der Fr&#228;nkischen Schweiz, wobei der Name Eingangstor zur Fr&#228;nkischen Schweiz wohl den Sachverhalt besser treffen w&#252;rde. Andere nennen die Stadt auch noch Herz der Fr&#228;nkischen Schweiz. Herz hat Ebermannstadt mit Sicherheit. Ein Spaziergang durch die Stadt macht viel Freude. Etwas versteckt liegt die sehenswerte Ebermannst&#228;dter Altstadt. Sie verf&#252;gt aber viel fr&#228;nkischen Charme. Dazu laden auch die Gesch&#228;fte, Cafés und Gastst&#228;tten ein, die im Sommer mit Bierg&#228;rten erg&#228;nzt werden. Auch zwei Brauereien gibt es noch in der Stadt, die ihr Bier nach eigenen Rezepten brauen.</p>
<p>Gang in die Geschichte<br />
Der Ort wurde bereits 981 als kaiserliche &#8220;villa Ebermarstad&#8221; genannt. Aber die Urspr&#252;nge des Ortes geht in die Zeit vor 531 zur&#252;ck. Ca. 1230 kommt Ebermannstadt in den Besitz der Herren von Schl&#252;sselberg. Am 9.10.1323 erfolgt die Stadterhebung durch Kaiser Ludwig von Bayern. Ebermannstadt darf befestigt werden, bekommt das Marktrecht und erh&#228;lt einen Rat.<br />
1430 wurde der Ort durch Hussiten zerst&#246;rt, die damals in der ganzen Region schrecklich w&#252;teten. Erneute Verw&#252;stungen gab es im Zweiten Markgrafenkrieg 1552, im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg durch die Schweden und schlie&#223;lich 1796 unter durchziehenden Franzosen. Eine steile Aufw&#228;rtsentwicklung der Stadt erfolgt insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Damals fanden hier viele Heimatvertriebene, vor allem aus Schlesien, Ostpreu&#223;en und aus dem Sudetenraum eine neue Heimat.<br />
So ist die Stadt heute auf der einen Seite modern, aufstrebend, dynamisch, auf der anderen Seite aber immer noch gem&#252;tlich und traditionell.</p>
<p>Stadtbegehung<br />
Die Altstadt besitzt viele sehenswerte Fachwerkh&#228;usern besonders auch um den Marktplatz, so dass es Sinn macht, auch dort mit der Stadtbegehung zu beginnen.<br />
Mit dem Erhalt der Stadtrechte 1323 durfte auch Markt abgehalten werden. Ein gro&#223;z&#252;giger Marktplatz war also wichtig. Auf ihm wurden auch die Vieh-, Pferde- und Schweinem&#228;rkte abgehalten. Zum Marktplatz geh&#246;ren seit langer Zeit auch die Brunnen. 1867 wurde anstelle der urspr&#252;nglichen zwei Brunnen ein gusseiserner Brunnen, mit 4 Wassersch&#246;pfern und einer vergoldeten Marienfigur errichtet. 1998 wurde bei der Neugestaltung der Hauptstra&#223;e und des Marktplatzes der gesamte Bereich verkehrsberuhigt und wieder zwei Brunnen eingegliedert. Der neue Marienbrunnen ist in seiner Form dem 1867 errichteten Brunnen entlehnt. In der Achse steht der zweite Brunnen. Der Marktplatz ist heute Fu&#223;g&#228;ngerzone.<br />
Die Stadtanlage mit dem Verlauf der Strassen und Pl&#228;tze sind seit dem Mittelalter unver&#228;ndert. Allerdings sind bei jedem Kriegsgeschehen wichtige Teile der Stadt zerst&#246;rt worden. So ging auch im 30-j&#228;hrigen Krieg die Stadt in Flammen auf. Dabei wurde das Rathaus auf dem Marktplatz und mit ihm das Archiv der Stadt, zerst&#246;rt. Nach Ende des 30-J&#228;hrigen Krieges errichtete man an dieser Stelle das neue Rathaus, das Mitte des 19. Jahrhunderts wegen Bauf&#228;lligkeit wieder abgebrochen und durch den Sandsteinbau ersetzt wurde. Bis Anfang der 70er Jahre befand sich ein kleiner Turm auf dem Geb&#228;ude. Im gro&#223;en Rathaussaal befand sich zeitweise das Heimatmuseum. Heute ist der Bau im Privatbesitz.<br />
Fachwerkh&#228;user gibt es in der Stadt noch viele. Aber auch sie wurden ein Opfer der Kriegswirren. So datieren heute die &#228;ltesten Fachwerkh&#228;user aus der Zeit nach 1670. Etwa die H&#228;lfte der H&#228;user steht unter Denkmalschutz sowie die gesamte Altstadt unter Ensembleschutz.<br />
Das &#228;lteste Geb&#228;ude der Stadt ist die Marienkapelle (etwa 13.Jahrh.) mit Wehrturm, gotischem Grundbau und sp&#228;tbarocker Innenausstattung. Das Deckengem&#228;lde im Chor wurde bei der letzten Restaurierung, die 1978 beendet wurde, freigelegt. Die Bemalung der Empore und Decke datieren von 1687/88. Der Innenraum wurde 1796 beim Durchzug der napoleonischen Truppen teilweise zerst&#246;rt.<br />
Bereits im 14. Jahrhundert werden zwei Kirchen erw&#228;hnt, so m&#252;ssen auch wir auf die zweite Kirche hinweisen. Es ist die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.<br />
Urspr&#252;nglich stand an dieser Stelle eine mit 4-Scharwacht&#252;rmen versehene Wehrkirche die wegen Bauf&#228;lligkeit 1853 durch einen einfachen Neubau ersetzt wurde. 1859 erfolgte die Einweihung der Stadtpfarrkirche.<br />
Interessant ist das Scheunenviertel, das unter Ensembleschutz steht. Die Bebauung in der Altstadt war genau festgelegt. So durften nur die Stallungen und ein kleiner Anbau in der N&#228;he des Hauses gebaut werden. Aus Platzgr&#252;nden und zum Feuerschutz wurden die Scheunen au&#223;erhalb der Stadt errichtet. Wie wichtig dieser Feuerschutz war, zeigte der Brand von 1900 bei dem 24 Scheunen nach einem Blitzeinschlag ein Raub der Flammen wurden</p>
<p>Kulinarische Tipps:<br />
Nat&#252;rlich gibt es auch in Ebermannstadt zwei Brauereien, die man unbedingt besuchen sollte.<br />
Beginnen wir mit der Brauerei und dem Gasthof Schwanenbr&#228;u. Seit 1812 wird Pilsner, Vollbier, M&#228;rzen, Festbier (zum Altstadtfest) und Weihnachtsbock gebraut. Dazu kommen diverse geistige Getr&#228;nke. Das Bier und den Schnaps kann man in der Gastst&#228;tte und im idyllischen Biergarten probieren. Die K&#252;che bietet nicht nur fr&#228;nkische Kost, sondern durchaus auch internationale Gourmet-K&#252;che. In der Saison gibt es eine reichhaltige Karpfenkarte. Dann erst erkennt man in vielen Varianten man Karpfen zubereiten kann. Im Biergarten gibt es nat&#252;rlich auch z&#252;nftige Brotzeiten.<br />
(Am Marktplatz 2, 91320 Ebermannstadt, Tel. 0 91 94 &#8211; 2 09, www.schwanenbraeu.de) </p>
<p>Weiterhin ist zu erw&#228;hnen die Brauerei und Gasthof Sonnenbr&#228;u. Das Bier wird im ehemaligen „Kommunbrauhaus“ der Stadt Ebermannstadt gebraut. Das Ergebnis sind Sonnen-Pils, Sonnen-Gold und Kellerbier. Der Brauer empfiehlt insbesondere die oberg&#228;rige Spezialit&#228;t „Eber- Wei&#223;e“. In der Brennerei wird auch ein „Bier-Brand“ hergestellt. Im Gasthof gibt es als Speisen Karpfen, Forellen, fr&#228;nkische Spezialit&#228;ten und vegetarische Gerichte.<br />
(Hauptstr. 29, 91320 Ebermannstadt, Tel. 09194-9093)<br />
Weitere Informatioinen finden Sie in dem Buch &#8220;Sillte Wege rund um N&#252;rnberg&#8221;, erschienen im Bergverlag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Buch: Stille Wege rund um N&#252;rnberg</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/aus-dem-buch-stille-wege-rund-um-nuernberg</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/aus-dem-buch-stille-wege-rund-um-nuernberg#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Cadolzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Schwanfelder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1378</guid>
		<description><![CDATA[Cadolzburg, ein Schatzk&#228;stchen hat sich herausgeputzt Wanderung von Cadolzburg nach Erlangen – auf den Spuren der Markgrafen Lage: Cadolzburg befindet sich westlich von F&#252;rth, zu erreichen &#252;ber die B8 Highlight der Stadtbegehung: die imposante Burganlage Highlight Wanderung: Wehrkirchenanlagen von Seukendorf, Veitsbronn, Obermichelbach, Kriegenbrunn Wanderung Wegl&#228;nge ca. 23 km, Gehzeit: 6 Stunden Es hat lange gedauert<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/aus-dem-buch-stille-wege-rund-um-nuernberg">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cadolzburg, ein Schatzk&#228;stchen hat sich herausgeputzt</p>
<p>Wanderung von Cadolzburg nach Erlangen – auf den Spuren der Markgrafen</p>
<p>Lage: Cadolzburg befindet sich westlich von F&#252;rth, zu erreichen &#252;ber die B8</p>
<p>Highlight der Stadtbegehung: die imposante Burganlage</p>
<p>Highlight Wanderung: Wehrkirchenanlagen von Seukendorf, Veitsbronn, Obermichelbach, Kriegenbrunn</p>
<p>Wanderung Wegl&#228;nge ca. 23 km, Gehzeit: 6 Stunden</p>
<p>Es hat lange gedauert bis die Zerst&#246;rungen, die in den letzten Kriegstagen erfolgten beseitigt wurden. Aber seit ein paar Jahren erstrahlt die Cadolzburg wieder in altem Glanz. Das ist ein &#252;berzeugender Grund, den Ort zu besuchen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Gang in die Geschichte</span></p>
<p>Er beginnt mit dem Namen. Die &#228;lteste bekannt gewordene Schreibweise war „Kadoldesburc“, leitet sich also von einem gewissen „Kadold“ ab. Wer dies war, wei&#223; man nicht richtig. Nehmen wir einmal an, wie so mancher Historiker, dass es jener Kadold war, der um 793 das Kloster Herrieden an der Altm&#252;hl gr&#252;ndete und der Graf unter Kaiser Karl dem Gro&#223;en war. Fest steht, dass das Gebiet um Cadolzburg zu dieser Zeit bereits besiedelt war. Ein Gr&#228;berfeld weist darauf hin. Die erste urkundliche Bezeugung dieses Ortes erfolgte wie meist in den Jahren der systematischen Geschichtsschreibung und ging zur&#252;ck auf einen Gebietstausch zur&#252;ck. So geschah dies auch hier. Ein gewisser Abt Nikolaus von Heilsbronn tauschte Zehntrechte ein. Der Tauschpartner, der Bischof von W&#252;rzburg konnte diesen Tausch jedoch nicht mehr beurkunden, denn er starb vorher und auch sein Nachfolger lie&#223; sich Zeit. So wurde die entsprechende Urkunde erst 1157 ausgestellt. So richtig kann man die Besitzrechte in dieser Zeit nicht rekonstruieren. Vielleicht nur so viel: 1221 nannte sich ein Geistlicher nach Cadolzburg: Heinricus de Kadolspurch und dr&#252;ckte damit gewisse Besitzrechte aus. Und 1242 bezeugte ein Heinricus de Karleburc eine G&#252;terschenkung an das Kloster Heilsbronn. Karleburg/Karlsburg ist eine vielfach belegte mundartliche Form f&#252;r Cadolzburg.</p>
<p>Wahrscheinlichgeh&#246;rte Cadolzburg damals zum Besitz des W&#252;rzburger Bischofs.</p>
<p>Die Historiker gehen davon aus, dass der Bischof von W&#252;rzburg 1245/46 die Cadolzburg seinem Gefolgsmann Burggraf Konrad &#252;bereignete. Damit ging das Gebiet an die Hohenzollern. Dieser und sein Sohn Friedrich III. bauten Cadolzburg zu ihrem neuen Zentrum aus. Erhalten geblieben sind aus dieser Zeit Ringmauer, Torturm, der Pallas und der obere Zwinger.</p>
<p>Interessant ist, dass der heutige „Bauhof“ unterhalb der Cadolzburg, jenseits der Weiherkette, das Landgut des Burgherren war. Der Hof hatte eine Sonderstellung, denn alle burggr&#228;flichen Untertanen der Umgebung mussten je einen Tag bei der Ernte auf diesem Hof arbeiten.</p>
<p>Im Tal unterhalb der Burg hatte sich bei der Pfarrkirche eine Ansiedlung der Dienstleute entwickelt. Kurz nach 1300 wurde auf der H&#246;he vor der Burg planm&#228;&#223;ig von Burggraf Friedrich IV eine Marktsiedlung angelegt. Die Ausstattung der neuen Siedlung mit Grund war jedoch sehr unzureichend. Sie war auf allen Seiten eingeengt durch herrschaftliche Bauten und Land, so dass die Bewohner keine Entwicklungsm&#246;glichkeiten sahen und viele nach N&#252;rnberg zogen.</p>
<p>Mehr als zweihundert Jahre lang sch&#228;tzten die zollerischen Burggrafen von N&#252;rnberg die Cadolzburg als Ausweich-Residenz. Die burggr&#228;fliche Familie hatte sich schmollend hierher zur&#252;ckgezogen, weil die B&#252;rger der Reichsstadt offen und heimlich die burggr&#228;flichen Widersacher unterst&#252;tzten. Dies artete sogar in kriegerische Auseinandersetzungen aus. Der kleine Markt Cadolzburg musste darunter leiten, die N&#252;rnberger eroberten den Ort erobert und brannten ihn nieder. Auch die M&#252;hlen wurden zerst&#246;rt um die Brotversorgung des Gegners lahm zu legen. Erst als die Kr&#228;fte beider Parteien ersch&#246;pft waren, kam es 1450 zu einem vorl&#228;ufigen Ausgleich und drei Jahre sp&#228;ter zu einem Friedensvertrag.</p>
<p>Die hochgesteckten Pl&#228;ne des Markgrafen Albrecht Achilles f&#252;hrten im 15. Jahrhundert erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Cadolzburg wurde wieder einmal niedergebrannt.</p>
<p>Trotz sozialer und gesellschaftlicher Umw&#228;lzungen schien das 16. Jahrhundert Cadolzburg relativen Frieden beschert zu haben. Auch der Drei&#223;igj&#228;hrige Krieg schien an Cadolzburg vorbei zu eilen. Dann lagerte jedoch von Juli bis September 1632 die Wallenstein´sche Armee bei Zirndorf. Nach den Einf&#228;llen 1631-1634 waren &#252;ber zwei Drittel aller H&#228;user niedergebrannt oder verfallen.</p>
<p>Bereits wenige Jahre nach dem Friedensschluss begann der Wiederaufbau. 1659 wurde die Abhaltung von Wochenm&#228;rkten dienstags und freitags genehmigt. Dennoch zog sich der Aufbau Jahrzehnte hin.</p>
<p>W&#228;hrend der Regierungszeit des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich entstand in eineinhalbj&#228;hriger Bauzeit von 1750 bis 1751 in Cadolzburg auf den Grundmauern der mittelalterlichen Vorg&#228;ngerkirche eine neue Pfarrkirche in den Formen des franz&#246;sischen Klassizismus. Dennoch erhielt der Kirchenbau auch eine fr&#228;nkische Auspr&#228;gung: Die Fassaden wurden durch Lisenen und Fensterb&#228;nder, wie damals typisch, zur&#252;ckhaltend gegliedert. Ebenso schlicht gehalten ist der Innenraum mit der auf drei Seiten umlaufenden doppelten Empore, der einer stattlichen Gemeinde Raum bietet.</p>
<p>1806 wurde Cadolzburg ins k&#246;nigliche Bayern &#252;berf&#252;hrt. Das bedeutete eigentlich nichts, denn alle Gelds&#228;ckel waren leer, die der Gemeinde und die des Staates. Der bayerische Staat verkaufte ehemals herrschaftlichen Grund und erm&#246;glichte so die Erweiterung des Ortes. Die Erwerbssituation im Ort war ung&#252;nstig. Es hatte sich zwar ein beachtliches Kleingewerbe mit &#252;berdurchschnittlich vielen Webern, Schneidern und Drechsler gebildet. Sie arbeiteten jedoch f&#252;r Fabriken und Verleger in F&#252;rth, waren den konjunkturellen Schwankungen erheblich ausgeliefert und erzielten kaum den n&#246;tigsten Lebensunterhalt. In der Landwirtschaft begann man Hopfen und Tabak anzubauen. Schon 1788 waren die hier angebauten Zwetschgen, &#196;pfel, N&#252;sse und Weintrauben (sp&#228;ter auch Kirschen) wegen ihrer G&#252;te und Gr&#246;&#223;e ger&#252;hmt worden. Wichtig war die Erweiterung der Bahnlinie F&#252;rth-Zirndorf nach Cadolzburg. Und die Eisenbahngesellschaft erbaute als Attraktion den Aussichtsturm. Als „Bleistift“ ist er zum Wahrzeichen des Ortes geworden.</p>
<p>Die Stadt kam einigerma&#223;en durch den Ersten Weltkrieg, wenngleich die wirtschaftliche Not gro&#223; war. Und auch den Zweiten Weltkrieg h&#228;tte man fast unbeschadet &#252;berstanden. Eigentlich war der Krieg schon verloren, die Amerikaner r&#252;ckten bereits auf N&#252;rnberg vor, da setzte sich eine Gruppe der 17. SS-Panzergrenadier-Division in Cadolzburg fest, um von der Feste aus Widerstand zu leisten. Am fr&#252;hen Nachmittag des 17. April 1945 griffen die Amerikaner Cadolzburg an. Der Widerstand war so erbittert, dass die amerikanische Infanterie einen Luftangriff auf Cadolzburg anforderte. Zum Gl&#252;ck f&#252;r den Ort standen keine Flugzeuge zur Verf&#252;gung. Dennoch wurde der Widerstand mit Artillerie und Panzerkanonen niedergek&#228;mpft und die Cadolzburg mit Raketen beschossen. Nach Abschluss der K&#228;mpfe brannte nicht nur die Burg. Sechsundf&#252;nfzig weitere Geb&#228;ude – Wohnh&#228;user, Werkst&#228;tten, St&#228;lle und Scheunen – waren mehr oder weniger zerst&#246;rt, besch&#228;digt und unbenutzbar. Au&#223;erdem mussten die Einwohner zusammenr&#252;cken. Ausgebombte und Evakuierte aus N&#252;rnberg und aus Norddeutschland wurden hier untergebracht. Am 1946 kamen die Fl&#252;chtlingstrecks aus Ostpreu&#223;en, Pommern und Schlesien. Die Versorgungslage war schwierig und die Wohnungsnot gravierend. Aber dennoch ging es langsam aufw&#228;rts und Cadolzburg wandelte sein Gesicht in den Jahren 1950-1970 erheblich.</p>
<p>Sp&#228;t wurde mit einem Kostenaufwand von mehr als 20 Mill. Euro die zerst&#246;rte Cadolzburg soweit wieder hergestellt, dass sie &#228;u&#223;erlich ihr altes Aussehen erlangt hat.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Stadtbegehung</span></p>
<p>Vielleicht beginnt man mit Stadtbegehung am „Bleistift“, dem Aussichtsturm. Er befindet sich au&#223;erhalb der Altstadt, auf dem h&#246;chsten Punkt, heute umgeben von lauter Einfamilienh&#228;usern. Der sogenannte Bleistift wurde 1893 im <a title="Neugotik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neugotik">neugotischen</a> Stil errichtet. Er bietet bei klarem Wetter eine weit reichende Rundumsicht. Man kann sich hier auch gut &#252;ber den Ort und die Umgebung orientieren. Fr&#252;her war er vor allem f&#252;r die F&#252;rther ein beliebtes Ausflugsziel, um am Wochenende oder besonders zur Kirschbaumbl&#252;te mit der Bahn nach Cadolzburg zu fahren. Ein quadratisches Holztreppenhaus f&#252;hrt &#252;ber f&#252;nf Stockwerke nach oben. Den Abschluss bildet eine Turmspitze mit vier dekorativ hervortretenden Fenstern an jeder Seite. Der Turm ist gegen einen Spendenbeitrag zu begehen und grunds&#228;tzlich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang unbewacht offen.</p>
<p>Heute sieht man wenig vom historischen Leid des Ortes, wenn man durch das Obere Tor die Stadt betritt und auf dem Marktplatz steht. Sch&#246;ne renovierte Fachwerkh&#228;user stehen hier, kleine Restaurants und Kneipen sind darinnen untergebracht. Im Sommer stehen Tische und St&#252;hle auf der Stra&#223;e.</p>
<p>Wenn man die Stra&#223;e entlang schlendert kommt man ganz automatisch zur Burg. Schon der Vorraum zur Burg ist sehenswert. Hier befinden sich ein ehemaliges Schulhaus, das heutige Pfarrhaus und Privatwohnungen. Dann kommt man &#252;ber eine Br&#252;cke zur Burg. Leider ist das Tor meistens verschlossen. Das ist aber nicht so schlimm, weil man vom Innenraum der Burg auch so gut wie keinen Ausblick hat und die R&#228;umlichkeiten selbst noch nicht renoviert und eingerichtet sind.</p>
<p>Eine gepflasterte Stra&#223;e f&#252;hrt links von der Burg zum Heimatmuseum im ehemaligen Rathaus. Es wurde 1668 erbaut. Der Heimatverein das <em>Rangau-Heimathaus</em> hat das Museum eingerichtet. In zw&#246;lf R&#228;umen bietet es einen &#220;berblick &#252;ber die Geschichte Cadolzburgs sowie der Geologie der Region. (&#214;ffnungszeiten: Dez. &#8211; Feb. und Aug. nach Vereinbarung, sonst 1. und 3. Sonntag im Monat 10-12 und 13-17 Uhr).</p>
<p>Dann gehen wir hinunter zur Kirche. Sie wurde 1750/51 in klassizistischen Barockformen als Saalbau neu &#252;ber einem wohl gotischen Vorg&#228;ngerbau errichtet. Das Innere bestimmt eine umlaufende <a title="Empore" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empore">Emporenanlage</a> mit einer Altarwand im Osten und der <a title="Orgel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orgel">Orgel</a> im Westen. Der <a title="Taufbecken" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taufbecken">Taufstein</a> entstammt der barocken Neubauphase (datiert 1751). Beachtlich ist die wohl erst nachtr&#228;glich aus sp&#228;tgotischen Holzschnitzfiguren zusammengestellte Kreuzigungsgruppe aus dem Umkreis des <a title="Veit Sto&#223;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Veit_Sto%C3%9F">Veit Sto&#223;</a>.</p>
<p>Unten kommt man zu den Gemeindeweihern, von denen man bereits einen sch&#246;nen Blick auf die Burg hat. Es schlie&#223;t sich das Bauhaus, also das ehemalige Landwirtschaftshaus der Burgherren an. Heute befindet sich darinnen ein Restaurant.</p>
<p>Der kulinarische Tipp:</p>
<p>Der Bauhof und seine Geschichte sind eng verbunden mit der „Cadolzburg“, die sich unweit der historischen Gastst&#228;tte befindet. Die erste urkundliche Erw&#228;hnung, des Bauhofes datiert aus jener Zeit, wo mit dem Bau der Burg begonnen wurde. Aus der alten Familien-Chronik geht hervor, dass der Bauhof als Vorwerk der Burg entstand. &#220;ber den Bauernhof und seine Brauerei mussten sich urspr&#252;nglich die Besitzer der Burg ern&#228;hren. Der Bau fungierte auch als Zehnthof, in dem die Untertanen den Zehnten f&#252;r den Burggrafen abgeben mussten. Jede 10. Fuhre Getreide, aber auch Rinder, Schweine, Fisch, Gefl&#252;gel und Eier gingen an den Burgadel. Selbstverst&#228;ndlich forderten die Herrschaften auch den Zehnten vom selbstgebrauten Bier und Branntwein. Anno 1645 konnte der Bauernhof, mit Brauerei, Gasthaus und Brennerei von den Vorfahren der heutigen Besitzer erworben werden. 1925 wurden Brauerei und Brennerei aufgegeben, der Bauernhof und die Gastst&#228;tte jedoch weitergef&#252;hrt.</p>
<p>Heute hat das Restaurant einen guten Ruf &#252;ber Cadolzburg hinaus. Die regionalen und saisonalen Speisen werden mit Liebe zubereitet, ein stets freundlicher Service und gem&#252;tliche R&#228;umlichkeiten erwarten den Gast. Der Bauhof ist f&#252;r jeden Anlass eine gute Empfehlung.</p>
<p> (Restaurant Bauhof, Thomas Wei&#223;mann, Bauhof 1, 90556 Cadolzburg, Tel.: 09103-713 444, www.restaurant-bauhof.de)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/aus-dem-buch-stille-wege-rund-um-nuernberg/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulinarischer Tipp zwischen Cadolzburg und Seuckendorf</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-zwischen-cadolzburg-und-seuckendorf</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-zwischen-cadolzburg-und-seuckendorf#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 10:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Cadolzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Seuckendorf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1165</guid>
		<description><![CDATA[Kulinarischer Tipp: K&#228;mpfen wir uns noch ein St&#252;ck durch das Industriegebiet voran, sto&#223;en wir auf das „Gw&#228;xhaus“. Das Gew&#228;chshaus hat einen guten Ruf. Selbst im tiefsten Winter sitzen die Besucher mitten im Gr&#252;nen. Philodendron, Zimmerlinde, Monstera und Co. dr&#228;ngen sich als &#252;ppige Reminiszenz an die einstige Funktion des gl&#228;sernen Geb&#228;udes auf den Fensterb&#228;nken, Gr&#252;n h&#228;ngt<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-zwischen-cadolzburg-und-seuckendorf">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kulinarischer Tipp:<br />
K&#228;mpfen wir uns noch ein St&#252;ck durch das Industriegebiet voran, sto&#223;en wir auf das „Gw&#228;xhaus“. Das Gew&#228;chshaus hat einen guten Ruf. Selbst im tiefsten Winter sitzen die Besucher mitten im Gr&#252;nen. Philodendron, Zimmerlinde, Monstera und Co. dr&#228;ngen sich als &#252;ppige Reminiszenz an die einstige Funktion des gl&#228;sernen Geb&#228;udes auf den Fensterb&#228;nken, Gr&#252;n h&#228;ngt von der Decke, sprie&#223;t aus allen Ecken. Je nach Tageszeit und Wochentag bestellen Gesch&#228;ftsleute unter dem Glasdach ein schnelles Mittagessen, legen Spazierg&#228;nger eine Rast ein, treffen sich Frauen nach dem Einkauf zum Plausch oder Gro&#223;eltern genie&#223;en am fr&#252;hen Sonntagnachmittag mit ihren Enkeln hei&#223;e Schokolade und Sacher oder hausgemachtes Eis.</p>
<p>Damit es den vielen Stammgastgaumen aus dem Industriegebiet nicht langweilig wird, wechselt von Montag bis Donnerstag der Mittagstisch. Serviert werden dann einfache Gerichte, etwa Bratw&#252;rste mit Kraut, Pichelsteiner oder gef&#252;lltes Omelette mit Rahmchampignons und Salat. Aber nat&#252;rlich kann man auch a la carte bestellen. Man findet mit Sicherheit etwas f&#252;r jeden Geschmack. (Gw&#228;xhaus, Cafe, Bistro, Cadolzburg / Erzleitenm&#252;hle 3, Tel.: 0911 / 75 68 340, <a href="http://www.gwaexhaus.de">www.gwaexhaus.de</a>)</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1075" title="stille-wege-cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" width="63" height="93" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-zwischen-cadolzburg-und-seuckendorf/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aischgr&#252;nder Bierstra&#223;e: kulinarischer Tipp</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp-2</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp-2#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 14:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pahres]]></category>
		<category><![CDATA[professionelles Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1206</guid>
		<description><![CDATA[In Pahres erreichen wir die n&#228;chste Brauerei. Es ist die Privatbrauerei Hofmann. Die Geschichte dieser Brauerei, direkt an der Aisch gelegen, kann nachweislich bis zum Jahre 1663 zur&#252;ckverfolgt werden. Seit dieser Zeit wird die Kunst des Bierbrauens von den V&#228;tern an die S&#246;hne weiter vermittelt. Besonderer Wert wird auf hochwertige Rohstoffe bei der Bierherstellung gelegt.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp-2">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Pahres erreichen wir die n&#228;chste Brauerei. Es ist die Privatbrauerei Hofmann.<br />
Die Geschichte dieser Brauerei, direkt an der Aisch gelegen,  kann nachweislich bis zum Jahre 1663 zur&#252;ckverfolgt werden. Seit dieser Zeit wird die Kunst des Bierbrauens von den V&#228;tern an die S&#246;hne weiter vermittelt. Besonderer Wert wird auf hochwertige Rohstoffe bei der Bierherstellung gelegt. Nur heimische Braugerste, feiner Hopfen und reines Wasser aus eigenem Brunnen, sowie beste Reinzuchthefe werden verwendet. Noch heute wird das Reinheitsgebot von Herzog Wilhelm von Bayern aus dem Jahre 1516 strikt eingehalten. Zusammen mit den Familienrezepten garantiert dies die hohe Qualit&#228;t der Bier-Spezialit&#228;ten. Alle Biere sind ganzj&#228;hrige auch im Fass erh&#228;ltlich (10-50 l). Jedes erste Augustwochenende im Jahre wird die Pahreser Kirchweih gefeiert, mit extra gebrautem Kirchweihbier, das nur an diesen Tagen in Pahres, frisch vom Fass, erh&#228;ltlich ist. Die Bierspezialit&#228;ten sind: Helles Landbier, Hopfengold-Pilsener, Fest-M&#228;rzen, Alt-Pahreser-Dunkel, Doppel-Bock, Weihnachts-Festbier, Lagerbier, Wei&#223;bier hefetr&#252;b.<br />
(Dettendorfer Stra&#223;e 1, 91468 Pahres, Telefon (0 91 63) 99 87-0, www.hofmann-bier.de) </p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp-2/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Aischgr&#252;nder Bierstra&#223;e</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/die-aischgruender-bierstrasse</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/die-aischgruender-bierstrasse#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aischgrund]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Windsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1191</guid>
		<description><![CDATA[Vor knapp 10 Jahren schlossen sich acht Brauereien zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, um den Bierfreunden die M&#246;glichkeit zu geben, echte fr&#228;nkische Brautradition zu erleben. Die Familienbrauereien befinden sich alle entlang des Aischgrundes. &#220;ber Jahrzehnte und vielen Generationen hinweg wurden die Rezepturen zum Brauen der s&#252;ffigen Biere weitervererbt und daher kann man mit Fug und Recht<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/die-aischgruender-bierstrasse">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp 10 Jahren schlossen sich acht Brauereien zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, um den Bierfreunden die M&#246;glichkeit zu geben, echte fr&#228;nkische Brautradition zu erleben. Die Familienbrauereien befinden sich alle entlang des Aischgrundes. &#220;ber Jahrzehnte und vielen Generationen hinweg wurden die Rezepturen zum Brauen der s&#252;ffigen Biere weitervererbt und daher kann man mit Fug und Recht noch von echter Brau-Tradition reden.<br />
Die Bierstra&#223;e beginnt in Bad Windsheim und endet nach einigen Windungen in Uehlfeld. Die Strecke betr&#228;gt ungef&#228;hr 33 Km. Diese Strecke nimmt auch der Aischtalradweg. Wenn man unterwegs ab und zu einkehren m&#246;chte sollte man am besten mit dem Rad fahren. Aber Achtung, wenn man zu viel Promille hat kann man auch als Radfahrer seinen F&#252;hrerschein verlieren.</p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-1075" title="stille-wege-cover" src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" width="63" height="93" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/die-aischgruender-bierstrasse/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aischgr&#252;nder Bierstra&#223;e: kulinarischer Tipp</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 15:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aischgrund]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schwanfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1208</guid>
		<description><![CDATA[Und dann kommt auch schon Uehlfeld in Sicht. Das ist das Ende der Bierstra&#223;e. Aber hier m&#252;ssen wir uns noch zwei weitere Brauereien ansehen und vielleicht ein kleines Bier probieren. Die Brauerei Prechtel befindet sich in der Ortsmitte von Uehlfeld direkt an der Bundesstra&#223;e B 470 (gegen&#252;ber von der Kirche). Seit &#252;ber 100 Jahren ist<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann kommt auch schon Uehlfeld in Sicht. Das ist das Ende der Bierstra&#223;e. Aber hier m&#252;ssen wir uns noch zwei weitere Brauereien ansehen und vielleicht ein kleines Bier probieren.<br />
Die Brauerei Prechtel  befindet sich in der Ortsmitte von Uehlfeld direkt an der Bundesstra&#223;e B 470 (gegen&#252;ber von der Kirche). Seit &#252;ber 100 Jahren ist die Familie Prechtel Eigent&#252;mer der Brauerei. Die Bierherstellung erfolgt noch ganz bewusst im Sinne alter Handwerkskunst. So werden im Sudhaus die R&#252;hrwerke noch mittels Transmission angetrieben, die W&#252;rzek&#252;hlung erfolgt auf einem K&#252;hlschiff und die G&#228;rung noch in offenen G&#228;rbottichen.<br />
Gebraut wird das ganze Jahr &#252;ber eine Sorte &#8211; das s&#252;ffige Landbier. Doch an Festtagen gibt es immer wieder einen besonderen &#8220;Stoff&#8221;; in der Fastenzeit das Starkbier; zur Kirchweih und zu Weihnachten das Festbier. Eine weitere Besonderheit ist noch das Hausbrauen. Hierbei kann sich jeder &#8220;Hausbrauer&#8221; nach Anmeldung und zu bestimmten Terminen seine eigenen F&#228;sser in der Brauerei mit einem unfiltrierten Spezialbier f&#252;llen lassen.<br />
Karpfentipp: Im Brauerei Gasthof Prechtel kann man auch Karpfen genie&#223;en. Es gibt. Karpfen gebacken &#038; blau, Ged&#252;nstetes Karpfenfilet in pikanter Kr&#228;uter-Senfso&#223;e und Karpfenknusper gebacken<br />
(Hauptstra&#223;e 24, 91486 Uehlfeld, Telefon (0 91 63) 2 28)</p>
<p>Auch die &#228;lteste Familienbrauerei der Region befindet sich in Uehlfeld. Es ist die Brauerei Zwanzger Bereits seit 1639 wird in der mittlerweile 12 Generation hier Bier gebraut. Es gibt Vollbier, Zwanzger Pils, Hausbr&#228;u (naturtr&#252;b), Uehlfelder Weisse und Festbier.<br />
 (Burghaslacherstr. 10 , 91486 Uehlfeld, Tel.: (09163)959756, www.brauerei-gasthof-zwanzger.de) </p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/aischgruender-bierstrasse-kulinarischer-tipp/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulinarischer Tipp in Cadolzburg</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-in-cadolzburg</link>
		<comments>http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-in-cadolzburg#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 11:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franken blog]]></category>
		<category><![CDATA[Cadolzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarischer Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Stille Wege rund um Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwanfelder.info/?p=1162</guid>
		<description><![CDATA[Der kulinarische Tipp: Der Bauhof und seine Geschichte sind eng verbunden mit der „Cadolzburg“, die sich unweit der historischen Gastst&#228;tte befindet. Die erste urkundliche Erw&#228;hnung, des Bauhofes datiert aus jener Zeit, wo mit dem Bau der Burg begonnen wurde. Aus der alten Familien-Chronik geht hervor, dass der Bauhof als Vorwerk der Burg entstand. &#220;ber den<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-in-cadolzburg">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kulinarische Tipp:</p>
<p>Der Bauhof und seine Geschichte sind eng verbunden mit der „Cadolzburg“, die sich unweit der historischen Gastst&#228;tte befindet. Die erste urkundliche Erw&#228;hnung, des Bauhofes datiert aus jener Zeit, wo mit dem Bau der Burg begonnen wurde. Aus der alten Familien-Chronik geht hervor, dass der Bauhof als Vorwerk der Burg entstand. &#220;ber den Bauernhof und seine Brauerei mussten sich urspr&#252;nglich die Besitzer der Burg ern&#228;hren. Der Bau fungierte auch als Zehnthof, in dem die Untertanen den Zehnten f&#252;r den Burggrafen abgeben mussten. Jede 10. Fuhre Getreide, aber auch Rinder, Schweine, Fisch, Gefl&#252;gel und Eier gingen an den Burgadel. Selbstverst&#228;ndlich forderten die Herrschaften auch den Zehnten vom selbstgebrauten Bier und Branntwein. Anno 1645 konnte der Bauernhof, mit Brauerei, Gasthaus und Brennerei von den Vorfahren der heutigen Besitzer erworben werden. 1925 wurden Brauerei und Brennerei aufgegeben, der Bauernhof und die Gastst&#228;tte jedoch weitergef&#252;hrt.</p>
<p>Heute hat das Restaurant einen guten Ruf &#252;ber Cadolzburg hinaus. Die regionalen und saisonalen Speisen werden mit Liebe zubereitet, ein stets freundlicher Service und gem&#252;tliche R&#228;umlichkeiten erwarten den Gast. Der Bauhof ist f&#252;r jeden Anlass eine gute Empfehlung.</p>
<p> (Restaurant Bauhof, Thomas Wei&#223;mann, Bauhof 1, 90556 Cadolzburg, Tel.: 09103-713 444, <a href="http://www.restaurant-bauhof.de">www.restaurant-bauhof.de</a>)</p>
<p> </p>
<p>Weitere Informatioinen finden Sie in diesem Buch: <a href="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img src="http://www.schwanfelder.info/blog/wp-content/uploads/2009/08/stille-wege-cover.jpg" alt="stille-wege-cover" title="stille-wege-cover" width="63,5" height="93,5" class="alignleft size-full wp-image-1075" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwanfelder.info/kulinarischer-tipp-in-cadolzburg/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

