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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Karpfen</title>
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		<title>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter Teil 1 Wanderung von Gasseldorf nach Streitberg Lage Ebermannstadt befindet sich nord&#246;stlich von Forchheim. Man erreicht die Stadt von Forchheim &#252;ber die B 470 Highlights der Stadtbegehung: Marktplatz mit historischem H&#228;userensemble und Marienkapelle Highlights der Wanderung: Gasseldorf und der „Hunnenstein“, Leinleitertal, Schlo&#223; und Parkanlage in Unterleinleiter, Felsenensemble bei<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/durch-die-taeler-von-wiesent-und-leinleiter">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die T&#228;ler von Wiesent und Leinleiter<br />
Teil 1<br />
Wanderung von Gasseldorf nach Streitberg</p>
<p>Lage Ebermannstadt befindet sich nord&#246;stlich von Forchheim. Man erreicht die Stadt von Forchheim &#252;ber die B 470<br />
Highlights der Stadtbegehung: Marktplatz mit historischem H&#228;userensemble und Marienkapelle<br />
Highlights der Wanderung: Gasseldorf und der „Hunnenstein“, Leinleitertal, Schlo&#223; und Parkanlage in Unterleinleiter, Felsenensemble bei Veilbronn,<br />
Wanderung: Von Gasseldorf durch das Leinleitertal bis Veilbronn und zur&#252;ck durch das Leidingshofertal bis Streitberg und zur&#252;ck nach Gasseldorf. Wegstrecke: ca 17 km; Gehzeit: ca. 5 Stunden.</p>
<p>Ebermannstadt nennt sich die heimliche Hauptstadt der Fr&#228;nkischen Schweiz, wobei der Name Eingangstor zur Fr&#228;nkischen Schweiz wohl den Sachverhalt besser treffen w&#252;rde. Andere nennen die Stadt auch noch Herz der Fr&#228;nkischen Schweiz. Herz hat Ebermannstadt mit Sicherheit. Ein Spaziergang durch die Stadt macht viel Freude. Etwas versteckt liegt die sehenswerte Ebermannst&#228;dter Altstadt. Sie verf&#252;gt aber viel fr&#228;nkischen Charme. Dazu laden auch die Gesch&#228;fte, Cafés und Gastst&#228;tten ein, die im Sommer mit Bierg&#228;rten erg&#228;nzt werden. Auch zwei Brauereien gibt es noch in der Stadt, die ihr Bier nach eigenen Rezepten brauen.</p>
<p>Gang in die Geschichte<br />
Der Ort wurde bereits 981 als kaiserliche &#8220;villa Ebermarstad&#8221; genannt. Aber die Urspr&#252;nge des Ortes geht in die Zeit vor 531 zur&#252;ck. Ca. 1230 kommt Ebermannstadt in den Besitz der Herren von Schl&#252;sselberg. Am 9.10.1323 erfolgt die Stadterhebung durch Kaiser Ludwig von Bayern. Ebermannstadt darf befestigt werden, bekommt das Marktrecht und erh&#228;lt einen Rat.<br />
1430 wurde der Ort durch Hussiten zerst&#246;rt, die damals in der ganzen Region schrecklich w&#252;teten. Erneute Verw&#252;stungen gab es im Zweiten Markgrafenkrieg 1552, im Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg durch die Schweden und schlie&#223;lich 1796 unter durchziehenden Franzosen. Eine steile Aufw&#228;rtsentwicklung der Stadt erfolgt insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Damals fanden hier viele Heimatvertriebene, vor allem aus Schlesien, Ostpreu&#223;en und aus dem Sudetenraum eine neue Heimat.<br />
So ist die Stadt heute auf der einen Seite modern, aufstrebend, dynamisch, auf der anderen Seite aber immer noch gem&#252;tlich und traditionell.</p>
<p>Stadtbegehung<br />
Die Altstadt besitzt viele sehenswerte Fachwerkh&#228;usern besonders auch um den Marktplatz, so dass es Sinn macht, auch dort mit der Stadtbegehung zu beginnen.<br />
Mit dem Erhalt der Stadtrechte 1323 durfte auch Markt abgehalten werden. Ein gro&#223;z&#252;giger Marktplatz war also wichtig. Auf ihm wurden auch die Vieh-, Pferde- und Schweinem&#228;rkte abgehalten. Zum Marktplatz geh&#246;ren seit langer Zeit auch die Brunnen. 1867 wurde anstelle der urspr&#252;nglichen zwei Brunnen ein gusseiserner Brunnen, mit 4 Wassersch&#246;pfern und einer vergoldeten Marienfigur errichtet. 1998 wurde bei der Neugestaltung der Hauptstra&#223;e und des Marktplatzes der gesamte Bereich verkehrsberuhigt und wieder zwei Brunnen eingegliedert. Der neue Marienbrunnen ist in seiner Form dem 1867 errichteten Brunnen entlehnt. In der Achse steht der zweite Brunnen. Der Marktplatz ist heute Fu&#223;g&#228;ngerzone.<br />
Die Stadtanlage mit dem Verlauf der Strassen und Pl&#228;tze sind seit dem Mittelalter unver&#228;ndert. Allerdings sind bei jedem Kriegsgeschehen wichtige Teile der Stadt zerst&#246;rt worden. So ging auch im 30-j&#228;hrigen Krieg die Stadt in Flammen auf. Dabei wurde das Rathaus auf dem Marktplatz und mit ihm das Archiv der Stadt, zerst&#246;rt. Nach Ende des 30-J&#228;hrigen Krieges errichtete man an dieser Stelle das neue Rathaus, das Mitte des 19. Jahrhunderts wegen Bauf&#228;lligkeit wieder abgebrochen und durch den Sandsteinbau ersetzt wurde. Bis Anfang der 70er Jahre befand sich ein kleiner Turm auf dem Geb&#228;ude. Im gro&#223;en Rathaussaal befand sich zeitweise das Heimatmuseum. Heute ist der Bau im Privatbesitz.<br />
Fachwerkh&#228;user gibt es in der Stadt noch viele. Aber auch sie wurden ein Opfer der Kriegswirren. So datieren heute die &#228;ltesten Fachwerkh&#228;user aus der Zeit nach 1670. Etwa die H&#228;lfte der H&#228;user steht unter Denkmalschutz sowie die gesamte Altstadt unter Ensembleschutz.<br />
Das &#228;lteste Geb&#228;ude der Stadt ist die Marienkapelle (etwa 13.Jahrh.) mit Wehrturm, gotischem Grundbau und sp&#228;tbarocker Innenausstattung. Das Deckengem&#228;lde im Chor wurde bei der letzten Restaurierung, die 1978 beendet wurde, freigelegt. Die Bemalung der Empore und Decke datieren von 1687/88. Der Innenraum wurde 1796 beim Durchzug der napoleonischen Truppen teilweise zerst&#246;rt.<br />
Bereits im 14. Jahrhundert werden zwei Kirchen erw&#228;hnt, so m&#252;ssen auch wir auf die zweite Kirche hinweisen. Es ist die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus.<br />
Urspr&#252;nglich stand an dieser Stelle eine mit 4-Scharwacht&#252;rmen versehene Wehrkirche die wegen Bauf&#228;lligkeit 1853 durch einen einfachen Neubau ersetzt wurde. 1859 erfolgte die Einweihung der Stadtpfarrkirche.<br />
Interessant ist das Scheunenviertel, das unter Ensembleschutz steht. Die Bebauung in der Altstadt war genau festgelegt. So durften nur die Stallungen und ein kleiner Anbau in der N&#228;he des Hauses gebaut werden. Aus Platzgr&#252;nden und zum Feuerschutz wurden die Scheunen au&#223;erhalb der Stadt errichtet. Wie wichtig dieser Feuerschutz war, zeigte der Brand von 1900 bei dem 24 Scheunen nach einem Blitzeinschlag ein Raub der Flammen wurden</p>
<p>Kulinarische Tipps:<br />
Nat&#252;rlich gibt es auch in Ebermannstadt zwei Brauereien, die man unbedingt besuchen sollte.<br />
Beginnen wir mit der Brauerei und dem Gasthof Schwanenbr&#228;u. Seit 1812 wird Pilsner, Vollbier, M&#228;rzen, Festbier (zum Altstadtfest) und Weihnachtsbock gebraut. Dazu kommen diverse geistige Getr&#228;nke. Das Bier und den Schnaps kann man in der Gastst&#228;tte und im idyllischen Biergarten probieren. Die K&#252;che bietet nicht nur fr&#228;nkische Kost, sondern durchaus auch internationale Gourmet-K&#252;che. In der Saison gibt es eine reichhaltige Karpfenkarte. Dann erst erkennt man in vielen Varianten man Karpfen zubereiten kann. Im Biergarten gibt es nat&#252;rlich auch z&#252;nftige Brotzeiten.<br />
(Am Marktplatz 2, 91320 Ebermannstadt, Tel. 0 91 94 &#8211; 2 09, www.schwanenbraeu.de) </p>
<p>Weiterhin ist zu erw&#228;hnen die Brauerei und Gasthof Sonnenbr&#228;u. Das Bier wird im ehemaligen „Kommunbrauhaus“ der Stadt Ebermannstadt gebraut. Das Ergebnis sind Sonnen-Pils, Sonnen-Gold und Kellerbier. Der Brauer empfiehlt insbesondere die oberg&#228;rige Spezialit&#228;t „Eber- Wei&#223;e“. In der Brennerei wird auch ein „Bier-Brand“ hergestellt. Im Gasthof gibt es als Speisen Karpfen, Forellen, fr&#228;nkische Spezialit&#228;ten und vegetarische Gerichte.<br />
(Hauptstr. 29, 91320 Ebermannstadt, Tel. 09194-9093)<br />
Weitere Informatioinen finden Sie in dem Buch &#8220;Sillte Wege rund um N&#252;rnberg&#8221;, erschienen im Bergverlag.</p>
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