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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Buddha</title>
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	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
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		<title>Weise Texte zitieren&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt. Er ist nicht am rechten Weg. Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/weise-texte-zitieren">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer oft weise Texte zitiert und dennoch diese nicht in die Praxis umsetzt und nicht danach lebt, der ist <span style="text-decoration: underline;">wie ein Hirte, der die K&#252;he der Herde des Nachbarn z&#228;hlt.</span> <strong>Er ist nicht am rechten Weg</strong>.</p>
<p>Wer aber auch ohne weise Texte zu zitieren den Prinzipien der Lehre folgt, den Neid, den Hass und die Entt&#228;uschung ablegt, mit tiefem inneren Frieden und frei von Abh&#228;ngigkeiten, sich an nichts festh&#228;lt in dieser Welt oder in der n&#228;chsten, <strong>der ist auf dem rechten Weg.</strong></p>
<p>(Aus dem Buddhismus; Dhammapada 19,20)</p>
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		<title>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen. Doch Geheimnis und Erscheinungsformen entspringen aus derselben Quelle. Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit: Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen. ((Tao Te King, 1)) Der chinesische Steinmetz Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis-2">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.<br />
Doch Geheimnis und Erscheinungsformen<br />
entspringen aus derselben Quelle.<br />
Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit:<br />
Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen.<br />
((Tao Te King, 1))</p>
<p>Der chinesische Steinmetz<br />
Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser von China. Er trieb die Steuern in die H&#246;he und behandelte jeden, der nicht seiner ebenb&#252;rtig war, wie Dreck. Der Steinmetz verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit. Darum hatte er nicht viel Geld f&#252;r sich selbst.<br />
Eines Tages w&#252;nschte er sich, m&#228;chtiger zu sein als der Kaiser. Ihm sollte dieser Wunsch erf&#252;llt werden. Er wurde zur Sonne, die m&#228;chtiger war als der Kaiser. Doch es gab noch etwas, das m&#228;chtiger war als die Sonne: die Wolken. Sie nehmen der Sonne das Licht. So wurde er zur Wolke. Es gab aber etwas, das noch m&#228;chtiger war: der Wind. Er kann die Wolken vertreiben. Der Wind war aber nicht so m&#228;chtig wie der Stein. Er h&#228;lt dem Wind stand. Das Einzige, was noch st&#228;rker war als ein Stein, ist ein Steinmetz. Er kann den Stein zerschlagen. Und so wurde der Steinmetz wieder zu dem, was er war. Mit einem kleinen Unterschied: Er war gl&#252;cklich.</p>
<p>((nach: www.1000-maerchen.de [09.03.2007]))</p>
<p>Versagen ist eine g&#252;nstige Gelegenheit.<br />
Gibst du jemand anderem die Schuld,<br />
dann nimmt das Beschuldigen kein Ende.<br />
Daher erf&#252;llen die Meister ihre eigenen Verpflichtungen<br />
und berichtigen ihre eigenen Fehler.<br />
Sie tun, was sie tun m&#252;ssen,<br />
und verlangen nichts von anderen.<br />
((Tao Te King, 79))</p>
<p>Das gro&#223;e Tao flie&#223;t &#252;berallhin.<br />
Alle Dinge gehen aus ihm hervor,<br />
doch es erschafft sie nicht.<br />
Es ergie&#223;t sich in sein Werk,<br />
doch es erhebt keine Forderung.<br />
[…]<br />
Da es mit allen Dingen verbunden<br />
und in ihrem Innersten verborgen ist,<br />
kann man es bescheiden nennen.<br />
Da alle Dinge in es hinein verschwinden<br />
und nur dies allein bestehen bleibt,<br />
kann man es gro&#223; nennen.<br />
Es ist sich seiner Gr&#246;&#223;e nicht bewusst;<br />
folglich ist es wahrhaft gro&#223;.<br />
((Tao Te King, 34))</p>
<p>In der Tat, die Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zum Erfolg. Und die Erfolgreichen tun gut daran, den Anfang zu machen. Sun Tzu beschreibt den erfolgreichen und bescheidenen Feldherrn, Konfuzius beschreiben wie bescheiden der Edle handelt und Laotse &#252;bt sich im Paradigmenwechsel. Der Gro&#223;e wird so richtig gro&#223;, wenn er bescheiden klein bleibt. Eben wie der chinesische Steinmetz. Und er ist dar&#252;ber hinaus auch noch gl&#252;cklich geworden.<br />
Wie »leicht« haben es Menschen, die in sich gefestigt sind. Wie »schwer« haben es viele Manager, die &#252;berfordert sind und mit ihrer T&#228;tigkeit nicht zurechtkommen. Wie problematisch ist es f&#252;r die Menschen, die solchen Managern ausgeliefert sind. In der Krise demaskieren sich die Unbescheidenen.</p>
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		<title>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis. In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen. Doch Geheimnis und Erscheinungsformen entspringen aus derselben Quelle. Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit: Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen. ((Tao Te King, 1)) Der chinesische Steinmetz Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/frei-von-begierde-erkennst-du-klar-das-geheimnis">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis.<br />
In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.<br />
Doch Geheimnis und Erscheinungsformen<br />
entspringen aus derselben Quelle.<br />
Diese Quelle bezeichnet man als Dunkelheit:<br />
Das Dunkel inmitten von Dunkelheit, das Tor zu allem Verstehen.<br />
((Tao Te King, 1))</p>
<p>Der chinesische Steinmetz<br />
Es war einmal ein Steinmetz. Er &#228;rgerte sich Tag f&#252;r Tag &#252;ber den Kaiser, den Kaiser von China. Er trieb die Steuern in die H&#246;he und behandelte jeden, der nicht seiner ebenb&#252;rtig war, wie Dreck. Der Steinmetz verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit. Darum hatte er nicht viel Geld f&#252;r sich selbst.<br />
Eines Tages w&#252;nschte er sich, m&#228;chtiger zu sein als der Kaiser. Ihm sollte dieser Wunsch erf&#252;llt werden. Er wurde zur Sonne, die m&#228;chtiger war als der Kaiser. Doch es gab noch etwas, das m&#228;chtiger war als die Sonne: die Wolken. Sie nehmen der Sonne das Licht. So wurde er zur Wolke. Es gab aber etwas, das noch m&#228;chtiger war: der Wind. Er kann die Wolken vertreiben. Der Wind war aber nicht so m&#228;chtig wie der Stein. Er h&#228;lt dem Wind stand. Das Einzige, was noch st&#228;rker war als ein Stein, ist ein Steinmetz. Er kann den Stein zerschlagen. Und so wurde der Steinmetz wieder zu dem, was er war. Mit einem kleinen Unterschied: Er war gl&#252;cklich.</p>
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		<title>Bescheidenheit ist der Schl&#252;ssel zur Pers&#246;nlichkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 10:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Motto hei&#223;t: Auf dem Boden bleiben. Der Manager darf nicht abheben. Erfolg ist gut. Steigt der Erfolg aber zu Kopf, wird er zum gef&#228;hrlichen Bumerang. Manager sind gut beraten, wenn sie eine Prise Demut behalten. Nicht sie allein sind die gro&#223;en Macher. Sondern viele andere haben auch Anteil an ihrem Erfolg. Der gute Manager<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/bescheidenheit-ist-der-schluessel-zur-persoenlichkeit">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Motto hei&#223;t: Auf dem Boden bleiben. Der Manager darf nicht abheben. Erfolg ist gut. Steigt der Erfolg aber zu Kopf, wird er zum gef&#228;hrlichen Bumerang. Manager sind gut beraten, wenn sie eine Prise Demut behalten. Nicht sie allein sind die gro&#223;en Macher. Sondern viele andere haben auch Anteil an ihrem Erfolg. Der gute Manager hat den Erfolg nur organisiert.<br />
Nur Pers&#246;nlichkeiten &#252;berzeugen. Nur Pers&#246;nlichkeiten f&#252;hren und motivieren gleicherma&#223;en. Darum sollte sich der Manager um seine Pers&#246;nlichkeit k&#252;mmern. Pers&#246;nlichkeit resultiert aus der gelernten und verarbeiteten Erfahrung. Jede Erfahrung ist in diesem Sinne gut. Dem Manager ist viel Erfahrung zu w&#252;nschen.</p>
<p>Wie beschreibt Sun Tzu den Idealen Feldherrn? </p>
<p>Er sollte vorr&#252;cken ohne Ruhm zu begehren, er sollte sich zur&#252;ckziehen, ohne Schande zu bef&#252;rchten, sein einziger Gedanke sollte es sein, sein Land zu sch&#228;tzen und seinem Lehnsherrn gut zu dienen. Dann ist er ein Juwel des Reiches.</p>
<p>Lunyu 7.36<br />
Der Meister sprach: Verschwendung macht die Menschen unbescheiden, Sparsamkeit macht sie unflexibel. Doch es ist besser unflexibel zu sein als unbescheiden.</p>
<p>Lunyu 15.18<br />
Konfuzius sprach: Der Edle macht Rechtschaffenheit zu seiner Basis, Korrektheit zur Ma&#223;gabe seines Handelns und Bescheidenheit zu seiner Gespr&#228;chshaltung. Vertrauensw&#252;rdigkeit ist sein Mittel zum Erfolg – und das macht den Edlen aus!</p>
<p>Lunyu 14.26<br />
Konfuzius sprach: Befasse Dich nur mit den Aufgaben, die auch Deinem Posten entsprechen.<br />
Meister Zeng erwiderte: Ein Edler ist, wer versucht, nur die Dinge zu planen, die innerhalb seines Einflusses liegen.</p>
<p>Lunyu 2.13<br />
Zi Gong fragte, was einen Edlen ausmache. Der Meister sprach: Er predigt nur das, was er zuvor schon selbst in die Tat umgesetzt hat.</p>
<p>Lunyu 7.38<br />
Der Meister Konfuzius war zugleich sanftm&#252;tig und streng, er war Ehrfurcht gebietend, ohne grausam zu sein, und dabei liebensw&#252;rdig und ausgeglichen.</p>
<p>Lunyu 13.26<br />
Konfuzius sprach: Der Edle ist erhaben, aber nicht stolz. Der Gemeine ist stolz, aber nicht wirklich erhaben.</p>
<p> […]<br />
Er hat, besitzt aber nicht,<br />
handelt, erwartet aber nicht.<br />
Wenn sein Werk getan ist, vergisst er es.<br />
Eben darum w&#228;hrt es ewig.<br />
((Tao Te King, 2))</p>
<p>Verehrt man die Gro&#223;en zu sehr,<br />
werden die Menschen kraftlos.<br />
Steht Besitz zu hoch im Kurs,<br />
beginnen die Menschen zu stehlen.<br />
Hat man zu viele W&#252;nsche,<br />
verirrt sich das Herz.<br />
Der Meister lenkt,<br />
indem er den Geist der Menschen leert<br />
und ihr Innerstes f&#252;llt,<br />
indem er ihren Ehrgeiz schw&#228;cht<br />
und ihre Entschlossenheit st&#228;rkt.<br />
Er hilft den Menschen, alles loszuwerden,<br />
was sie wissen und was sie begehren,<br />
und sorgt f&#252;r Verwirrung<br />
bei jenen, die sich f&#252;r Wissende halten.<br />
&#220;be dich im Nichttun,<br />
und alles f&#252;gt sich zum Guten.<br />
((Tao Te King, 3))</p>
<p>Wenn ein Land gro&#223;e Macht erlangt,<br />
wird es wie das Meer:<br />
Alle Fl&#252;sse flie&#223;en stromabw&#228;rts hinein.<br />
Je m&#228;chtiger es wird,<br />
desto dringender ist Bescheidenheit geboten.<br />
Bescheidenheit bedeutet, dem Tao zu vertrauen<br />
und sich deshalb nicht verteidigen zu m&#252;ssen.<br />
Ein gro&#223;er Staat gleicht einem gro&#223;en Menschen:<br />
Wenn der einen Fehler begeht, erkennt er ihn.<br />
Nachdem er ihn erkannt hat, gibt er ihn zu.<br />
Nachdem er ihn zugegeben hat, berichtigt er ihn.<br />
Er betrachtet diejenigen, die seine Fehler aufzeigen,<br />
als seine wohl wollensten Lehrer.<br />
((Tao Te King, 61))</p>
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		<title>Ich setze auf Begeisterung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer lebt und arbeitet nicht gerne mit Begeisterung. Aber woher kommt die Begeisterung? Zum einen von der eigenen Lebenseinstellung. Es gibt nun einmal Optimisten und auch Pessimisten. Aber wichtig sind auch die Rahmenbedingungen, die en Menschen ein kreatives und interessantes Leben und Arbeiten erm&#246;glichen. In vielen F&#228;llen kommt dann die Begeisterung von selbst. Sun Tzu<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/ich-setze-auf-begeisterung">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer lebt und arbeitet nicht gerne mit Begeisterung. Aber woher kommt die Begeisterung? Zum einen von der eigenen Lebenseinstellung. Es gibt nun einmal Optimisten und auch Pessimisten. Aber wichtig sind auch die Rahmenbedingungen, die en Menschen ein kreatives und interessantes Leben und Arbeiten erm&#246;glichen. In vielen F&#228;llen kommt dann die Begeisterung von selbst.</p>
<p>Sun Tzu h&#228;lt nichts davon mit plumper Begeisterung in den Krieg zu ziehen. Aber sehr wohl will er seinen Soldaten Begeisterung vermitteln. Das klingt bei ihm folgenderma&#223;en:</p>
<p>Wenn ein General zeigt, dass er Vertrauen in seine M&#228;nner hat, aber jedes Mal daran erinnert, dass seine Befehle befolgt werden m&#252;ssen wird der Gewinn beiderseitig sein.</p>
<p>Lunyu 7.8<br />
Konfuzius sprach: Wer nicht begeisterungsf&#228;hig ist, den unterrichte ich nicht. Wer nicht selbst nach Worten sucht, den leite ich nicht an. Wer mir nicht die restlichen drei Ecken zeigt, wenn ich eine Ecke aufgezeigt habe, den unterweise ich nicht weiter. </p>
<p>Lunyu 16.5<br />
Konfuzius sprach: Es gibt drei Arten von Freuden, die gesund sind, und drei Arten von Freuden, die einem nur schaden. Es ist gut, sich mit gutem Stil und Musik selbst zu disziplinieren. Es ist auch gut, wenn man Freude daran hat, das Gute an anderen Menschen hervorzuheben. Ferner ist es gut, wenn man weise Freunde um sich sammelt. Sch&#228;dlich hingegen ist es, sich an schlechter Musik zu erg&#246;tzen, wenn man sich Ausschweifungen hingibt und wenn man an &#252;berm&#228;&#223;igen Festgelagen teilnimmt.</p>
<p>Schaffe Heiligkeit und Weisheit ab,<br />
und die Menschen werden hundertmal gl&#252;cklicher sein.<br />
Schaffe Moral und Gesetze ab,<br />
und die Menschen werden das Richtige tun.<br />
Schaffe Ehrgeiz und Gewinnsucht ab,<br />
und es wird keine Diebe geben.<br />
Sollten diese drei Schritte nicht reichen,<br />
dann bleib einfach im Mittelpunkt des Kreises<br />
und lass allen Dingen freien Lauf.<br />
((Tao Te King, 19))</p>
<p>[…]<br />
Wenn die Regierung sich zu sehr einmischt,<br />
verlieren die Menschen den Mut.<br />
[…]<br />
((Tao Te King, 75))</p>
<p>Die Wissenden reden nicht.<br />
Die Redenden wissen nicht.<br />
((Tao Te King, 56))</p>
<p>Ist Begeisterung die Eintrittskarte oder ist es die Aufgabe von F&#252;hrern, Begeisterung zu erzeugen? Wahrscheinlich d&#252;rfte beides eine gewisse Relevanz haben. Wenn man selbst nicht begeisterungsf&#228;hig ist, kann man wahrscheinlich auch keine Begeisterung wecken. Aber es ist die Aufgabe des F&#252;hrers, den Lauf der Begeisterung zu forcieren. Konfuzius will Begeisterung &#252;ber die „richtigen Freuden“ wecken und Laotse pl&#228;diert f&#252;r den Freiraum des Handelns. Gerade dies sollten sich die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik merken: Freiraum schafft Begeisterung.<br />
Der Freiraum in einem Unternehmen kann umso besser, umso kreativer, umso effizienter ausgenutzt werden, je besser Mitarbeiter und Manager dar&#252;ber in einen Dialog kommen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Versager sind als F&#252;hrungskr&#228;fte unbrauchbar</title>
		<link>http://www.schwanfelder.info/versager-sind-als-fuehrungskraefte-unbrauchbar</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo Erfolg ist, ist auch Misserfolg. Wo hohe Anforderungen gestellt werden, gibt es auch viele Menschen, die diesen Anspr&#252;chen nicht gerecht werden. Wenn man sich das Chaos unserer heutigen Welt ansieht, so k&#246;nnte man meinen, dass es viele Versager gibt und damit dieses Weltchaos verursachen. Wenn wir den Grund daf&#252;r suchen, so k&#246;nnten wir konstatieren,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/versager-sind-als-fuehrungskraefte-unbrauchbar">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Wo Erfolg ist, ist auch Misserfolg. Wo hohe Anforderungen gestellt werden, gibt es auch viele Menschen, die diesen Anspr&#252;chen nicht gerecht werden. Wenn man sich das Chaos unserer heutigen Welt ansieht, so k&#246;nnte man meinen, dass es viele Versager gibt und damit dieses Weltchaos verursachen. Wenn wir den Grund daf&#252;r suchen, so k&#246;nnten wir konstatieren, dass, w&#252;rde sich jeder analog seiner eigenen inneren Kraft also seiner eigenen Eigenschaften einbringen, es gar keine Versager geben kann. Zum Versager werden sie nur, wenn sie zwar die hohen Anforderungen nicht bestehen k&#246;nnen, sie trotzdem nach einer hohen Verantwortung streben. Die eigene Erkenntnis kann einen selbst bewahren zum Versager zu werden. Sollte man dies bei anderen erkennen, sollte man sie auch darauf hinweisen. Vermeintliche Gewinner k&#246;nnen zu Versager werden, wenn sie zu viel Gier an den Tag legen.</p>
<p>Lunyu 17.15<br />
Der Meister sprach: Kann man denn mit einem gemeinen Streber in den Staatsdienst treten? Wenn jener den Posten noch nicht hat, f&#252;rchtet er doch nur, ihn nicht zu bekommen. Und wenn er den Posten hat, so f&#252;rchtet er nur, er k&#246;nnte ihn wieder verlieren. F&#252;rchtet er aber um seinen Posten, so ist er zu allem f&#228;hig.</p>
<p>Lunyu 4.5<br />
Der Meister sprach: Reichtum und Rang – das w&#252;nschen sich alle. Kann man beides aber nicht auf dem rechten Weg erlangen, so l&#228;sst man es. Armut und niedrige Stellung – das verw&#252;nschen alle. Kann man sich aber nicht auf dem rechten Weg davon befreien, so l&#228;sst man es. Denn wenn der Edle sich von der Humanit&#228;t entfernt, was bleibt ihm dann noch? Nicht f&#252;r die Dauer einer Mahlzeit wendet er sich von ihr ab. In allen Pr&#252;fungen und N&#246;ten h&#228;lt er an ihr fest.</p>
<p>Lunyu 4.11<br />
Konfuzius sprach: W&#228;hrend der Edle nur an seine Tugend denkt, denkt der Gemeine nur an seinen Grund und Boden. W&#228;hrend der Edle nach Gerechtigkeit strebt, strebt der Gemeine nur nach seinem privaten Vorteil.</p>
<p>Lunyu 4.12<br />
Konfuzius sprach: Wer in seinem Tun nur an den eigenen Vorteil denkt, der wird sich viele Feinde machen. </p>
<p>Lunyu 15.2<br />
Als im Staate Chen die Vorr&#228;te zur Neige gegangen waren, wurde die Gefolgschaft so schwach, dass sie nicht mehr weiterziehen konnten. Wuterf&#252;llt trat Zig Lu vor Konfuzius und sprach: Kann es denn sein, dass Edle auch Not leiden m&#252;ssen? Konfuzius sprach: Ein Edler wird in widrigen Umst&#228;nden noch fester – nur der gemeine Mann wird &#252;ber die Str&#228;nge schlagen.</p>
<p>Lunyu 1.8<br />
Konfuzius sprach: Ein Edler genie&#223;t nur dann Achtung, wenn er sich auch w&#252;rdevoll verh&#228;lt. Er darf nicht stur auf seiner Bildung beharren, Loyalit&#228;t und Vertrauen sind ihm das Wichtigste. Er hat nur Freunde, die seiner auch w&#252;rdig sind. Und hat er etwas falsch gemacht, so schreckt er nicht davor zur&#252;ck, seine Fehler zu korrigieren.</p>
<p>Manchmal kann unsere gr&#246;&#223;te Schw&#228;che auch unsere gr&#246;&#223;te St&#228;rke sein. So etwa bei jenem Jungen, der im Alter von 10 Jahren beschloss, Judo zu lernen – obwohl er bei einem Verkehrsunfall seinen linken Arm verloren hatte.<br />
Der Junge nahm Judo-Unterricht bei einem Judo-Meister. Er lernte schnell, verstand aber nicht, warum ihm der Meister nach drei Monaten nur einen einzigen Griff beigebracht hatte.<br />
&#8220;Meister&#8221;, sagte er, &#8220;sollte ich nicht mehr Griffe lernen?&#8221;<br />
Der Meister antwortete: &#8220;Das ist der einzige Griff, den du kennen musst&#8221;. Der Junge verstand den Meister nicht, aber er trainierte diesen einen Griff weiter.<br />
Monate sp&#228;ter nahm der Junge das erste Mal an einem Turnier teil. Zu seinem Erstaunen gewann er die ersten beiden K&#228;mpfe ohne gro&#223;e M&#252;he. Beim dritten Kampf hatte er etwas mehr M&#252;he, aber schlie&#223;lich gewann er auch diesen mit seinem einzigen Griff, den er kannte. Er hatte es bis in die Endrunde geschafft. Hier traf er auf einen Gegner, der sehr viel gr&#246;&#223;er, st&#228;rker und erfahrener war als er. Zun&#228;chst schien es, als habe er keine Chance. Der Schiedsrichter hatte sogar Angst, dass sich der Junge verletzen k&#246;nnte und wollte den Kampf absagen. Der Meister aber beharrte darauf, dass der Junge weiterk&#228;mpfen sollte.<br />
Kurz nach Wiederaufnahme des Kampfes machte der Gegner einen Fehler, den der Junge nutzte, um seinen Griff anzubringen. Der Junge gewann das Turnier.<br />
Auf dem Nachhauseweg gingen der Meister und der Junge nochmals alle K&#228;mpfe durch und analysierten sie. Der Junge nahm all seinen Mut zusammen und fragte den Meister:<br />
&#8220;Meister, wie konnte ich das Turnier nur mit einem einzigen Griff gewinnen?&#8221;<br />
&#8220;Aus zwei Gr&#252;nden&#8221; antwortete der Meister. &#8220;Erstens beherrscht du einen der schwierigsten W&#252;rfe des Judo meisterhaft. Und zweitens besteht die einzige Verteidigung gegen diesen Griff darin, dass dein Gegner deinen linken Arm fassen kann&#8221;.<br />
Die gr&#246;&#223;te Schw&#228;che des Jungen war zugleich seine gr&#246;&#223;te St&#228;rke.</p>
<p>Der gro&#223;e Weg ist leicht zu gehen,<br />
doch die Menschen bevorzugen die Seitenpfade.<br />
Erkenn es, wenn die Dinge aus dem Gleichgewicht sind.<br />
Bleib zentriert im Tao.<br />
…<br />
Wenn reiche Spekulanten Erfolg haben,<br />
w&#228;hrend Bauern ihr Land verlieren;<br />
wenn die Regierung Geld ausgibt<br />
f&#252;r Waffen statt f&#252;r Hilfsprogramme;<br />
wenn die Oberen verschwenderisch<br />
und verantwortungslos sind,<br />
w&#228;hrend die Armen immer &#228;rmer werden –<br />
all dies ist Raub und Chaos.<br />
Es stimmt nicht mit dem Tao &#252;berein.<br />
((Tao Te King, 53))</p>
<p>Das Tao tut nie etwas,<br />
doch durch es wird alles getan.<br />
K&#246;nnten gro&#223;e M&#228;nner und Frauen<br />
ihre Mitte in ihm finden,<br />
w&#252;rde die ganze Welt, ihren nat&#252;rlichen Rhythmen gem&#228;&#223;,<br />
von selbst umgewandelt werden.<br />
Die Menschen w&#228;ren zufrieden<br />
mit ihrem schlichten, allt&#228;glichen Leben,<br />
in Eintracht und frei von Begierde.<br />
Wenn es keine Begierde gibt,<br />
existiert alles und jedes in Frieden.<br />
((Tao Te King, 37))</p>
<p>Versager sind anscheinend solche Menschen, die sich der Gier und Begierde hingeben. Was man dagegen tun kann? Konfuzius stellt die Tugend in den Vordergrund. Und er provoziert uns mit dem Gegensatz: Tugend gegen Reichtum. Auf Reichtum, Ruhm, Ansehen und manches andere muss man nicht verzichten, wenn man sie auf dem rechten Weg erwirbt. Den rechten Weg beschreitet man, wenn man konsequent und bescheiden die eigenen St&#228;rken ausbaut. So k&#246;nnen Schw&#228;chen sich auch zu St&#228;rken entwickeln. Und Laotse f&#252;gt hinzu, dass man die Gerechten, aber auch die Versager an ihren Fr&#252;chten erkennen wird. Versager st&#252;rzen Unternehmen, Finanzm&#228;rkte, die ganze Welt ins Chaos. Es liegt an der Begierde. Und man sollte sich immer wieder an Konfuzius errinnern, der einfach vorschl&#228;gt, Fehler zuzugeben.</p>
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		<title>Nichtwissen ist wahres Wissen &#8211; und eine buddhistische Fabel</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laotse mutet uns wiederum den Paradigmenwechsel zu. Nicht auf das Wissen kommt es an. Das verstellt manchmal sogar den Blick auf sich selbst und auf andere. Anscheinend kann man auch zu viel Wissen haben? Laotse meint, dass uns Wissen auch im Wege stehen kann. Nichtwissen ist wahres Wissen. Anzunehmen, man wisse, ist eine Krankheit. Sieh<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/nichtwissen-ist-wahres-wissen-und-eine-buddhistische-fabel">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laotse mutet uns wiederum den Paradigmenwechsel zu. Nicht auf das Wissen kommt es an. Das verstellt manchmal sogar den Blick auf sich selbst und auf andere. Anscheinend kann man auch zu viel Wissen haben? Laotse meint, dass uns Wissen auch im Wege stehen kann.</p>
<p>Nichtwissen ist wahres Wissen.<br />
Anzunehmen, man wisse, ist eine Krankheit.<br />
Sieh zun&#228;chst ein, dass du krank bist;<br />
dann bist du auf dem Weg zur Gesundheit.<br />
Ein Meister ist sein eigener Arzt.<br />
Er hat sich von allem Wissen kuriert.<br />
Folglich ist er wahrhaft ganz.<br />
((Tao Te King, 71))</p>
<p>Eine buddhistische Legende besagt das Folgende:</p>
<p>Vater und Tochter verdienten sich als Akrobaten ihr Brot. Ihnen war bewusst, dass sie stark von der Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit des jeweils anderen abh&#228;ngig waren. W&#228;hrend der Vater einen massiven Bambusstock auf der Stirn balancierte, kletterte seine Tochter bis hoch auf die Spitze des Stocks.<br />
„Wir m&#252;ssen aufeinander aufpassen“, sagte der Vater. „Ich auf dich und du auf mich. Wenn du f&#228;llst haben wir beide keinen Verdienst mehr.“<br />
„Besser ist, wenn du auf dich aufpasst und ich auf mich“, sagte die Tochter. „Du bleibst ruhig und standfest, wenn ich hoch klettere. Das wird mir helfen. Aber du musst dich auf dich selbst konzentrieren. Ich werde hingegen acht geben, vorsichtig zu klettern, damit mir nichts passiert und ich nicht falle. So soll es sein. Du gibst dein Bestes in deinem Feld, ich gebe das Beste in meinem Feld. Jeder passt auf sich selber auf.</p>
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		<title>&#220;ber die Selbsterkenntnis</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Selbsterkenntnis (innere Kraft) und Einsch&#228;tzung nach au&#223;en (aufgrund der Justierung) hat Sun Tzu seine sehr pragmatische Meinung und &#220;berzeugung. Er sagt: Wenn Du deinen Feind und auch dich kennst, brauchst du nicht die Ergebnisse von einhundert K&#228;mpfen f&#252;rchten. Wenn du dich kennst, aber nicht den Feind, wirst du f&#252;r jeden Sieg eine Niederlage erleiden.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/ueber-die-selbsterkenntnis">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Selbsterkenntnis (innere Kraft) und Einsch&#228;tzung nach au&#223;en (aufgrund der Justierung) hat Sun Tzu seine sehr pragmatische Meinung und &#220;berzeugung. Er sagt:</p>
<p>Wenn Du deinen Feind und auch dich kennst, brauchst du nicht die Ergebnisse von einhundert K&#228;mpfen f&#252;rchten. Wenn du dich kennst, aber nicht den Feind, wirst du f&#252;r jeden Sieg eine Niederlage erleiden. Wenn du weder dich noch den Feind kennst, wirst du in jeder Schlacht versagen.</p>
<p>Auch Konfuzius besch&#228;ftigt sich mit dem Sein und dem Scheinen. Was bin ich und wie sch&#228;tze ich die anderen ein? Es geht um das Verst&#228;ndnis f&#252;r andere und um die eigene Einstellung. Menschlichkeit nennt dies Konfuzius.</p>
<p>Lunyu 15.28<br />
Der Meister sprach: Wenn ein Mann von allen gehasst wird, muss man das &#252;berpr&#252;fen. Wenn ein Mann von allen geliebt wird, muss man das auch &#252;berpr&#252;fen.</p>
<p>Lunyu 13.24<br />
Zi Gong fragte: Was ist von einem Mann zu halten, den alle im Dorf lieben? Der Meister sprach: Das reicht nicht.<br />
Was ist von einem Mann zu halten, den alle im Dorf hassen?<br />
Der Meister sprach: Das reicht auch nicht. Am besten ist es, wenn die Guten im Dorf ihn lieben, die Schlechten ihn aber hassen.</p>
<p>Lunyu 16.9<br />
Konfuzius sprach: Am h&#246;chsten steht, wer alles intuitiv versteht. Danach kommt, wer durch Lernen zur Erkenntnis gelangt. Es folgt der, der erst lernt, wenn er in Schwierigkeiten ist. Wer nicht einmal lernt, wenn er in Not ist – den h&#228;lt das Volk f&#252;r das Letzte.</p>
<p>Lunyu 8.5<br />
Der Meister Zeng sprach: F&#228;higkeiten haben und trotzdem Leute um Rat fragen, die [scheinbar] keine F&#228;higkeiten besitzen, mit seiner eigenen F&#252;lle einen Menschen befragen, der [scheinbar] weniger hat, den eigenen Besitz ansehen, als sei er keiner, die eigene F&#252;lle ansehen, als sei sie Leere – ach! fr&#252;her, da hatte ich noch einen Freund, der so etwas konnte. </p>
<p>Lunyu 4.2<br />
Konfuzius sprach: Wer keine echte Menschlichkeit besitzt, wird Widrigkeiten nicht lange ertragen und genauso wenig immer gl&#252;cklich sein. Wer jedoch Menschlichkeit besitzt, findet in ihr seine Ruhe – der Weise vermag sie zu nutzen.</p>
<p>Lunyu 19.9<br />
Zixia sprach: Der Edle wirkt auf drei verschiedene Weisen: Wenn man ihn anblickt, erscheint er w&#252;rdevoll, wenn man sich ihm n&#228;hert, ist er warmherzig, wenn man seinen Worten lauscht, wirkt er streng.</p>
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		<title>Das Fundament meines Lebens ist meine innere Kraft</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Fundament meines Lebens ist meine innere Kraft: Aber kenne ich diese innere Kraft eigentlich? Wir wissen, dass jeder Mensch &#252;ber eine innere Kraft verf&#252;gt. Das kann der „Innere Schweinehund“ sein, den so viele besiegen wollen. Die Schwierigkeit ist aber zun&#228;chst, diese omin&#246;se innere Kraft zu erkennen und vielleicht sogar zu benennen. (Laotse nennt sie<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/das-fundament-meines-lebens-ist-meine-innere-kraft">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fundament meines Lebens ist meine innere Kraft: Aber kenne ich diese innere Kraft eigentlich?</p>
<p>Wir wissen, dass jeder Mensch &#252;ber eine innere Kraft verf&#252;gt. Das kann der „Innere Schweinehund“ sein, den so viele besiegen wollen. Die Schwierigkeit ist aber zun&#228;chst, diese omin&#246;se innere Kraft zu erkennen und vielleicht sogar zu benennen. (Laotse nennt sie das Tao.) Erst dann kann man die innere Kraft auch weiter entwickeln. Es ist wichtig sich selbst zu erkennen. Diese „Selbsterkenntnis“ dient nicht nur der eigenen Befriedigung, sondern stellt auch gleichzeitig das Kriterienset dar, aufgrund dessen man andere Menschen bewertet. Somit wird sozusagen auch der eigene Horizont gegen&#252;ber der Situation nach drau&#223;en justiert. Was ist mit dieser Justierung auf sich hat, mag die erste Geschichte verdeutlichen:</p>
<p>Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.<br />
Als sie wieder zur&#252;ckkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: &#8220;Wie war dieser Ausflug?&#8221; &#8220;Sehr interessant!&#8221; antwortete der Sohn.<br />
&#8220;Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein k&#246;nnen?&#8221; &#8220;Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.&#8221;<br />
&#8220;Was hast du also gelernt?&#8221; fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: &#8220;Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufh&#246;rt. Wir haben pr&#228;chtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.&#8221;<br />
Der Vater war sprachlos.<br />
Und der Sohn f&#252;gte noch hinzu: &#8220;Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.&#8221; </p>
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		<title>Wie mache ich das Beste aus meinem Leben &#8211; 3. Teil</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laotse stellt sich den Menschen in der Welt sehr idealtypisch vor. Er sollte im Taoaufgehen. Dass dies nur ein Traum ist vermutet man schon bei dem vielen Konjunktiv seiner Aussage. Vermutlich glaubt er das selbst nicht. Deshalb legt er noch konkret nach. Er hat konkrete Vorstellungen wie „sein“ Edler zu sein hat. Und gleich noch<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/wie-mache-ich-das-beste-aus-meinem-leben-3-teil">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laotse stellt sich den Menschen in der Welt sehr idealtypisch vor. Er sollte im Taoaufgehen. Dass dies nur ein Traum ist vermutet man schon bei dem vielen Konjunktiv seiner Aussage. Vermutlich glaubt er das selbst nicht. Deshalb legt er noch konkret nach. Er hat konkrete Vorstellungen wie „sein“ Edler zu sein hat. Und gleich noch eingegangen werden soll an dieser Stelle, denn es betrifft den Akteur, auf den Paradigmenwechsel, der von Laotse ausgeht. Er erkl&#228;rt vermeintliche Schw&#228;chen zu St&#228;rken. Und bringt sogar treffende Beispiele.</p>
<p> […]<br />
K&#246;nnten gro&#223;e M&#228;nner und Frauen<br />
im Tao zentriert bleiben,<br />
w&#228;ren alle Dinge im Einklang.<br />
Die Welt w&#252;rde zu einem Paradies werden.<br />
Alle Menschen lebten in Frieden,<br />
und das Gesetz w&#228;re in ihre Herzen eingeschrieben.<br />
[…]<br />
((Tao Te King, 32))</p>
<p>Ich habe blo&#223; drei Dinge zu lehren:<br />
Einfachheit, Nachsicht und Mitgef&#252;hl.<br />
Diese drei sind deine gr&#246;&#223;ten Sch&#228;tze.<br />
Sei einfach im Handeln und Denken –<br />
[…]<br />
Sei nachsichtig gegen Freunde und Feinde<br />
[…]<br />
Sei mitf&#252;hlend gegen&#252;ber dir selbst –<br />
Und du bringst alle Wesen auf der Welt in Einklang.<br />
((Tao Te King, 67))</p>
<p>Willst du etwas schmaler machen,<br />
musst du es vorher sich ausweiten lassen.<br />
Willst du etwas loswerden,<br />
musst du es vorher aufbl&#252;hen lassen.<br />
Willst du etwas nehmen,<br />
musst du vorher zulassen, dass es gegeben wird.<br />
[…]<br />
Das Weiche &#252;berwindet das Harte.<br />
Das Langsame &#252;berwindet das Schnelle.<br />
Lass dein Wirken ein Geheimnis bleiben.<br />
Zeig den Menschen blo&#223; das Ergebnis.<br />
((Tao Te King, 36))</p>
<p>Wir k&#246;nnen davon ausgehen, dass jeder Mensch so geboren wird, dass er Harmonie, Liebe und Frieden als erstrebenswert ansieht. Keiner w&#252;nscht sich Konflikte und Streit, keiner will die Wut oder den Hass anderer auf sich ziehen. Dennoch geben wir uns sehr leicht dem Kreislauf „Wut kreiert Wut“ oder „Hass kreiert Hass“ hin. Wenn man diese negativen Gef&#252;hle aber mal gesondert, von au&#223;en betrachtet, dann erkennt man sie als das, was sie sind: sinnlose Energiefresser, die dem, der w&#252;tend ist, nichts bringen. Das Problem, das zur Wut gef&#252;hrt hat, wird dadurch weder besser, noch l&#246;st es sich in Luft auf. Wenn man ruhig bleibt, l&#228;sst sich mit k&#252;hlem Kopf alles kl&#228;ren und regeln. Es bedarf einiger &#220;bung, gegen diese „Aufreger“ immun zu werden, doch jeder kleine Sieg &#252;ber sie macht und st&#228;rker. (Fern&#246;stliche Weisheiten S 85)</p>
<p>Wie mache ich das Beste aus meinem Leben?<br />
Es beginnt mit der Einsicht, dass das Beste schon in mir angelegt ist. Dennoch bleibt es mir &#252;berlassen, es sozusagen zu entwickeln. Konfuzius entwickelt eine Vision vom „Edlen“. Das ist ein ehrenwerter Mensch, an den hohe Anforderungen gestellt werden. Das ist bis heute so geblieben. Wenn man einen Manager mit Verantwortung einstellt, so w&#252;nscht man sich einen ehrenwerten Menschen, der auch unterschiedliche Interessen ber&#252;cksichtigen kann. Der Taoismus best&#228;tigt zumeinen die Botschaft: Die gro&#223;e Kraft wohnt im Menschen selbst. Es muss nur gelingen, sie zu entfalten. Der Taoismus beschreibt diese Kraft als das Tao. Erst wenn wir Kontakt zu dieser inneren Kraft haben, k&#246;nnen wir nach au&#223;en wirken und zum ehrenwerten Menschen werden. Unser Verst&#228;ndnis wird wachsen, wenn wir den Paradigmenwechsel akzeptieren, den Laotse vorschl&#228;gt. Die Langsamen werden die Schnellen einmal &#252;berwinden.<br />
Und die alten Weisheiten, die uns &#252;berliefert wurden, empfehlen, dass wir uns an die Quelle des Lebens, an unseren Ursprung erinnern, wenn uns Wut und Hass einmal einnehmen sollten. Denn damals gab es nur Harmonie, Liebe und Frieden.</p>
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