Tagebuch zum Buch

10. Tagebucheintrag – Die Geschichte vom “kleinen Fahrradladen”

17. Februar 2010 | Von

Worte zum Nachdenken Ich besitze einen Kalender mit Weisheiten. Jeden morgen lese ich die Zitate und Geschichten. Dann denke ich über den Inhalt nach. Und mit neuer Kraft gehe ich dann zu meiner Arbeit. An diesem Tag fand ich auf meinem Kalenderblatt die folgenden Zitate und Geschichte: Es geht um Fähigkeiten. Welche Fähigkeit besitzen wir
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9. Tagebucheintrag – Die Geschichte vom „Kleinen Fahrradladen“

9. Februar 2010 | Von

Da saßen wir nun alle und nickten nur: Franz Käfer, Rudi Ernst, Peter Sauer, Ralf Horcher, Maria Mündler, Herbert Jäger, Oliver Feucht und ich. Wir sahen uns an. „Wollen wir?“ fragte Peter Sauer. „Aber klar.“ sagte Maria Mündler. „Das ist doch eine Chance.“ bemerkte Oliver Feucht. „Ich will aber nicht immer nur der Lehrling sein.“
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8. Tagebucheintrag – Die Geschichte vom „Kleinen Fahrradladen“

8. Februar 2010 | Von

So waren wir alle versammelt und warteten bangen Herzens, was uns die beiden Frauen eröffnen würden. Man merkte es ihr an, dass sie sich nicht wohl fühlte. Aber die Frau des Chefs hatte einen Auftrag auszuführen. Das tat sie nun. Sie verschränkte ihre Hände, um sie ruhig zu halten und begann zu sprechen. „Mein Mann
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7. Tagebucheintrag – Die Geschichte vom „Kleinen Fahrradladen“

6. Februar 2010 | Von

Es war genau eine Woche vergangen seit jenem Todesfall. Die Arbeit im Laden lief weiter, aber irgendwie auf kleiner Flamme. Wir spulten Routine ab. Aber wir spürten nicht mehr die aufmunternde Freude bei der Arbeit, die kreativen Kräfte, die uns so viele Ideen beschert hatten. Alles wirkte reichlich mau. So wie wenn eine dicke Decke
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6. Tagebucheintrag Die Geschichte vom kleinen Fahrradladen

3. Februar 2010 | Von

  Ich erinnere mich noch recht gut wie ich dann eines Tages im Fahrradladen stand und Herr Lehmann sich persönlich drei Stunden Zeit nahm, mir alles zeigte, mich herumführte, mich den anderen Mitarbeitern vorstellte und mir die erste Aufgabe gab. Ich sollte ein Fahrrad zusammenbauen, das aus welchen Gründen auch immer, in der Ecke der
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5. Tagebucheintrag Die Geschichte vom “kleinen Fahrradladen”

28. Januar 2010 | Von

  Zwei Tage später fand die Beerdigung statt. Am Laden hing ein großes Schild, sauber gedruckt: „Wegen Beerdigung geschlossen“. Wir gingen geschlossen auf den Friedhof. Dort sahen wir am Grab die Frau des Chefs und seine Tochter. Es gab keine weiteren direkten Verwandten. Die Tochter war bereits verheiratet. Ihr Mann stand neben ihr. Die beiden
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4. Tagebucheintrag Die Geschichte vom „Kleinen Fahrradladen“

27. Januar 2010 | Von

Ein Kunde verließ den Laden unverrichteter Dinge. Er wollte eigentlich ein Mountain Bike kaufen, aber der Verkäufer hatte ihn nicht ausreichend gut beraten können. Er war zu keinem ESelbstverntschluss gekommen. Das war Franz Käfer schon lange nicht mehr passiert. Normalerweise kauften die Kunden, wenn er sie beriet. Er umgarnte sie und begleitete sie bis zum
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3. Tagebucheintrag

25. Januar 2010 | Von

  Plötzlich war es ruhig im Laden, die Arbeitsgeräusche verstummten. Es war totenstill. Die Buchhalterin, die alte Maria, fasste sich als erste, schnappte nach Luft und stellte nur eine dumme, weil offensichtliche Frage: „Der Chef, Herr Lehmann ist gestorben?“ Ich nickte und empfand einen Kloß im Hals. „Ja, heute Nacht.“ Dann waren wieder alle stumm.
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2. Tagebucheintrag – Die Geschichte vom “Kleinen Fahrradladen”

22. Januar 2010 | Von

  Es war warm. Der April hatte mit Wärmerekorden begonnen. Es war schon fast sommerlich warm. Ich war richtig gut gelaunt. So ein schöner Tag. Heute Abend wollte ich mit meinem Freund in die Diskothek gehen und mal sehen, was sich sonst noch ergab. Ich hatte seit ein paar Tagen einen neuen Freund. Der war
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1. Tagebucheintrag

20. Januar 2010 | Von

Die Geschichte vom „Kleinen Fahrradladen“ Ich arbeite in einem kleinen Fahrradladen. Ich bin der Lehrling, weiblicher Lehrling. Mein Name ist Kuni. Ich glaube, wie jeder Lehrling, muss ich vieles machen, was die anderen nicht tun wollen. Aber ich bekomme auch Informationen, ich werde auch vernünftig ausgebildet. Und ich arbeite gerne hier – schon allein, weil
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