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	<title>Werner Schwanfelder &#187; Tagebuch zum Buch</title>
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	<description>Worte, Essays, Bücher</description>
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		<title>20. Tagebucheintrag zum &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 13:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Die wahre Geschichte: Wer viel arbeitet, soll auch gut ruhen Am n&#228;chsten Abend sa&#223;en sie wieder beisammen. Die Sonne schien, es war sommerlich warm. „Wir haben Feierabend.“ Sagte Oliver Feucht. „Ich wollte eigentlich mit Bianca spazieren gehen. Nun sitzen wir schon wieder den ganzen Abend hier.“ „Aber du willst doch mit einsteigen?“ fragte ihn<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/20-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Die wahre Geschichte: Wer viel arbeitet, soll auch gut ruhen</strong></p>
<p>Am n&#228;chsten Abend sa&#223;en sie wieder beisammen. Die Sonne schien, es war sommerlich warm. „Wir haben Feierabend.“ Sagte Oliver Feucht. „Ich wollte eigentlich mit Bianca spazieren gehen. Nun sitzen wir schon wieder den ganzen Abend hier.“</p>
<p>„Aber du willst doch mit einsteigen?“ fragte ihn Maria.</p>
<p>„Ja klar. Aber das hei&#223;t doch nicht, dass wir jetzt jeden Abend in der Firma sein m&#252;ssen.“</p>
<p>„Nat&#252;rlich nicht. Das w&#228;re auch ein Punkt &#252;ber den wir uns Gedanken machen m&#252;ssen.“ Maria griff den Faden auf. „Herbert, Du bist teilweise sehr lange im Laden. M&#252;ssen wir jetzt alle so lange bleiben, wenn wir nun Unternehmer sind?“</p>
<p>Herbert J&#228;ger zuckte mit den Achseln. „Ich w&#252;rde sagen, wenn es notwendig ist ja, wenn es nicht notwendig ist, nein.“</p>
<p>„Das kann ich mir aber nur schwer vorstellen.“ sagte Maria.</p>
<p>„Ganz einfach: Wenn heute noch eine Bestellung herausgehen muss, weil die Lieferung in einer Woche unbedingt erfolgen soll, dann muss die Bestellung eben noch herausgehen. Und auch wenn es Mitternacht wird.“</p>
<p>„Aber wir k&#246;nnen auch einmal nachmittags aufh&#246;ren, wenn es nichts mehr zu arbeiten gibt.“ erg&#228;nzte Oliver Feucht.</p>
<p>„Glaubst du, dass sich dies jemals ereignen wird?“ warf Ralf Horcher ein.</p>
<p>Franz K&#228;fer stand auf. Bisher hatte er der Diskussion ruhig zugeh&#246;rt. Nun mischte er sich ein. „Das ist doch genau die Frage, was wir wirklich wollen. Wollen wir uns engagieren, weil uns der Laden geh&#246;rt? Wollen wir ihn entwickeln, wollen wir ihn vergr&#246;&#223;ern, wollen wir investieren? Oder wollen wir nur eine ruhige Kugel in einer 35 Stunden-Woche schieben? Wenn wir solche Typen sind, sollten wir den Laden nicht kaufen. Wir sollten hoffen, dass ihn die Frau vom Chef gut verkaufen kann und der neue Eigent&#252;mer uns 35 Stunden lang besch&#228;ftigt. Und uns dann in Ruhe l&#228;sst. Dann kann jeder mit seiner Bianca spazieren gehen.“</p>
<p>Oliver Feucht sprang auf. „Macht Euch &#252;ber meine Bianca nicht lustig. Ihr werdet ja mit Eueren Frauen oder M&#228;nnern auch irgendwann mal eine bestimmte Zeit verbringen wollen.“</p>
<p>Herbert J&#228;ger winkte ab. „Das war doch nicht so gemeint.“</p>
<p>Aber Franz K&#228;fer entgegnete: „Doch gerade so war es gemeint. Was wollen wir? Wollen wir uns f&#252;r den Laden engagieren oder mit unseren Frauen und M&#228;nnern spazieren gehen?“</p>
<p>Maria beendete diese Diskussion. „Ich habe mich bisher schon immer f&#252;r den Laden engagiert. Das werde ich auch in Zukunft tun. Und vielleicht auch noch mit etwas mehr Herzblut, weil er dann mir geh&#246;rt. Aber das muss doch auch seine Grenzen haben. Ich kann doch nicht mein ganzes Leben im Laden verbringen?“</p>
<p>Herbert J&#228;ger versuchte zu vermitteln: „Du hast vollkommen recht. Arbeit und Freizeit m&#252;ssen ausgeglichen sein und sich erg&#228;nzen. Ihr wisst, ich habe zwei Kinder. Um die muss ich mich nat&#252;rlich auch k&#252;mmern. Ich w&#252;rde mir gro&#223;e Vorw&#252;rfe machen, wenn ich keine Zeit mehr f&#252;r meine Kinder h&#228;tte.“</p>
<p>Ich meldete mich an dieser Stelle der Diskussion. „Was wollen wir damit sagen? Ich gehe davon aus, dass ich ja wieder formulieren muss. W&#228;rt Ihr einverstanden, wenn ich so formuliere: Wir alle sind bereit uns f&#252;r den Laden zu engagieren und einzusetzen.“</p>
<p>Rudi Ernst sagte: „Das ist keine Frage. Ich stimme zu. Wenn einer nicht zustimmt, dann k&#246;nnen wir den Laden nicht &#252;bernehmen.“</p>
<p>Nun fuhr Oliver Feucht hoch: „Ja, aber was hei&#223;t das, Tag und Nacht?“</p>
<p>Franz K&#228;fer: „So viel wie notwendig.“</p>
<p>Ich erg&#228;nzte: “Aber nicht mehr. Das hei&#223;t, wenn nicht notwendig, kann man auch mal um 12.00 Uhr nach Hause gehen.“</p>
<p>„Aber nicht als Lehrling.“ knurrte Ralf Horcher und lachte gleichzeitig. Es war witzig gemeint. Aber ich hatte keine Lust auf Witze.</p>
<p>Ich versuchte zu formulieren: „Wir sind bereit, uns f&#252;r den Fahrradladen zu engagieren. Wann immer es notwendig ist, werden wir pr&#228;sent sein. Wir werden mit Worten und Taten den Fahrradladen f&#246;rdern. Aber wir achten auch darauf, dass wir selbst und unsere Umwelt gesund bleiben. Wir werden uns dazu die notwendige Freizeit nehmen und diese positiv konstruktiv  anwenden.“</p>
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		<title>19. Tagebucheintrag zum &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[  Im Zweifel mal an den anderen denken… Eine Geschichte Zwei Br&#252;der wohnten einst auf dem Berg Morija. Der J&#252;ngere war verheiratet und hatte Kinder, der &#196;ltere war unverheiratet und allein. Die beiden Br&#252;der arbeiteten zusammen, sie pfl&#252;gten das Feld zusammen und streuten zusammen Samen aus. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/19-tagebucheintrag-zum-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Im Zweifel mal an den anderen denken…</strong></p>
<p>Eine Geschichte</p>
<p>Zwei Br&#252;der wohnten einst auf dem Berg Morija. Der J&#252;ngere war verheiratet und hatte Kinder, der &#196;ltere war unverheiratet und allein. Die beiden Br&#252;der arbeiteten zusammen, sie pfl&#252;gten das Feld zusammen und streuten zusammen Samen aus. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleich gro&#223;e St&#246;&#223;e, f&#252;r jeden einen Sto&#223; Garben. Als es Nacht geworden war, legte sich jeder der beiden Br&#252;der bei seinen Garben nieder, um zu schlafen. Der &#228;ltere aber konnte keine Ruhe finden und sprach in seinem Herzen: &#8220;Mein Bruder hat eine Familie, ich bin dagegen allein und ohne Kinder, und doch habe ich gleich viele Garben genommen wie er. Das ist nicht recht.&#8221; Er stand auf, nahm von seinen Garben und schichtete sie heimlich und leise zu den Garben seines Bruders. Dann legte er sich wieder hin und schlief ein.<br />
In der gleichen Nacht nun, geraume Zeit sp&#228;ter, erwachte der J&#252;ngere. Auch er musste an seinen Bruder denken und sprach im Herzen: &#8220;Mein Bruder ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in seinen alten Tagen f&#252;r ihn sorgen?&#8221;<br />
Und er stand auf, nahm von seinen Garben und trug sie heimlich und leise<br />
hin&#252;ber zum Sto&#223; des &#196;lteren.<br />
Als es Tag wurde, erhoben sich die beiden Br&#252;der, und wie war jeder<br />
erstaunt, dass ihre Garbenst&#246;&#223;e die gleichen waren wie am Abend zuvor. Aber keiner sagte dem anderen ein Wort. In der zweiten Nacht wartete jeder ein Weilchen, bis er den anderen schlafend w&#228;hnte. Dann erhoben sie sich, und jeder nahm von seinen Garben, um sie zu Stoss des anderen zu tragen. Auf halbem Weg trafen sie pl&#246;tzlich aufeinander, und jeder erkannte, wie gut es der andere mit ihm meinte. Da lie&#223;en sie die Garben fallen und umarmten einander in br&#252;derlicher Liebe. Gott im Himmel aber schaute auf sie hernieder und sprach: &#8220;Heilig, heilig sei mir diese Ort. Hier will ich unter den Menschen wohnen.&#8221;</p>
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		<title>18. Tagebucheintrag &#8211; von der Geschichte des kleinen Fahrradladens</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Die &#252;ble Nachrede Eine Geschichte Ein Nachbar hatte &#252;ber K&#252;nzelmann schlecht geredet und die Ger&#252;chte waren bis zu K&#252;nzelmann gekommen. K&#252;nzelmann stellte den Nachbarn zur Rede. &#8220;Ich werde es bestimmt nicht wieder tun&#8221;, versprach der Nachbar. &#8220;Ich nehme alles zur&#252;ck, was ich &#252;ber Sie erz&#228;hlt habe&#8221;. K&#252;nzelmann sah den anderen ernst an. &#8220;Ich habe<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/18-tagebucheintrag-von-der-geschichte-des-kleinen-fahrradladens">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><strong>Die &#252;ble Nachrede</strong></p>
<p>Eine Geschichte</p>
<p>Ein Nachbar hatte &#252;ber K&#252;nzelmann schlecht geredet und die Ger&#252;chte waren bis zu K&#252;nzelmann gekommen. K&#252;nzelmann stellte den Nachbarn zur Rede.<br />
&#8220;Ich werde es bestimmt nicht wieder tun&#8221;, versprach der Nachbar. &#8220;Ich nehme alles zur&#252;ck, was ich &#252;ber Sie erz&#228;hlt habe&#8221;.<br />
K&#252;nzelmann sah den anderen ernst an. &#8220;Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen&#8221; erwiderte er. &#8220;Jedoch verlangt jede b&#246;se Tat ihre S&#252;hne.&#8221;<br />
&#8220;Ich bin gerne zu allem bereit.&#8221; sagte der Nachbar zerknirscht.<br />
K&#252;nzelmann erhob sich, ging ins sein Schlafzimmer und kam mit einem gro&#223;en Kopfkissen zur&#252;ck. &#8220;Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht.&#8221; sagte er.<br />
&#8220;Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zur&#252;ck, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der S&#252;hne erster Teil.&#8221;<br />
Der Nachbar tat, wie ihm gehei&#223;en. Als er wieder vor K&#252;nzelmann stand und ihm die leere Kissenh&#252;lle &#252;berreichte, fragte er: &#8220;Und der zweite Teil meiner Bu&#223;e?&#8221;<br />
&#8220;Gehen jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zur&#252;ck und sammeln Sie alle Federn wieder ein.&#8221;<br />
Der Nachbar stammelte verwirrt: &#8220;Ich kann doch unm&#246;glich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie k&#246;nnte ich sie alle wieder einfangen?&#8221;<br />
K&#252;nzelmann nickte ernst: &#8220;Das wollte ich h&#246;ren! Genau so ist es mit der &#252;blen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zur&#252;cknehmen?&#8221;</p>
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		<title>17.	Tagebucheintrag vom Kleinen Fahrradladen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Worte zum Nachdenken Heute las ich in meinem Weisheitskalender ein paar Geschichten. Sie handelten alle von Zusammenarbeit, Verantwortung und Verleumdung. Hier&#252;ber gibt es anscheinend viele Texte. Es sind Themen, die die Menschen einfach ber&#252;hren. Verantwortlich ist man nicht nur f&#252;r das, was man tut, sondern auch f&#252;r das, was man nicht tut. (Laotse) Die L&#246;ffel<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/17-tagebucheintrag-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worte zum Nachdenken</p>
<p>Heute las ich in meinem Weisheitskalender ein paar Geschichten. Sie handelten alle von Zusammenarbeit, Verantwortung und Verleumdung. Hier&#252;ber gibt es anscheinend viele Texte. Es sind Themen, die die Menschen einfach ber&#252;hren.</p>
<p>Verantwortlich ist man nicht nur f&#252;r das, was man tut,<br />
sondern auch f&#252;r das, was man nicht tut.<br />
(Laotse)</p>
<p>Die L&#246;ffel<br />
Eine Geschichte<br />
Ein Rabbi kommt zu Gott: &#8220;Herr, ich m&#246;chte die H&#246;lle sehen und auch den Himmel.&#8221;<br />
&#8220;Nimm Elia als F&#252;hrer&#8221; spricht der Sch&#246;pfer, &#8220;er wird dir beides zeigen.&#8221;<br />
Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand. Er f&#252;hrt ihn in einen gro&#223;en Raum. Ringsum Menschen mit langen L&#246;ffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem k&#246;stlichen Gericht. Alle sch&#246;pfen mit ihren langen L&#246;ffeln aus dem Topf. Aber die Menschen sehen mager aus, bla&#223;, elend. Kein Wunder: Ihre L&#246;ffel sind zu lang. Sie k&#246;nnen sie nicht zum Munde f&#252;hren. Das herrliche Essen ist nicht zu genie&#223;en.<br />
Die beiden gehen hinaus. &#8220;Welch seltsamer Raum war das?&#8221; fragt der Rabbi den Propheten. &#8220;Die H&#246;lle&#8221; lautet die Antwort.<br />
Sie betreten einen zweiten Raum. Alles genau wie im ersten. Ringsum Menschen mit langen L&#246;ffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem k&#246;stlichen Gericht. Alle sch&#246;pfen mit ihren langen L&#246;ffeln aus dem Topf. Aber &#8211; ein Unterschied zu dem ersten Raum: Diese Menschen sehen gesund aus, gut gen&#228;hrt und gl&#252;cklich.<br />
&#8220;Wie kommt das?&#8221; &#8211; Der Rabbi schaut genau hin. Da sieht er den Grund: Diese Menschen schieben sich die L&#246;ffel gegenseitig in den Mund, sie geben einander zu essen. Da wei&#223; der Rabbi, wo er ist.</p>
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		<title>16.	Tagebucheintrag &#8211; die Geschichte vom kleinen Fahrradladen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wir haben da schon wieder eine Regel gefunden!“ bemerkte Herbert J&#228;ger. „Kuni kannst du sie mal sch&#246;n ausformulieren? Das ist doch die richtige T&#228;tigkeit f&#252;r einen Lehrling.“ Franz K&#228;fer erhob die Hand. „Ich h&#228;tte da noch eine Frage.“ sagte er. „Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder Vorschl&#228;ge machen kann, auch bez&#252;glich des T&#228;tigkeitsgebietes des<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/16-tagebucheintrag-die-geschichte-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben da schon wieder eine Regel gefunden!“ bemerkte Herbert J&#228;ger. „Kuni kannst du sie mal sch&#246;n ausformulieren? Das ist doch die richtige T&#228;tigkeit f&#252;r einen Lehrling.“<br />
Franz K&#228;fer erhob die Hand. „Ich h&#228;tte da noch eine Frage.“ sagte er. „Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder Vorschl&#228;ge machen kann, auch bez&#252;glich des T&#228;tigkeitsgebietes des anderen. Aber wie sieht das dann mit der Verantwortung aus?“ Die anderen h&#246;rten gespannt zu. Ihnen d&#228;mmerte, dass der Sachverhalt vielleicht doch nicht so einfach war wie sie angenommen hatten. „Nehmen wir doch unseren Konflikt. Wenn Herbert J&#228;ger, wie er wollte, die 300 Fahrr&#228;der bestellt, tr&#228;gt er daf&#252;r auch die Verantwortung und zwar die alleinige Verantwortung. Wir k&#246;nnen uns hinterher dar&#252;ber &#228;rgern und haben vielleicht auch die monet&#228;ren Konsequenzen zu tragen. Aber Herbert J&#228;ger ist der Verantwortliche. Wenn ich einen anderen Vorschlag mache und mich durchsetze, trage ich die Verantwortung, weil ich den Vorschlag gemacht habe, aber eigentlich ist auch Herbert J&#228;ger schuld, weil es sich um sein Arbeitsgebiet handelt. Er ist f&#252;r den Einkauf verantwortlich. Wie sollen wir denn damit umgehen?“<br />
Maria zuckte mit den Schultern. „Eigentlich ist das doch ganz einfach. Jeder ist verantwortlich f&#252;r seinen Aufgabenbereich. Herbert J&#228;ger ist f&#252;r den Einkauf verantwortlich. Er ist damit verantwortlich ob er 300 oder 100 St&#252;ck einkauft, ob er einer Intuition folgt oder der Empfehlung von Franz K&#228;fer. Die Verantwortung als solche ist unteilbar. Ich bin verantwortlich f&#252;r die Buchhaltung – ohne wenn und aber. Es wird aber das Geheimnis unserer Zusammenarbeit sein, ob wir die kompetente Hilfe der anderen annehmen ohne gleich die Verantwortung abzugeben.“<br />
Franz K&#228;fer nickte. „Maria, das ist eine gute Antwort, finde ich. Genau so, sollte es eigentlich funktionieren. Und so lief es dann ja auch heute Morgen. Ich habe meine Bedenken vorgebracht  und Herbert hat sie sich angeh&#246;rt, seine Beweggr&#252;nde geschildert. Wir haben uns unterhalten, Argumente ausgetauscht. Letztendlich hat aber er entschieden. Und er wird auch die Verantwortung tragen. Diese Verantwortung l&#228;sst sich aber leichter tragen, wenn man wei&#223;, dass auch die anderen hinter der Entscheidung stehen.<br />
Herbert J&#228;ger stand abrupt auf. „Das hast du wirklich gut formuliert. Kuni kannst du daraus eine Empfehlung ableiten?“<br />
„Na ich versuch es einmal: Jeder von uns soll den anderen akzeptieren, achten und ehren. Jeder soll die Einw&#252;rfe, Vorschl&#228;ge und Kommentare der anderen ernst nehmen und positiv und aufgeschlossen damit umgehen. Wir gehen davon aus, dass sich die beiden, die mit einem solchen Vorschlag besch&#228;ftigt sind, sich selbst einigen. Wenn dies in Ausnahmef&#228;llen nicht m&#246;glich ist werden andere Mitarbeiter (vielleicht auch alle) hinzugezogen. Die Verantwortung bleibt aber bei dem Mitarbeiter, in dessen Arbeitsgebiet die Entscheidung f&#228;llt.“<br />
Herbert J&#228;ger nickte begeistert. „Das hast du gut formuliert.“ Und man sah es mir, dem Lehrling, vermutlich an, dass ich mich &#252;ber das Lob freute.<br />
Oliver Feucht hatte noch eine Idee. „Zu diesem Thema geh&#246;rt noch ein anderer Vorschlag: Wenn wir alle gleichberechtigt miteinander arbeiten und alle das Ganze zu verantworten haben, dann sollten wir uns auch alle gleicherma&#223;en anerkennen. Ich meine, es sollte verboten sein, &#252;ber einen anderen aus unserem Kreise herzuziehen, sei es ihm gegen&#252;ber direkt, sei es hinter seinem R&#252;cken.“<br />
„Aber das sagt unsere zweite Regel doch bereits aus.“ mutma&#223;te Peter Sauer. „Nein, ich bin in diesem Sinne mit dem Text noch nicht zufrieden. Ich m&#246;chte, dass wir uns ausdr&#252;cklich dazu verpflichten.“<br />
Ich fand die L&#246;sung: „Lass es uns doch so ausdr&#252;cken:<br />
Keiner soll den anderen verleumden. Jeder soll den anderen insbesondere in der &#214;ffentlichkeit verteidigen.“<br />
Herbert J&#228;ger klatschte jetzt sogar. Und die anderen folgten ihm.<br />
„Kuni, wir wussten gar nicht, dass du so gut formulieren kannst. Da k&#246;nntest du dich doch um unsere Werbetexte und Werbebrosch&#252;ren k&#252;mmern.“ sagte Franz K&#228;fer. „Gerne, wenn ihr einem Lehrlinge solche Aufgaben zutraut.“ erwiderte ich ein bisschen spitz.</p>
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		<title>15.	Tagebucheintrag &#8211; die Geschichte vom kleinen Fahrradladen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wahre Geschichte: Verleumdung ist out Am n&#228;chsten Tag gab es einen unsch&#246;nen Zwischenfall. Eigentlich hatte nichts darauf hingedeutet. Jeder ging seiner Arbeit nach. Herbert J&#228;ger machte eine Bestellung &#252;ber 300 Fahrr&#228;der bei einem seiner Hauptlieferanten fertig. Er hatte einen sehr guten Preis ausgehandelt und sich daher entschlossen diese relativ gro&#223;e Menge von einem Fahrradtyp<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/15-tagebucheintrag-die-geschichte-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wahre Geschichte: Verleumdung ist out</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag gab es einen unsch&#246;nen Zwischenfall. Eigentlich hatte nichts darauf hingedeutet. Jeder ging seiner Arbeit nach. Herbert J&#228;ger machte eine Bestellung &#252;ber 300 Fahrr&#228;der bei einem  seiner Hauptlieferanten fertig. Er hatte einen sehr guten Preis ausgehandelt und sich daher entschlossen diese relativ gro&#223;e Menge von einem Fahrradtyp einzukaufen. Bevor er die Bestellung losschickte, besprach er sich noch kurz mit Franz K&#228;fer, der die Fahrr&#228;der ja verkaufen musste. Der kippte fast vom Stuhl. „Nicht diese Fahrr&#228;der“, schrie er. „Die sind schon lange aus der Mode. Die kauft heute niemand mehr.“<br />
Herbert J&#228;ger war von dem Ausbruch richtig &#252;berrascht. „Wie hatten aber vor zwei Wochen mit dem Chef gerade dies besprochen. Auch Du warst der Meinung, dass wir diese Fahrr&#228;der sehr gut gebrauchen k&#246;nnten. Wir hatten damals vereinbart, dass wir 200 St&#252;ck kaufen wollten. Ich wollte mit dir nur die Menge abstimmen. F&#252;r die 300 St&#252;ck habe ich einen fantastischen Preis erzielt.“<br />
„Was vor zwei Wochen war interessiert heute nicht mehr. Ich w&#252;rde nicht einmal 100 einkaufen. Und 200 St&#252;ck von dem neuen Kaliber-Rennrad. Das verkauft sich gut. Ich habe letzte Woche 28 St&#252;ck verkauft.“<br />
„Du wei&#223;t aber auch, dass wir bei diesen Fahrr&#228;dern fast keine Spanne haben. Wir kaufen sie entweder zu teuer ein oder wir verkaufen sie zu billig.“<br />
„Dann kauf sie halt besser ein. Das ist doch deine Aufgabe.“<br />
„Du hast leicht reden. &#220;ber den Preis kann jeder verkaufen. Versuch doch einen besseren Preis bei unseren Kunden zu erzielen.“<br />
Maria kam hinzu und hatte sich die letzten S&#228;tze mit angeh&#246;rt. „Vielleicht sollten wir solche Fragen gemeinsam besprechen und die entsprechenden Grunds&#228;tze festlegen. Das muss in den Spielregeln eingearbeitet werden.“<br />
Die beiden Kontrahenten knurrten etwas. Sie w&#252;rden das schon alleine hinbekommen.  Sie setzten sich gemeinsam an einen Tisch und legten fest, wie viele Fahrr&#228;der sie von welcher Sorte zu welchem Preis einkaufen wollten und zu welchem Preis sie versuchten zu verkaufen. Es ging doch.</p>
<p>Dar&#252;ber unterhielten sie sich auch noch am Abend. Maria hatte das Thema in die Diskussion eingebracht. „Wir m&#252;ssen einfach offener werden. Ich finde, jeder darf und soll Vorschl&#228;ge machen, auch wenn sie das Arbeitsgebiet des anderen betreffen. Jeder muss sich die Vorschl&#228;ge offen anh&#246;ren und sie vorbehaltlos &#252;berpr&#252;fen. Wenn sich die beiden nicht einigen k&#246;nnen, m&#252;ssen wir alle dar&#252;ber befinden.“<br />
„Wir k&#246;nnen doch nicht jedes Mal alle &#252;ber so ein Thema reden“, maulte Franz K&#228;fer.<br />
Maria grinste ihn an: „Nimm doch Eueren Konflikt von heute morgen. In den meisten F&#228;llen werden sich die beiden, die es betrifft selbst einigen. Ihr habt euch auch geeinigt.“<br />
„Ich habe da schon einen Vorschlag.“ Bemerkte ich in aller Bescheidenheit. „Die Mechaniker sollen die Schrauben, die sie nicht mehr brauchen, wieder in die richtigen K&#228;sten legen und nicht alle in die Blechdose werfen. Ich muss sie dann nicht mehr sortieren. Ich bin ohnehin der Meinung, dass solche stupiden T&#228;tigkeiten nichts f&#252;r Lehrlinge sind.“<br />
Alle sahen auf die Mechaniker und die getrauten sich nichts zu sagen. „Also angenommen!“ rief ich ausgelassen. </p>
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		<title>14.	Tagebucheintrag &#8211; Die Geschichte vom &#8220;kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 10:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch zum Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte auch keine Eile, weil ich unbemannt war. Mein neuer Freund hatte mich versetzt. Ich hatte in der Diskothek gewartet, eine lange Stunde. Dann war ich gegangen. Ich konnte es nicht leiden, wenn jemand unp&#252;nktlich war, wenn ich mich nicht verlassen konnte. Daher wimmelte ich ihn ab, als er mich sp&#228;ter angerufen hatte und<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/14-tagebucheintrag-die-geschichte-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte auch keine Eile, weil ich unbemannt war. Mein neuer Freund hatte mich versetzt. Ich hatte in der Diskothek gewartet, eine lange Stunde. Dann war ich gegangen. Ich konnte es nicht leiden, wenn jemand unp&#252;nktlich war, wenn ich mich nicht verlassen konnte. Daher wimmelte ich ihn ab, als er mich sp&#228;ter angerufen hatte und um Verzeihung bat. So hatte ich heute Abend Zeit.<br />
Ich formulierte:<br />
Der Fahrradladen k&#252;mmert sich um Fahrr&#228;der und alle Gegenst&#228;nde, die mit Fahrr&#228;der zu tun haben. Die Leistungen sind Beratung, Reparatur, technische Optimierung, Einkauf und Verkauf. Der Fahrradladen wurde von Peter Lehmann gegr&#252;ndet und entwickelt. Ihm zollt die ganze Belegschaft h&#246;chste Anerkennung und wird sein Andenken hoch halten.<br />
Ich schrieb diese S&#228;tze auf ein gro&#223;es St&#252;ck wei&#223;es Papier und h&#228;ngte es an die Wand des Fr&#252;hst&#252;ckzimmers. Dann ging ich nach Hause und war sehr frohgemut.</p>
<p>Worte zum Nachdenken</p>
<p>Ich las an diesem Tag in meinem Weisheitskalender die folgenden Zitate. Es geht um Ziele, Zielerreichung und einfach um das Wissen, was man eigentlich will.</p>
<p>Das gro&#223;e Ziel des Lebens ist nicht Wissen, sondern Handeln. (Thomas Huxley)</p>
<p>Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung f&#252;r dein Tun &#252;bernimmst. (Dante Alighieri)</p>
<p>Man geht nie weiter, als wenn man nicht mehr wei&#223;, wohin man geht. (Johann Wolfgang von Goethe)</p>
<p>Ein alter Indianer sa&#223; mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, w&#228;hrend die Flammen in den Himmel z&#252;ngelten.<br />
Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: &#8220;Wei&#223;t du, wie ich mich manchmal f&#252;hle? Es ist, als ob da zwei W&#246;lfe in meinem Herzen miteinander k&#228;mpfen w&#252;rden. Einer der beiden ist rachs&#252;chtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitf&#252;hlend.&#8221;<br />
&#8220;Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?&#8221; fragte der Junge.<br />
&#8220;Der Wolf, den ich f&#252;ttere.&#8221; antwortete der Alte.</p>
<p>Die Zwillinge im Mutterleib<br />
Es geschah, dass in einem Scho&#223; Zwillingsbr&#252;der empfangen wurden. Die Wochen vergingen und die Knaben wuchsen heran. In dem Ma&#223;, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg die Freude.<br />
&#8220;Sag, ist es nicht gro&#223;artig, dass wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?&#8221; Die Zwillinge begannen ihre Welt zu entdecken.<br />
Als sie die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: &#8220;Wie gro&#223; ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!&#8221;<br />
Als aber die Wochen vergingen und schlie&#223;lich zu Monaten wurden, merkten sie pl&#246;tzlich, wie sehr sie sich ver&#228;ndert hatten.<br />
&#8220;Was soll das hei&#223;en?&#8221; fragte der eine.<br />
&#8220;Das hei&#223;t&#8221;, antwortete der andere, &#8220;dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht.&#8221;<br />
&#8220;Ich will doch gar nicht gehen&#8221;, entgegnete der andere, &#8220;aber vielleicht kommt noch irgendetwas nach der Geburt!&#8221;<br />
&#8220;Wie k&#246;nnte das sein?&#8221; fragte zweifelnd der erste, &#8220;wir werden unsere Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben k&#246;nnen? Und au&#223;erdem haben auch schon andere vor uns diesen Scho&#223; hier verlassen und keiner von denen ist zur&#252;ckgekehrt und hat uns gesagt, dass es noch irgendeine Hoffnung gibt! Nein, die Geburt ist das Ende!&#8221;<br />
So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: &#8220;Wenn unser Leben mit der Geburt endg&#252;ltig endet, welchen Sinn hat es denn dann gehabt? Gar keinen! Wom&#246;glich gibt es gar keine Mutter hinter alledem&#8221;.<br />
&#8220;Aber sie muss doch existieren&#8221;, prophezeite der andere, &#8220;wie sollten wir sonst hierher gekommen sein. Und wie konnten wir am Leben bleiben?&#8221;<br />
&#8220;Hast du je unsere Mutter gesehen?&#8221; fragte der eine. &#8220;Wom&#246;glich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir uns dadurch unser Leben besser erkl&#228;ren k&#246;nnen&#8221;.<br />
Und so waren die letzten Tage im Scho&#223; der Mutter gef&#252;llt mit vielen Fragen und gro&#223;er Angst.<br />
Schlie&#223;lich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, &#246;ffneten sich ihre Augen. Sie schrien. Was sie sahen, &#252;bertraf ihre k&#252;hnsten Tr&#228;ume</p>
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		<title>13.	Tagebucheintrag &#8211; Die Geschichte vom &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aber als der Meister die Sitzung aufl&#246;sen wollte mischte sich Franz K&#228;fer noch einmal ein. „Lasst uns mal ein paar Gedanken zu unserem Gesch&#228;ftsziel machen. Das k&#246;nnte das erste Gebot werden oder ein Vorwort oder eine Pr&#228;ambel oder eine Einleitung. F&#252;r mich steht fest: Ich will Fahrr&#228;der verkaufen.“ „Ich will Fahrr&#228;der reparieren.“ sagte Rudi Ernst.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/13-tagebucheintrag-die-geschichte-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber als der Meister die Sitzung aufl&#246;sen wollte mischte sich Franz K&#228;fer noch einmal ein. „Lasst uns mal ein paar Gedanken zu unserem Gesch&#228;ftsziel machen. Das k&#246;nnte das erste Gebot werden oder ein Vorwort oder eine Pr&#228;ambel oder eine Einleitung. F&#252;r mich steht fest: Ich will Fahrr&#228;der verkaufen.“<br />
„Ich will Fahrr&#228;der reparieren.“ sagte Rudi Ernst. Und Ralf Horcher f&#252;gte hinzu: „Ich will Fahrr&#228;der verbessern.“ Die anderen lachten. Aber Rudi Ernst winkte ab. „Er hat recht. Manche Fahrr&#228;der sind so schlampig gebaut und konstruiert, dass man sich schon &#252;ber Verbesserungsm&#246;glichkeiten Gedanken machen kann. Das ist vielleicht gerade unsere St&#228;rke. Wir sind die Fahrradprofis und wir bieten dem Kunden die optimierten Fahrr&#228;der.“<br />
Die anderen applaudierten. „Gut gesprochen.“<br />
„Ich will die besten Fahrr&#228;der zu m&#246;glichst attraktiven Preisen einkaufen und ich will eine gute Partnerschaft mit den wichtigsten Herstellern aufbauen. Ich will, dass diese Unternehmen uns achten, akzeptieren und uns in ihre Gesch&#228;ftsstrategie einbeziehen.“ Herbert J&#228;ger hat gesprochen.<br />
„Ich will, dass wir einen soliden Gewinn erwirtschaften.“ f&#252;gte Maria hinzu.<br />
Und ich musste nat&#252;rlich auch meinen Kommentar abgeben: „Ich m&#246;chte, dass auch Lehrlinge geehrt werden.“ Alle lachten.<br />
Der Meister stand auf und klopfte mir etwas g&#246;nnerhaft auf die Schulter. „Ich hoffe, dass wir auch Deine Leistung anerkennen. Du geh&#246;rst auf jeden Fall zu uns. Ich h&#228;tte jetzt eine ganz wichtige Aufgabe f&#252;r Dich. Du k&#246;nntest Protokollf&#252;hrer machen. Du schreibst auf, was wir hier besprechen und legst uns immer wieder das Ergebnis vor.“ Da war ich wohl zu vorlaut gewesen, nun hatte ich das Resultat. Ganz leise fl&#252;sterte ich etwas verunsichert: „Au wei!“ Sonst kein Wort.<br />
„Also Kuni, fass mal zusammen, was wir jetzt so zum Thema Unternehmensziele gesagt haben.“<br />
Ich brachte noch einmal ein gefl&#252;stertes „Au wei!“ zusammen.<br />
„Ich h&#228;tte noch einen Wunsch. Ich wei&#223; nicht, ob das ein Gesch&#228;ftsziel ist, aber ich halte es f&#252;r wichtig.“ erkl&#228;rte Oliver Feucht. „Ich meine, wir sollten das Gedenken an Herrn Lehmann aufnehmen. Er hat den Fahrradladen gegr&#252;ndet. Er hat uns alle eingestellt. Er hat unsere Zusammenarbeit gef&#246;rdert und er hat uns nun den Laden vermacht. Er ist, entschuldigt diesen Ausdruck, der Sch&#246;pfer unseres Unternehmens und unserer Gemeinschaft.“<br />
Die anderen applaudierten. Sie fanden das gut.<br />
„Also Kuni fass mal zusammen!“<br />
„Immer die Lehrlinge“, murrte ich. Aber dann begann sie langsam und sehr &#252;berlegt:<br />
„Ich habe das so verstanden. Wir k&#252;mmern uns um Fahrr&#228;der. Wir kaufen Fahrr&#228;der ein, wir reparieren sie, wir verbessern sie. Dann verkaufen wir die Fahrr&#228;der. Unsere Arbeit entspricht der Schaffung eines Mehrwerts an den Fahrr&#228;dern. Wir beraten unsere Kunden, wir reparieren, wir tunen. Es gibt kein Problem mit Fahrr&#228;dern, das wir nicht l&#246;sen k&#246;nnten. Und wir verdienen damit gutes Geld. Wir nehmen unsere Kunden nicht aus, sondern wir lassen uns fair unseren Mehrwert honorieren. Wir wissen, dass wir dies nicht aus eigener Kraft geschafft haben, sondern, dass uns Peter Lehmann diesen Weg bereitet hat. Wir &#252;bernehmen jetzt sein Lebenswerk und f&#252;hren es weiter. Aber wir denken bei allem Tun daran, dass wir ihm alles verdanken.“<br />
Sie endete. Stille.<br />
Dann starker Applaus.<br />
„Wie hast du das gelernt? Wie kannst du so toll formulieren?“<br />
„Du hast das auf den Punkt gebracht.“<br />
„Schreib es nieder, damit wir es nicht vergessen.“<br />
„Kuni, Du bist richtig gut.“<br />
Und ich strahlte.<br />
Wir hoben die Versammlung auf. In zwei Tagen wollten wir weitermachen. Ich blieb noch sitzen. Ich versprach den Laden abzuschlie&#223;en. Aber ich wollte noch das Gesagte zu Protokoll bringen. Vielleicht wird es das erste Gebot.</p>
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		<title>12. Tagebucheintrag &#8211; Die Geschichte vom &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herbert J&#228;ger ergriff dann als erster wieder das Wort. „Liebe Kollegen, wie auch immer. Wir m&#252;ssen den Tatsachen ins Auge sehen. Unser Chef wird nicht mehr kommen. Wir alle verdanken ihm viel. Und jetzt macht er uns ein letztes Angebot. Ich glaube, er fordert uns damit heraus. Das soll unsere Bew&#228;hrungsprobe sein. Stellen wir uns<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/12-tagebucheintrag-die-geschichte-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert J&#228;ger ergriff dann als erster wieder das Wort. „Liebe Kollegen, wie auch immer. Wir m&#252;ssen den Tatsachen ins Auge sehen. Unser Chef wird nicht mehr kommen. Wir alle verdanken ihm viel. Und jetzt macht er uns ein letztes Angebot. Ich glaube, er fordert uns damit heraus. Das soll unsere Bew&#228;hrungsprobe sein. Stellen wir uns ihr? Oder kneifen wir?“<br />
„Wir packen zu.“ schrie ich begeistert. Alle lachten.<br />
„Da sieh mal unser Lehrling. Sie sagt die Wahrheit.“ Herbert J&#228;ger lachte mit, wurde dann ernst. „Lasst uns abstimmen. Wer stimmt dem Vorschlag unseres Chefs zu? Hand hoch!“<br />
Ich sprang auf und hob die Hand so hoch ich konnte. Auch die Buchhalterin Maria musste nicht &#252;berlegen und hob die Hand. Herbert J&#228;ger hielt es f&#252;r eine Selbstverst&#228;ndlichkeit. Rudi Ernst, der erste Mechaniker hob die Hand „Ich bin dabei.“ Und es folgten daraufhin seine beiden Gesellen Peter Sauer und Ralf Horcher. Oliver Feucht hob die Hand. „Ich bin dabei.“ murmelte er.<br />
Alle Augen richteten sich nun auf Franz K&#228;fer, der sichtlich z&#246;gerte. Nach einer kurzen Pause hob auch er die Hand, zumindest halb. „Ich mache mit, aber wir m&#252;ssen festlegen, wie wir zusammenarbeiten wollen. Das muss vorher gekl&#228;rt sein.“<br />
Herbert J&#228;ger und die anderen sahen ihn fragend an: „Wie meinst Du das? Jeder macht seine Arbeit wie bisher.“<br />
„Das ist schon klar. Ich meine, wir m&#252;ssen festlegen, wie wir inhaltlich die Zusammenarbeit gestalten wollen. Ich wei&#223; nicht, wie ich mich ausdr&#252;cken soll.“ Er dachte nach und nach einer Pause f&#252;gte er hinzu. „Ich stelle mir so etwas wie Spielregeln oder besser Arbeitsregeln vor.“<br />
Herbert J&#228;ger nickte. „Da hast du recht. Das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe einen Schwager, der arbeitet in einem gr&#246;&#223;eren Unternehmen und der hat mir von Leits&#228;tzen erz&#228;hlt. Die gesamte Belegschaft soll sich gem&#228;&#223; den Leits&#228;tzen verhalten.“<br />
Franz K&#228;fer nickte. „Ja, das k&#246;nnte so etwas sein. Ich meine nur, wir sollten festlegen, was unser Arbeitsziel und –sinn ist, wie wir das gestalten wollen, was unser Verst&#228;ndnis ist miteinander und untereinander.“<br />
„Ich w&#252;nsche, dass wir ein so gutes Team bleiben wie bisher oder vielleicht noch besser werden.“ sagte Maria.<br />
„Ich w&#252;nsche mir, dass jeder meine Arbeit anerkennt.“ erg&#228;nzte Peter Sauer.<br />
Aber der Meister hob die Hand, bevor noch andere ihre W&#252;nsche anmerken konnten.<br />
„Ich glaube, das sollten wir nicht so unstrukturiert tun. Vielleicht &#252;berlegt sich jeder zu Hause ein paar Vorschl&#228;ge und dann sprechen wir dar&#252;ber. Und wir tragen das zusammen, entwickeln daraus unsere „Zehn Gebote“. Was meint ihr?“<br />
Wir waren alle damit einverstanden.</p>
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		<title>11. Tagebucheintrag zur Geschichte vom &#8220;Kleinen Fahrradladen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Schwanfelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tag verlief irgendwie hektisch. Herbert J&#228;ger hatte &#196;rger mit einem Fahrradhersteller, der nicht schnell genug liefern konnte. Wir hatten in drei Wochen einen „Tag der offenen T&#252;r“ geplant und wollten die neuesten Fahrradmodelle vorf&#252;hren. Franz K&#228;fer konnte an diesem Tag sechs neue Fahrr&#228;der verkaufen und war richtig stolz. Maria M&#252;ndler k&#252;mmerte sich um die<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.schwanfelder.info/11-tagebucheintrag-zur-geschichte-vom-kleinen-fahrradladen">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag verlief irgendwie hektisch. Herbert J&#228;ger hatte &#196;rger mit einem Fahrradhersteller, der nicht schnell genug liefern konnte. Wir hatten in drei Wochen einen „Tag der offenen T&#252;r“ geplant und wollten die neuesten Fahrradmodelle vorf&#252;hren. Franz K&#228;fer konnte an diesem Tag sechs neue Fahrr&#228;der verkaufen und war richtig stolz. Maria M&#252;ndler k&#252;mmerte sich um die Steuererkl&#228;rung. Diese Arbeit machte ihr nicht so viel Spa&#223;, aber sie musste eben auch gemacht werden. Oliver Feucht fluchte laut vor sich hin, weil er festgestellt hatte, dass sich im Firmennetz ein Virus breit gemacht hatte. Ich musste zur Post gehen und anschlie&#223;end B&#252;romittel einkaufen. Ich nahm ohne zu fragen den Chefwagen. Ich hielt im Halteverbot und fand dann einen Strafzettel unter der Windschutzscheibe. Ich beschloss, ihn selbst zu zahlen. Es war mir zu peinlich, dies den anderen zu erz&#228;hlen. Die Mechaniker m&#246;belten gebrauchte Fahrr&#228;der auf. Sie hatten einen gro&#223;en Posten von der Bahn erstanden. Einmal im Jahr wurden herrenlose Fahrr&#228;der im Bahnbereich versteigert. Darum k&#252;mmerten sich die Mechaniker. Sie versuchten immer gr&#246;&#223;ere Posten zu ersteigern: Die alten Gurken motzten sie wieder auf, dass man ihnen die Gurken nicht mehr ansah. Das war ein gutes Gesch&#228;ft.<br />
Um 19.00 Uhr schlossen wir unseren Laden. Dann setzten wir uns im Fr&#252;hst&#252;ckszimmer zusammen. Ich hatte Pizzen geholt. Es gab Bier und Coke und Wasser.  </p>
<p>„Ja, liebe Kollegen, was ist Euere Meinung?“ begann der Meister.<br />
„Ich finde das war recht gro&#223;z&#252;gig von unserem Chef.“ warf die alte Maria ein. „Ich bin daf&#252;r, das Angebot anzunehmen.“<br />
„Das bedeutet aber, dass wir zusammen bleiben m&#252;ssen.“ sagte Peter Sauer, einer der Mechaniker.<br />
„Ja, aber wolltest Du in der n&#228;chsten Zeit k&#252;ndigen?“ fragte ihn Rudi Ernst. Der Obermechaniker war so etwas wie sein Chef. Aber nicht richtig. Denn unter dem Chef gab es eigentlich keinen Chef mehr.<br />
„Nein, aber vielleicht doch. Das wei&#223; ich doch heute noch nicht.“<br />
„Was machen wir eigentlich mit dem Gewinn am Jahresende?“ fragte Ralf Horcher.<br />
„Na klar, den bekommen wir.“ kr&#228;hte ich reichlich vorlaut.<br />
„Und wenn wir einen Verlust machen?“ setzte Ralf Horcher nach.<br />
„Dann m&#252;ssen wir den auch tragen.“ antwortete Maria. „Aber es gibt einige R&#252;cklagen. Und au&#223;erdem m&#252;ssen wir halt so gut weiterarbeiten wie bisher.“<br />
„K&#246;nnen wir das ohne den Chef?“ fragte Herbert J&#228;ger. „Ihr erinnert Euch, dass er uns bei Problemen immer half. Wenn wir ganz ehrlich sind, hat er die schwierigen Situationen entsch&#228;rft.“<br />
„Das stimmt.“ Best&#228;tigte Maria. „Er hat mit dem Finanzamt verhandelt, als die die hohe Nachforderung wollten.“<br />
„Und er hat mit dem Hersteller geredet, der uns die verkratzten Fahrr&#228;der geschickt hatte.“ erg&#228;nzte Herbert J&#228;ger.<br />
„Er hat mir geholfen, das Konzept f&#252;r unser DV-System zu erstellen.“ berichtete Oliver Feucht. „Ich habe auch meine Zweifel, ob wir den Laden ohne ihn f&#252;hren k&#246;nnen. Wir tragen jetzt das gesamte Risiko.“<br />
„Und er hat mich einige Mal besucht als ich meinen Herzinfarkt hatte.“ sagte Herbert J&#228;ger bed&#228;chtig. „Er hat mich ins Leben zur&#252;ckgeholt.“<br />
Diese Worte verklangen und wir waren alle still, lauschten diesen Worten hinterher. Und jeder merkte, dass F&#252;hrung ganz unterschiedliche Dimensionen annehmen konnte.</p>
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