Bescheidenheit ist der Schlüssel zur Persönlichkeit

27. März 2010 | Von | Kategorie: China blog

Das Motto heißt: Auf dem Boden bleiben. Der Manager darf nicht abheben. Erfolg ist gut. Steigt der Erfolg aber zu Kopf, wird er zum gefährlichen Bumerang. Manager sind gut beraten, wenn sie eine Prise Demut behalten. Nicht sie allein sind die großen Macher. Sondern viele andere haben auch Anteil an ihrem Erfolg. Der gute Manager hat den Erfolg nur organisiert.
Nur Persönlichkeiten überzeugen. Nur Persönlichkeiten führen und motivieren gleichermaßen. Darum sollte sich der Manager um seine Persönlichkeit kümmern. Persönlichkeit resultiert aus der gelernten und verarbeiteten Erfahrung. Jede Erfahrung ist in diesem Sinne gut. Dem Manager ist viel Erfahrung zu wünschen.

Wie beschreibt Sun Tzu den Idealen Feldherrn?

Er sollte vorrücken ohne Ruhm zu begehren, er sollte sich zurückziehen, ohne Schande zu befürchten, sein einziger Gedanke sollte es sein, sein Land zu schätzen und seinem Lehnsherrn gut zu dienen. Dann ist er ein Juwel des Reiches.

Lunyu 7.36
Der Meister sprach: Verschwendung macht die Menschen unbescheiden, Sparsamkeit macht sie unflexibel. Doch es ist besser unflexibel zu sein als unbescheiden.

Lunyu 15.18
Konfuzius sprach: Der Edle macht Rechtschaffenheit zu seiner Basis, Korrektheit zur Maßgabe seines Handelns und Bescheidenheit zu seiner Gesprächshaltung. Vertrauenswürdigkeit ist sein Mittel zum Erfolg – und das macht den Edlen aus!

Lunyu 14.26
Konfuzius sprach: Befasse Dich nur mit den Aufgaben, die auch Deinem Posten entsprechen.
Meister Zeng erwiderte: Ein Edler ist, wer versucht, nur die Dinge zu planen, die innerhalb seines Einflusses liegen.

Lunyu 2.13
Zi Gong fragte, was einen Edlen ausmache. Der Meister sprach: Er predigt nur das, was er zuvor schon selbst in die Tat umgesetzt hat.

Lunyu 7.38
Der Meister Konfuzius war zugleich sanftmütig und streng, er war Ehrfurcht gebietend, ohne grausam zu sein, und dabei liebenswürdig und ausgeglichen.

Lunyu 13.26
Konfuzius sprach: Der Edle ist erhaben, aber nicht stolz. Der Gemeine ist stolz, aber nicht wirklich erhaben.

[…]
Er hat, besitzt aber nicht,
handelt, erwartet aber nicht.
Wenn sein Werk getan ist, vergisst er es.
Eben darum währt es ewig.
((Tao Te King, 2))

Verehrt man die Großen zu sehr,
werden die Menschen kraftlos.
Steht Besitz zu hoch im Kurs,
beginnen die Menschen zu stehlen.
Hat man zu viele Wünsche,
verirrt sich das Herz.
Der Meister lenkt,
indem er den Geist der Menschen leert
und ihr Innerstes füllt,
indem er ihren Ehrgeiz schwächt
und ihre Entschlossenheit stärkt.
Er hilft den Menschen, alles loszuwerden,
was sie wissen und was sie begehren,
und sorgt für Verwirrung
bei jenen, die sich für Wissende halten.
Übe dich im Nichttun,
und alles fügt sich zum Guten.
((Tao Te King, 3))

Wenn ein Land große Macht erlangt,
wird es wie das Meer:
Alle Flüsse fließen stromabwärts hinein.
Je mächtiger es wird,
desto dringender ist Bescheidenheit geboten.
Bescheidenheit bedeutet, dem Tao zu vertrauen
und sich deshalb nicht verteidigen zu müssen.
Ein großer Staat gleicht einem großen Menschen:
Wenn der einen Fehler begeht, erkennt er ihn.
Nachdem er ihn erkannt hat, gibt er ihn zu.
Nachdem er ihn zugegeben hat, berichtigt er ihn.
Er betrachtet diejenigen, die seine Fehler aufzeigen,
als seine wohl wollensten Lehrer.
((Tao Te King, 61))

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